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		<title>5. Pressemitteilung Pflege-Denkfabrik</title>
		<link>https://www.sanaventure.de/5-pressemitteilung-pflege-denkfabrik/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[david]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 27 Jan 2023 14:14:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mitarbeiterbindung]]></category>
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					<description><![CDATA[Pressemitteilung 27.01.2023&#160; Pflege – Denkfabrik geht weiter …! Teil 5 zur aktuellen Lage! &#160; Was muss sich ändern? &#8230;was müssen wir fordern? &#160;  &#160; An Politik, Gesellschaft und Arbeitgeber! &#160;  &#160; Hauptforderung der Initiative “Pflege-Denkfabrik” &#160; zur Krankenversicherung (KV)/Pflegeversicherung (PV) Reform: &#160; SGB V und XI zusammenführen &#8211; eine vollsteuerfinanzierte Sozialversicherung! &#160; Ziel: &#160; Bezahlbare und würdevolle medizinische und pflegerische Versorgung der [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><strong>Pressemitteilung 27.01.2023</strong>&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Pflege – Denkfabrik geht weiter …! Teil 5 zur aktuellen Lage!</strong> &nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Was muss sich ändern? &#8230;was müssen wir fordern?</strong> &nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph"> &nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>An Politik, Gesellschaft und Arbeitgeber!</strong> &nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph"> &nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Hauptforderung der Initiative “Pflege-Denkfabrik”</strong> &nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>zur Krankenversicherung (KV)/Pflegeversicherung (PV) Reform:</strong> &nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>SGB V und XI zusammenführen &#8211; eine vollsteuerfinanzierte Sozialversicherung!</strong> &nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ziel:</strong> &nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Bezahlbare und würdevolle medizinische und pflegerische Versorgung der Hilfebedürftigen!</strong> &nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>I.D. Leih- und Zeitarbeit in der Pflege stark einschränken</strong>&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ist-Situation</strong>&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der sich immer weiter zuspitzende Personalmangel in der Langzeitpflege führt dazu, das Leih- und Zeitarbeit regelhaft über Dauer bereits flächendeckend eingesetzt wird. Das passiert mit dem Wissen und stillschweigenden Billigung aller Beteiligten, dass eine dauerhafte Finanzierung von Leiharbeit nicht möglich ist.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Kosten für den Einsatz von Leih- und Zeitarbeit sind in den aktuellen Vergütungsvereinbarungen nicht vorgesehen und führen zwangsläufig zu einem erheblichen finanziellen Problem in den Einrichtungen. Mit den auf Festangestellte kalkulierten Pflegesätzen müssen drei Komponenten der Leiharbeitsfirmen finanziert werden: Die Gehälter der Pflegekräfte, die höher liegen als die der Festangestellten, die Infrastrukturkosten, also Kosten für Dienstauto/Fahrdienst, Räumlichkeiten, Verwaltung und Management und die Gewinne der Leiharbeitsfirmen.&nbsp;&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Eine Leiharbeitskraft, die im Stundenumfang einer Vollzeit Angestellten eingesetzt wird, verursacht Kosten von mittlerweile rund 12.000 Euro im Monat und das ohne Zuschläge für Spät-Nacht-Feiertags-Dienste, die kommen noch obendrauf. Nicht nur sind diese Summen für die Pflegeeinrichtungen nicht tragbar, sie sind ruinös. Selbst wenn also die Politik, oder die Kostenträger, eine vollständige Refinanzierung dieser Kosten organisieren würde, so würde die Solidargemeinschaft über kurz oder lang nicht mehr in dieser Größenordnung leistungsfähig sein.</strong>&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Der Erfolg der Zeitarbeitsunternehmen rührt daher, dass sie unverminderten Zulauf von Pflegekräften haben. Diesen können sie bewerkstelligen, weil sie die richtigen Angebote machen. Sehen wir uns die Hauptgründe an, warum Pflegekräfte in die Zeitarbeit wechseln:</strong>&nbsp;</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Ein signifikant höheres Gehalt:</strong> Grundgehälter von einigen Hundert Euro mehr plus Zulagen sind Usus.&nbsp;</li>



<li><strong>Incentives neben dem Gehalt:</strong> Firmenautos, die privat genutzt werden können. Internetzuschuss für zu Hause, Übernahme der Kita-Kosten&nbsp;</li>



<li><strong>Dienstplanflexibilität:</strong> Pflegekräfte in der Zeitarbeit können sich die Dienste heraussuchen. Sie können ihre Urlaube immer wie geplant antreten. Frei bedeutet frei.&nbsp;</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Bei diesen Vorteilen ist es mehr als verständlich, dass Pflegekräfte in die Zeitarbeit wechseln. Plakativ gesagt schlagen 500 Euro netto mehr, das Auto und der sichere Frei- und Urlaubsplan JEDE Unternehmenskultur.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Auswirkungen auf die Pflegebetriebe sind jedoch verheerend, nicht nur, wie oben beschrieben, finanziell, sondern auch organisatorisch. Denn die wenigen Festangestellten, die noch da sind, müssen das, was die Zeitarbeitskräfte übriglassen, nehmen. Undankbare Diewanste wie an Weihnachten und dergleichen müssen über Festangestellte abgedeckt werden.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Argument für die Zeitarbeit, kurzfristige Ausfälle abdecken zu können, ist auch nicht mehr relevant. Längst vorbei sind die Zeiten, in denen kurzfristig eine Zeitarbeitskraft zur Verfügung steht- mehrere Wochen bis Monate Wartezeit sind keine Seltenheit.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Lösung</strong>&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nun stellt sich die Frage, wie dieses Problem zu lösen ist. Die offensichtlichste Möglichkeit ist es, die Zeitarbeit zu reglementieren oder gleich ganz zu verbieten für den Pflegebereich. Das ist aus unserer Sicht aber zu kurz gedacht. Denn das Ziel ist nicht, die Zeitarbeit abzuschaffen. Das Ziel ist die Pflegekräfte in einer Festanstellung in der Pflege zu halten. Es nutzt uns gar nichts, wenn wir die Zeitarbeit einschränken und die Pflegekräfte deshalb die Branche verlassen.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Weg, um dieses Ziel zu erreichen, muss aus unserer Sicht so aussehen, dass die Arbeitsplätze in den Heimen mindestens genauso attraktiv sein müssen wie die in der Zeitarbeit. Es müssen hier dieselben finanziellen Möglichkeiten da sein.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das könnte gewährleistet werden, indem in den Pflegesatzverhandlungen KEINE Budgets für Personalkosten verhandelt werden. Die Personalkosten müssten erstattet werden, und zwar in voller Höhe. Diese Erstattung könnte unkompliziert erfolgen durch die Beantragung der Einrichtungen und Einführung eines Nachweisverfahrens.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dass ein solches Vorgehen einwandfrei und unkompliziert funktionieren kann, haben wir bei den Kostenerstattungen unter dem Corona-Hilfsschirm gesehen.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Vorteil für die Pflegeeinrichtungen hierbei ist, dass sie wettbewerbsfähige, flexible und individuelle Gehaltspakete schnüren können.&nbsp;&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Vorteil für die Solidargemeinschaft und in deren Vertretung die Kostenträger ist, dass sie auf jeden Fall die Versorgung der Pflegebedürftigen sicherstellen und sich nicht mit der Refinanzierung der Strukturkosten und der Gewinne für Leiharbeitsfirmen auseinandersetzen müssen.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Fazit</strong>&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir dürfen der Personalknappheit nicht mit Verboten derjenigen begegnen, die Erfolg haben und Mitarbeiter finden. Wir müssen von denen lernen, die es besser machen und das für uns anwenden und zu unserem Vorteil nutzen.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ihr Team der Pflege-Denkfabrik&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">David Thiele, Florian Müller, Natalie Valentin, Sabine Hindrichs, Vincenza Marino&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Kontakt:&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">David Thiele&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">ThieleBeratung&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wersebrede 4&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">59394 Nordkirchen&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.sanaventure.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">www.thieleberatung.de</a>&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">info@thieleberatung.de&nbsp;</p>
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		<title>4. Pressemitteilung Pflege-Denkfabrik</title>
		<link>https://www.sanaventure.de/4-pressemitteilung-pflege-denkfabrik/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[david]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 27 Jan 2023 14:12:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mitarbeiterbindung]]></category>
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					<description><![CDATA[Pressemitteilung 19.01.2023&#160; Pflege – Denkfabrik geht weiter …! Teil 4 zur aktuellen Lage! &#160; Was muss sich ändern? &#8230;was müssen wir fordern? &#160;  &#160; An Politik, Gesellschaft und Arbeitgeber! &#160;  &#160; Hauptforderung der Initiative “Pflege-Denkfabrik” &#160; zur Krankenversicherung (KV)/Pflegeversicherung (PV) Reform: &#160; SGB V und XI zusammenführen &#8211; eine vollsteuerfinanzierte Sozialversicherung! &#160; Ziel: &#160; Bezahlbare und würdevolle medizinische und pflegerische Versorgung der [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><strong>Pressemitteilung 19.01.2023</strong>&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Pflege – Denkfabrik geht weiter …! Teil 4 zur aktuellen Lage!</strong> &nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Was muss sich ändern? &#8230;was müssen wir fordern?</strong> &nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph"> &nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>An Politik, Gesellschaft und Arbeitgeber!</strong> &nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph"> &nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Hauptforderung der Initiative “Pflege-Denkfabrik”</strong> &nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>zur Krankenversicherung (KV)/Pflegeversicherung (PV) Reform:</strong> &nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>SGB V und XI zusammenführen &#8211; eine vollsteuerfinanzierte Sozialversicherung!</strong> &nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ziel:</strong> &nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Bezahlbare und würdevolle medizinische und pflegerische Versorgung der Hilfebedürftigen!</strong> &nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>I.C. Springer-Pool</strong>&nbsp;&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die hektische Suche nach Lösungen für die angespannte, ja zum Teil schon prekäre Lage in den Pflegeunternehmen ist mehr und mehr ein alles dominierendes Szenario.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Jeder kennt es, jeder wird damit konfrontiert. So kommen Tag für Tag Ideen und vermeintliche Lösungsvorschläge auf den Tisch. Die meisten mittlerweile von Politik und Forschung. Wirklich praktikabel und sofort umsetzbar ist davon nur das wenigste!&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Springerpoollösungsansätze rücken mehr und mehr in den Fokus der Betrachtungen. Sowohl die Kostenträger als auch die Unternehmen erkennen, dass Sicherheit im Alltag, Familienleben und der Freizeit ein hohes Gut ist. Pflege steht für Unsicherheit bei eben diesen vorgenannten Punkten. Nichts ist planbar! Nichts ist vorhersehbar! Damit muss Schluss sein!&nbsp;&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ist-Situation:</strong>&nbsp;</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Ständige Dienstplanwechsel&nbsp;</li>
</ul>



<ul class="wp-block-list">
<li>Ständiges Einspringen&nbsp;</li>



<li>Keine Dienstplansicherheit&nbsp;</li>



<li>Keine Freizeitplanung ohne psychische Belastungen möglich&nbsp;</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Lösung:</strong>&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die sogenannten Springerpools sind eine Variante der Organisationsentwicklung, die sofort und spürbar Veränderung (Change) in dem Unternehmen sichtbar macht.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Springerpool ist eine Personalorganisationsinstanz, die zum einen innerhalb der Stellenschlüssel (zukünftig beinhalten diese die zusätzlichen Stellen für diese Springerpoollösungen, egal ob intern oder extern in der Kalkulation), aber anderseits außerhalb der regulären Dienst- und Einsatzplanung läuft. Die Lösung sind die Personalbemessungsinstrumente, die ab dem 01.07.2023 in die Umsetzung gehen. Sie sind nicht perfekt, aber ein Anfang eines langen Weges hin zu echter bedarfsorientierter Personalplanung. Ambulant muss mit angemessenen Refinanzierungsansätzen die Möglichkeit bestehen, eben genau diese zusätzlichen Personalstrukturen aufbauen zu können.&nbsp;&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aus diesem Grund fordern wir, die Grundlagen zu schaffen, die eine sinnvolle und refinanzierte Einführung von Springerpoollösungen möglich macht. Jetzt!&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Fazit:</strong>&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Springerpools sind das Instrument zur deutlichen Verbesserung der Arbeitsbedingungen in der Pflege. Heute und Morgen. Die Entlastung des Personals wird sich in den Krankheitsausfallstatistiken und den Fluktuationsraten deutlich zeigen. Damit einher geht ein neues (oder auch altes) Verständnis des Berufsbildes Alten – und Krankenpflege. Die jahrelange Minimalversorgung oder -besetzung hat viele verlernen lassen, was qualitativ hochwertige Pflege an Zeit und personellen Aufwänden bedarf! Hier braucht es Geduld, Planung, Begleitung und Training! An dieser Stelle benötigt es aber auch ein Bewegung seitens des Gesetzgebers/Politik und der Arbeitgeber, diese Möglichkeit der Unternehmensorganisation zu planen und umzusetzen.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Lesen Sie dazu auch die einschlägigen Artikel von David Thiele.&nbsp;&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Erschienen im Vincentz-Verlag.&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
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		<item>
		<title>3. Pressemitteilung Pflege-Denkfabrik</title>
		<link>https://www.sanaventure.de/3-pressemitteilung-pflege-denkfabrik/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[david]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 27 Jan 2023 14:11:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mitarbeiterbindung]]></category>
		<category><![CDATA[PFLEGE]]></category>
		<category><![CDATA[PFLEGEDENKFABRIK]]></category>
		<category><![CDATA[PFLEGEMANAGEMENT]]></category>
		<category><![CDATA[PFLEGEREFORM]]></category>
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					<description><![CDATA[Pressemitteilung 30.12.2022&#160; Pflege – Denkfabrik geht weiter …! Teil 3 zur aktuellen Lage! &#160;&#160; Was muss sich ändern? &#8230;was müssen wir fordern? &#160;&#160;  &#160;&#160; An Politik, Gesellschaft und Arbeitgeber! &#160;&#160;  &#160;&#160; Hauptforderung der Initiative “Pflege-Denkfabrik” &#160;&#160; zur Krankenversicherung (KV)/Pflegeversicherung (PV) Reform: &#160;&#160; SGB V und XI zusammenführen &#8211; eine vollsteuerfinanzierte Sozialversicherung! &#160;&#160; Ziel: &#160;&#160; Bezahlbare und würdevolle medizinische und pflegerische Versorgung der [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><strong>Pressemitteilung 30.12.2022</strong>&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Pflege – Denkfabrik geht weiter …! </strong><strong>Teil 3</strong><strong> zur aktuellen Lage! &nbsp;</strong>&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Was muss sich ändern? &#8230;was müssen wir fordern? &nbsp;</strong>&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong> &nbsp;</strong>&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>An Politik, Gesellschaft und Arbeitgeber! &nbsp;</strong>&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong> &nbsp;</strong>&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Hauptforderung der Initiative “Pflege-Denkfabrik” &nbsp;</strong>&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>zur Krankenversicherung (KV)/Pflegeversicherung (PV) Reform: &nbsp;</strong>&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>SGB V und XI zusammenführen &#8211; eine vollsteuerfinanzierte Sozialversicherung! </strong><strong>&nbsp;</strong>&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ziel: &nbsp;</strong>&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Bezahlbare und würdevolle medizinische und pflegerische Versorgung der Hilfebedürftigen! </strong>&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>I.B. Attraktivität des Berufsbildes Pflege – bundeseinheitliche Arbeitsbedingungen</strong>&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>These: Leih- und Zeitarbeit bietet auch bei den Arbeitsbedingungen den neuen Goldstandard!</strong>&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ist-Situation:</strong>&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Arbeiten in der Pflege wird als eine Dienstleistung angesehen, wie jede andere auch. Dass die Versorgung von pflegebedürftigen Personen aber eine gesamt gesellschaftliche Aufgabe ist, wird nicht wahrgenommen oder nur punktuell und wenn eine Pflegesituation die Menschen selbst betrifft.&nbsp;&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">So finden wir in der Pflege die folgenden Punkte beispielhaft, die der Gesellschaft die Ist-Situation spiegeln:&nbsp;</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Bis 6 Tage-Woche arbeiten.&nbsp;</li>
</ul>



<ul class="wp-block-list">
<li>40-50 h pro Woche in der direkten Pflege.&nbsp;</li>



<li>10-12 oder auch einmal 20 Tage am Stück sind nicht die Ausnahme.&nbsp;</li>



<li>Arbeiten jetzt bis 67 Jahre.&nbsp;</li>



<li>Ständiges Einspringen bei Ausfällen ist an der Tagesordnung.&nbsp;</li>



<li>Personelle Mindestbesetzung ist zur Standardbesetzung geworden.&nbsp;</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Lösung:</strong>&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Bundeseinheitliche Arbeitsbedingungen</strong>&nbsp;</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Neue Arbeitszeitmodelle&nbsp;&nbsp;</li>



<li>Klare gesetzliche Vorgaben für Wochenarbeitszeiten in der direkten Pflege (32 h Woche wäre da eine gute Richtung)&nbsp;&nbsp;</li>
</ul>



<ul class="wp-block-list">
<li>Grundsatz – Ziel: 32 h in drei Stufen angehen:&nbsp;<br>1. Stufe 2024 auf 37,5 h; 2. Stufe ab 2027 auf 35 h und 3. Stufe ab 2030 auf 32 h/Woche.&nbsp;</li>



<li>5 Tage Woche für alle gleich.&nbsp;</li>



<li>Reduktion der aufeinander folgenden Arbeitstage auf max. 7 Tage&nbsp;&nbsp;</li>



<li>Reduzierter Einkommenssteuersatz &#8211; mehr netto für das brutto.&nbsp;</li>



<li>Renteneintrittsalter ab 60 Jahre möglich ohne Abzug – Staffelung abhängig von Berufszugehörigkeit, Berufstätigkeit und körperlichem Gesundheitszustand&nbsp;</li>
</ul>



<ul class="wp-block-list">
<li>Bundeseinheitliche Personalbemessungsgrenzen ohne Unterschreitungsmöglichkeiten&nbsp;</li>



<li>Einhaltung der Arbeitsschutzgesetze ohne Ausnahmeregelungen&nbsp;</li>



<li>Verlässlicher und verbindlicher Dienstplan (Stichwort: garantierter Dienstplan)&nbsp;</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Fazit:</strong>&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach dem “Gehalt für die Profession Pflege” sind die Arbeitsbedingungen der wesentliche Punkt für den Verbleib oder Verlust von Pflegekräften in der Pflege. Geld alleine macht nicht glücklich! Diese Weisheit leben Pflegekräfte besonders. Das liegt an der besonders ausgeprägten Empathie-Fähigkeit. Diese führt allerdings auch zu einer besonderen Sensibilität bei Achtlosigkeit, fehlendem Respekt und dauerhaft schlechten Arbeitsbedingungen. Deshalb sind unsere Forderungen zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen jetzt notwendig und müssen ausgearbeitet, kalkuliert und beschlossen werden, und zwar verbindlich!&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Kontakt:&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">ThieleBeratung&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">David Thiele&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wersebrede 4&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">59394 Nordkirchen&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="mailto:info@thieleberatung.de" target="_blank" rel="noreferrer noopener">info@thieleberatung.de</a>&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mobil: 015253632326&nbsp;</p>
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		<item>
		<title>2. Pressemitteilung Pflege-Denkfabrik</title>
		<link>https://www.sanaventure.de/2-pressemitteilung-pflege-denkfabrik/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[david]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 27 Jan 2023 14:09:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mitarbeiterbindung]]></category>
		<category><![CDATA[PFLEGE]]></category>
		<category><![CDATA[PFLEGEDENKFABRIK]]></category>
		<category><![CDATA[PFLEGEMANAGEMENT]]></category>
		<category><![CDATA[PFLEGEREFORM]]></category>
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					<description><![CDATA[Pressemitteilung 21.12.2022Pflege – Denkfabrik geht weiter …! Teil 2 zur aktuellen Lage!Was muss sich ändern? …was müssen wir fordern?An Politik, Gesellschaft und Arbeitgeber!Hauptforderung der Initiative “Pflege-Denkfabrik”zur Krankenversicherung (KV)/Pflegeversicherung (PV) Reform:SGB V und XI zusammenführen &#8211; eine vollsteuerfinanzierte Sozialversicherung!Ziel:Bezahlbare und würdevolle medizinische und pflegerische Versorgung der Hilfebedürftigen!I.A. Bundeseinheitlich Gehalt/VergütungDer Föderalismus schlägt einmal mehr in voller Heftigkeit [&#8230;]]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">Pressemitteilung 21.12.2022<br>Pflege – Denkfabrik geht weiter …! Teil 2 zur aktuellen Lage!<br>Was muss sich ändern? …was müssen wir fordern?<br>An Politik, Gesellschaft und Arbeitgeber!<br>Hauptforderung der Initiative “Pflege-Denkfabrik”<br>zur Krankenversicherung (KV)/Pflegeversicherung (PV) Reform:<br>SGB V und XI zusammenführen &#8211; eine vollsteuerfinanzierte Sozialversicherung!<br>Ziel:<br>Bezahlbare und würdevolle medizinische und pflegerische Versorgung der Hilfebedürftigen!<br>I.A. Bundeseinheitlich Gehalt/Vergütung<br>Der Föderalismus schlägt einmal mehr in voller Heftigkeit zu. Die Gehälter unterscheiden sich<br>nicht nur zwischen ländlichen Regionen und Ballungsgebieten, sondern teileweise auch<br>zwischen Nord und Süd, Ost und West. Das wir in einem Land arbeiten und leben, welches<br>sich zu den modernsten der Welt zählen will, ist leider nur sehr wenig an die<br>Gehaltsstrukturen der Pflege zu sehen.<br>Diese vollkommene Unterschiedlichkeit hat nach wie vor zur Folge, dass die Ballungsgebiete<br>attraktiver sind als die ländlichen Regionen, vor allem bei jungen und karriereambitionierten<br>Pflegekräften. Mit den Gehältern fing alles an. Die in den vergangenen Jahren wirklich<br>schlechte Bezahlung hat zu einer zunehmend dynamisierten Flucht aus dem Berufsbild<br>geführt. Die Bezahlung hat sich dominant in den Vordergrund der Aufmerksamkeit der<br>Gesellschaft, aber auch der Pflegekräfte gerückt. Die irrige Annahme, wenn die Gehälter<br>deutlich steigen, dann sind auch die Probleme in der Pflege weg und der drohende<br>Pflegekräftemangel behoben, waren falsch! So falsch wir nur irgend möglich. Das merken wir<br>alle heute. Die Gehälter sind stark, wenn auch nicht genug gestiegen. Die Gehaltsstruktur<br>nähert sich dem deutschen Durchschnittsgehalt an, hat ihn leider noch nicht erreicht.<br>Jetzt kommt die Kernaussage: an dem Pflegekräftemangel hat sich bis dato nichts geändert!<br>Die Flucht aus dem Beruf bleibt unvermindert bestehen und Geld ist eben doch nichts alles.<br>Trotz alledem ist die Entlohnung für geleistet Arbeit die Basis aller Reformen oder<br>Veränderungen. Hier muss angesetzt werden. Hier muss nachgebessert werden. Nach wie vor<br>verdienen die systemrelevanten Pflegekräfte weniger als andere nicht so systemrelevante<br>Berufsgruppen.<br>These: Die Zeit- und Leiharbeit ist der neue Goldstandard für die Gehälter in der Pflege!<br>Die haben wir Stand heute noch lange nicht erreicht!<br>Ist-Situation:<br>• Der Durchschnittslohn bei Vollzeitkräften in allen Bereichen in Deutschland liegt<br>aktuell bei 4.100 &#8211; €/Monat brutto (Statistisches Bundesamt)<br>• Seit dem 01.09.2022 ist das Tarif-Treue-Gesetz in der Langzeitpflege in Kraft getreten.<br>Pflege-Denkfabrik Teil 2<br>2<br>• Weiterhin besteht ein nicht unerheblicher Unterschied bei den Gehältern zwischen<br>dem Krankenhausbereich und der Langzeitpflege/Eingliederungshilfe – durchschnittlich<br>500,- €.<br>• Durch den Föderalismus hat jedes Bundeslandes eine andere<br>Vergütungsvereinbarung für Pflegeeinrichtungen (ambulant/stationär) und dies führt<br>somit zwangsläufig zu erheblichen Unterschieden in der Vergütung der Pflegemitarbeiter.<br>Lösung:<br>• Bundeseinheitliche Vergütungsvereinbarungen ambulant und stationär<br>• Bundeseinheitliche Gehälter für alle Pflegekräfte in der Pflege unabhängig von<br>Ost/West; Nord/Süd; ambulant/stationär; Land oder Stadt.<br>• Eine Zusatzvergütung Pflege von mindestens 200,- € zum bundeseinheitlichen<br>Durchschnittslohn für Pflegefachkräfte. Das würde z. Zt. ca. 4300€ Mindestvergütung für<br>Pflegefachkräfte in der stationären und ambulanten Pflege in Vollzeit bedeuten.<br>• Angleichung der Gehälter Krankenhaus/Langzeitpflege/ambulante Alten- und<br>Krankenpflege auf gleiche Werte (Zuschläge sind dabei nicht berücksichtigt). Dies kann<br>auch bedeuten, dass die Gehälter für Pflege außerhalb der Krankenhäuser um mehr als<br>die oben beschriebenen 200€ über Durchschnittslohn steigen könnten.<br>Fazit:<br>Mit der Akzeptanz und Finanzierung von Leih –und Zeitarbeit in der Pflege haben wir neue Standards<br>gesetzt und eine Umkehr fast unmöglich gemacht. Dass die Gesetzgeber hier nicht eingreifen, zeigt,<br>dass dies so gewollt ist. Was wäre denn, wenn alle diese Gehälter zahlen würden?<br>Die Vergütung hat heute weit mehr an Bedeutung zugenommen, wie noch vor 12 Monaten. Die<br>explodierenden Kosten haben die Priorität auf das Geld deutlich nach vorn gestellt. Egal wie man es<br>sieht, die Vergütung ist das Fundament für ein attraktives Berufsbild “Pflege” in der Zukunft, für<br>welches sich mehr und mehr Menschen entscheiden. Mit den oben unter Lösung beschriebenen<br>Ansätzen wäre eine ehrliche, wertschätzende und respektvolle Grundlage für die in den folgenden<br>Wochen von der Pflege-Denkfabrik zu veröffentlichenden Änderungen in der Pflege getan.</p>
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