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	<title>Sanierung &#8211; SanaVenture</title>
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	<description>Verbesserung hört niemals auf.</description>
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	<title>Sanierung &#8211; SanaVenture</title>
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		<title>Werte &#8211; Das Rückgrat unserer Gesellschaft 2. Teil</title>
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		<dc:creator><![CDATA[david]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 03 Aug 2025 04:00:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mitarbeiterbindung]]></category>
		<category><![CDATA[Generation]]></category>
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					<description><![CDATA[Verantwortung &#8211; Die Mutter aller Werte! Pflegeunternehmen stecken vielerorts in der Klemme. Fachkräftemangel, steigende Kosten, stagnierende Vergütungssätze, veraltete Immobilien, bürokratische Monster und eine Gesellschaft im Dauer-Diskurs zwischen (Un-)Fähigkeit, Anspruch und Realität. Und mittendrin: eine neue Generation, die vieles anders sieht und auch anders lebt. Die Generation Z steht auf der Matte und klopft an die [&#8230;]]]></description>
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<h2 class="wp-block-heading">Verantwortung &#8211; Die Mutter aller Werte!</h2>



<h2 class="wp-block-heading">Pflegeunternehmen stecken vielerorts in der Klemme. Fachkräftemangel, steigende Kosten, stagnierende Vergütungssätze, veraltete Immobilien, bürokratische Monster und eine Gesellschaft im Dauer-Diskurs zwischen (Un-)Fähigkeit, Anspruch und Realität. Und mittendrin: eine neue Generation, die vieles anders sieht und auch anders lebt. Die Generation Z steht auf der Matte und klopft an die Türen einer Branche, die sich längst hätte neu erfinden müssen. Es ist Zeit für eine ehrliche Sanierung nicht nur der Finanzen, sondern der gesamten Lebens- und Führungskultur.</h2>



<h2 class="wp-block-heading">Werte – mehr als nur Wandtattoos in der Teeküche</h2>



<p>Werte sind das Rückgrat einer Organisation. Oder sollten es zumindest sein. Viele Pflegeeinrichtungen haben Leitbilder, die sich lesen wie die Speisekarte eines Reformhauses: Wertschätzung, Respekt, Vertrauen, Verantwortung. Klingt toll. Nur: <strong>Wie oft werden diese Werte wirklich gelebt?</strong></p>



<p>In der Praxis herrscht oft der Überlebensmodus. Schichtpläne wie Tetris, Führung auf Zuruf, Burnout als Standarddiagnose. Wer da noch mit einem freundlichen „Wir sind wie eine Familie“-Satz um die Ecke kommt, muss sich nicht wundern, wenn die jüngeren Pflegekräfte innerlich auschecken. Wer bitte hat da noch wirklich Lust, Verantwortung übernehmen zu wollen? Familie ist oft die Beschönigung einer eigentlichen Leidensgemeinschaft, die auf Urinstinkte des Menschen baut, das für einander einstehen in schwierigen Situationen. Nur, diese schwierigen Situationen sind immer, dauernd und ständig.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Verantwortung – kein Jobtitel, sondern Haltung</h3>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>Grundlage jeder Verantwortung ist für Grundl die Selbstverantwortung. Jeder Mensch soll bewusst Verantwortung für sein eigenes Denken und Handeln übernehmen – als Voraussetzung für Freiheit und Wachstum. Boris Grundl</p>
</blockquote>



<p>„Verantwortung übernehmen“ heißt nicht: alles alleine tragen. Es heißt: <strong>rechnen, reden, entscheiden und auch mal Nein sagen</strong>. Verantwortung heißt auch, die eigenen Grenzen zu kennen und die Strukturen so zu verändern, dass nicht jede Kollegin im Spätdienst in Tränen ausbricht.</p>



<p>Verantwortung heißt vor allem ein Klima zu schaffen, in dem Ihre Mitarbeiter Lust auf Verantwortung bekommen. Ja Sie hören richtig, Lust auf Verantwortung. Nur wenn ich Bog habe auf Prozesse, Menschen und Unternehmen, Veranwortung zu übernehmen, kann das Ganze auch funktionieren und zwar nachhaltig.</p>



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</div><figcaption class="wp-element-caption">Verantwortung braucht Können</figcaption></figure>



<p>Verantwortung und Egoismus schließen sich ein Stück weit aus. Verantwortung und Unwissen schließen sich aus. Verantwortung und taktieren zum eigenen Vorteil, schließen sich aus. </p>



<p>Nicht wenige Insolvenzen könnten vermieden werden, wenn frühzeitig die richtigen Schritte eingeleitet worden wären. Oft, nicht immer, steht dieser Verantwortung der Egoismus der Akteure im Wege.</p>



<p>Die neue Führungsrolle in der Pflege heißt nicht „Chef spielt Feuerwehr“, sondern: <strong>Architekt für bessere Bedingungen</strong>. Das fängt beim Zuhören an und hört bei klaren Entscheidungen nicht auf. Wer Verantwortung ernst nimmt, schafft Räume, in denen Menschen sich entfalten können. Und dazu braucht es Mut. Und Haltung. Für was steht das Wort Haltung eigentlich?</p>



<p><br />Haltung ist die bewusste oder unbewusste Einstellung eines Menschen zu sich selbst, zu anderen und zur Welt sie zeigt sich in seinem Verhalten, seinen Entscheidungen und seinem Umgang mit Verantwortung, Werten und Konflikten.</p>



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</div><figcaption class="wp-element-caption">Vertiefendes Wissen finden Sie hier!</figcaption></figure>



<h3 class="wp-block-heading">Generation Z – unbequem, digital und ziemlich wertvoll</h3>



<p>Viele schimpfen über die Generation Z. Sie sei zu sensibel, zu schnell gekränkt, zu fordernd, zu sprunghaft. Aber vielleicht ist sie einfach nur ehrlich. Die Gen Z stellt Fragen, die vorher keiner zu stellen wagte:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Warum soll ich hier 40 Jahre arbeiten, wenn ich nicht einmal 4 Wochen Einarbeitung bekomme?</li>



<li>Wieso predigt ihr „Wertschätzung“, aber zahlt keine Zeit für Übergaben? (Obwohl Übergaben in Zukunft mit fortschreitender Digitalisierung nicht mehr notwendig sind!)</li>



<li>Und wie könnt ihr von „Verantwortung“ sprechen, wenn man für jede Glühbirne einen Antrag braucht?</li>
</ul>



<p>Diese Fragen nerven. Sie provozieren. Sie bringen Unruhe. Aber weißt du was? <strong>Sie sind genau das, was die Pflege braucht.</strong></p>



<p>Denn die Gen Z will Sinn. Sie will Feedback. Sie will Entwicklung, digitale Tools, Klarheit und echte Werte. Und das ist kein Luxus, das ist Überlebensstrategie. </p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>Bei den jungen Leuten ändern sich nicht die Werte, es verschiebt sich der Blickwinkel auf die gleichen Werte. </p>
</blockquote>



<h3 class="wp-block-heading">Sanierung bedeutet auch: Führung neu denken</h3>



<p>Viele Pflegeunternehmen stehen wirtschaftlich mit dem Rücken zur Wand. Die klassischen Sanierungspakete greifen zu kurz: Einsparungen bei Reinigung, Hauswirtschaft, Fortbildungen, das ist keine Sanierung, das ist <strong>Abbau mit Schleife</strong>. Wer langfristig überleben will, muss <strong>Führung und Kultur sanieren</strong>, nicht nur Excel-Tabellen. Ach und dieser Weg ist eher mittel- bis langfristig zu planen. </p>



<p>Die neue Führung in der Pflege braucht drei Dinge:</p>



<ol class="wp-block-list">
<li><strong>Transparenz</strong>: Mitarbeitende wollen wissen, warum Dinge passieren oder eben nicht. Wer erklärt, gewinnt.</li>



<li><strong>Partizipation</strong>: Führungskräfte müssen mehr ermöglichen, weniger kontrollieren. Es geht um Ko-Kreation, nicht Anweisung.</li>



<li><strong>Wertschätzung, die wehtut</strong>: Ehrliche Anerkennung bedeutet auch, unangenehme Wahrheiten auszusprechen und gemeinsam anzugehen. Das gilt in beide Richtungen. Hier liegt der Hase im Pfeffer. Durch Erziehung zu vielen kleinen Prinzen und Prinzessinnen ist die Resilienz gegenüber Kritik leider extrem gesunken. Austeilen ist kein Problem aber einstecken sehr wohl. Flucht ist keine Lösung! Das muss erste gelernt werden und hat auch etwas mit Werten zu tun. </li>
</ol>



<p>Sanierung heißt nicht Rückzug. Es heißt: neu aufstellen, neu priorisieren, neu führen. Und ja, das wird anstrengend. Aber: <strong>Es lohnt sich.</strong></p>



<h3 class="wp-block-heading">Kulturwandel oder Kapitulation – du hast die Wahl</h3>



<p>Die größte Herausforderung in Pflegeunternehmen ist nicht der demografische Wandel. Nicht die Politik. Nicht die Finanzen. Es ist die <strong>innere Haltung</strong>. Viele Träger und Geschäftsführungen haben noch nicht verstanden, dass Führung heute keine Einbahnstraße mehr ist.</p>



<p><strong>Wer Menschen gewinnen will, muss Menschen verstehen.</strong></p>



<p>Die Gen Z ist nicht kaputt, sie ist konsequent. Sie verweigert sich einem System, das krank macht. Und das ist kein Zeichen von Schwäche sondern von Intelligenz. Also: Hör hin. Frag nach. Sei ehrlich. Sag, wenn du nicht weiterweißt. Und sei bereit, selbst dazuzulernen. Verstrehen Sie mich an dieser Stelle nicht falsch. Nicht jeder der sich dem alten System von Pflege, Arbeit, Gesellschaft wiedersetzt ist gleich intelliegent. Oft sind sie auch verwöhnt, eben nicht resilient und dumm. Das gilt es herauszufinden und in die richtige Richtung zu lenken. </p>



<h3 class="wp-block-heading">Fazit: Pflege braucht neue Helden – keine alten Muster</h3>



<p>Wir stehen an einem Wendepunkt. Zwischen Krisenmodus und Aufbruch. Zwischen Abschied und Aufbruch. Die Pflege der Zukunft wird nicht von denen geprägt, die am lautesten jammern sondern von denen, die <strong>den Mut haben, Verantwortung wirklich zu leben</strong>. Die sagen: „Ja, es ist schwer. Aber genau deshalb verändern wir jetzt was.“</p>



<p>Unser Gesellschaftssystem und auch das Pflegesystem sind komplexe, zu komplexe, Konstruktionen. Damit das halbwegs funktioniert, müssen alle Akteure in ihrer Rolle Verantwortung übernehmen! Schert einer aus und übernimmt diese nicht, kippt das System, dass ist das, was wir gerade life erleben!</p>



<p>Die Gen Z kann ein Teil der Lösung sein wenn wir sie lassen. Und sie fordert etwas ein, das wir längst hätten liefern müssen: <strong>Sinn, Klarheit, Haltung.</strong></p>



<p>Sanierung ist kein Rückschritt. Es ist ein Neustart. Für alle, die nicht nur verwalten, sondern gestalten wollen. Und es beginnt bei dir. Heute.</p>



<p><strong>#PflegeImWandel #LeadershipInDerPflege #GenZVerstehen #Verantwortung #SanierungMitWerten #NewLeadership #Pflegekultur #ZukunftPflege #WertschätzungWirkt #PflegeRevolution</strong> #LeanHealthcare #Leader #Leadership #Insolvenz #Sanierung #Werte #LustaufVerantwortung #Nachhaltigkeit #Pflegepolitik #bmg #Politik</p>
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		<title>So holen Sie nahezu jedes Unternehmen aus der Insolvenzfalle! 2. Teil</title>
		<link>https://www.sanaventure.de/so-holen-sie-nahezu-jedes-unternehmen-aus-der-insolvenzfalle-2-teil/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[david]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 13 Apr 2025 04:00:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Pflegeorganisation]]></category>
		<category><![CDATA[Insolvenz]]></category>
		<category><![CDATA[Insolvenzfalle]]></category>
		<category><![CDATA[Insolvenzvermeidung]]></category>
		<category><![CDATA[PFLEGE]]></category>
		<category><![CDATA[Sanierung]]></category>
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					<description><![CDATA[Steuerung und Controlling Die Pflegebranche steht unter enormem Druck. Der demografische Wandel sorgt für eine stetig wachsende Nachfrage, doch gleichzeitig kämpfen viele Pflegeeinrichtungen ums wirtschaftliche Überleben. Es stellt sich die Frage: Warum wohl? Steigende Kosten, Mitarbeitermangel, komplexe gesetzliche Anforderungen und starre Vergütungssysteme führen dazu, dass selbst etablierte Pflegeheime und ambulante Dienste in finanzielle Schieflage geraten. [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Steuerung und Controlling</strong></p>



<p>Die Pflegebranche steht unter enormem Druck. Der demografische Wandel sorgt für eine stetig wachsende Nachfrage, doch gleichzeitig kämpfen viele Pflegeeinrichtungen ums wirtschaftliche Überleben.</p>



<p>Es stellt sich die Frage: Warum wohl?</p>



<p>Steigende Kosten, Mitarbeitermangel, komplexe gesetzliche Anforderungen und starre Vergütungssysteme führen dazu, dass selbst etablierte Pflegeheime und ambulante Dienste in finanzielle Schieflage geraten.</p>



<p>Doch die gute Nachricht ist: Mit konsequenter Steuerung und professionellem Controlling lassen sich selbst angeschlagene Unternehmen aus der Insolvenzfalle holen – oder idealerweise ganz davon fernhalten.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Symptome einer drohenden Insolvenz in der Pflege</strong></h3>



<p>Viele Pflegeunternehmen merken erst zu spät, dass sie auf eine finanzielle Krise zusteuern. Die ersten Warnsignale sind oft subtil: verspätete Gehaltszahlungen, zurückgehende Liquiditätsreserven, stockende Investitionen oder eine erhöhte Fluktuation im Personalbereich. Hinzu kommt, dass viele Leitungsteams zwar in der Pflege exzellent ausgebildet sind, jedoch im kaufmännischen Bereich Defizite aufweisen. Genau hier setzen Steuerung und Controlling an.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Controlling als Frühwarnsystem</strong></h3>



<p>Controlling ist mehr als nur Zahlenanalyse, es ist das betriebswirtschaftliche Navigationssystem eines Unternehmens. In der Pflegebranche bedeutet das, Transparenz über Einnahmen, Ausgaben, Auslastungen, Personalquoten und Pflegegrade zu schaffen. Ein gutes Controlling-System zeigt nicht nur, <em>wo</em> ein Problem liegt, sondern auch <em>warum</em>.</p>



<p>Beispiel: Eine stationäre Einrichtung hat eine Belegung von 90 %. Das klingt gut, ist es aber keineswegs! Wenn die Pflegegrade überdurchschnittlich niedrig sind und die Auslastung auf ca. 97,5% kalkuliert ist, fehlen entscheidende Erträge. </p>



<p>Oder: Ein ambulanter Dienst wächst stark, aber die Personalkosten explodieren, weil keine klare Tourenplanung und keine Produktivitätskennzahlen existieren.</p>



<p>Mit einem aktiven Controlling lassen sich solche Entwicklungen frühzeitig erkennen und gegensteuern, bevor die Insolvenz droht.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Die wichtigsten Stellschrauben für Pflegebetriebe</strong></h3>



<h4 class="wp-block-heading">1. <strong>Liquidität sichern</strong></h4>



<p>Liquidität ist das Blut jedes Unternehmens. Pflegeeinrichtungen müssen tagesgenau wissen, wie viel Geld ihnen zur Verfügung steht und wie sich künftige Einnahmen und Ausgaben entwickeln. Dazu gehört:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Ein professionelles Liquiditätsmanagement mit rollierender Wochenvorschau.</li>



<li>Frühzeitige Kommunikation mit Kostenträgern wie zum Beispiel Krankenkassen, Sozialhilfeträger und Pflegekassen bei Abrechnungsproblemen.</li>



<li>Konsequentes Forderungsmanagement, offene Rechnungen dürfen nicht „liegenbleiben“.</li>



<li>Nutzung von Factoring-Services zur Überbrückung von Zahlungsflüssen.</li>
</ul>



<h4 class="wp-block-heading">2. <strong>Kostenstruktur analysieren und optimieren</strong></h4>



<p>Die größte Kostenposition in Pflegebetrieben ist das Personal und das zu Recht. Doch ineffiziente Dienstpläne, hohe Leiharbeitsquoten oder Überstundenberge können ein Unternehmen wirtschaftlich ruinieren. Ein gutes Controlling deckt diese Schwachstellen auf und ermöglicht gezielte Maßnahmen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Einführung eines Dienstplancontrollings mit Produktivitätskennzahlen (Pflegezeit pro Minute, Tourenleistung etc.).</li>



<li>Kritische Überprüfung externer Dienstleister auf Wirtschaftlichkeit.</li>



<li>Konsequente Digitalisierung interner Prozesse zur Reduzierung administrativer Kosten und zur Effizienzsteigerung.</li>
</ul>



<h4 class="wp-block-heading">3. <strong>Erlöse steigern – aber richtig</strong></h4>



<p>Ein häufiger Fehler: In der Krise wird versucht, schnell neue Patienten oder Bewohner aufzunehmen – ohne auf die Rentabilität zu achten. Doch jeder Platz muss betriebswirtschaftlich sinnvoll belegt sein. Das bedeutet:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Fokus auf die richtigen Pflegegrade und den Mix (ohne die Qualität zu gefährden).</li>



<li>Optimierung der Pflege- und Betreuungsdokumentation zur maximalen Leistungsabrechnung.</li>



<li>Nutzung aller Fördermittel und Zuschläge (z. B. Ausbildungsumlage,&nbsp; Investitionskostenförderung etc.).</li>



<li>Nutzung von KI-basierter Touren- und Dienstplanung.</li>
</ul>



<h4 class="wp-block-heading">4. <strong>Transparente Unternehmenssteuerung</strong></h4>



<p>Viele Pflegebetriebe haben zwar Zahlen, aber keine <em>Steuerungsinformationen</em>. Hier hilft ein Steuerungscockpit, das alle relevanten Kennzahlen monatlich oder wöchentlich visualisiert:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Auslastung</li>



<li>Personalkostenquote</li>



<li>Pflegegradstruktur</li>



<li>Liquiditätsentwicklung</li>



<li>Sachkostenentwicklung</li>



<li>Fluktuation und Krankheitsquote</li>
</ul>



<p>So erkennen Führungskräfte auf einen Blick, wo Handlungsbedarf besteht – und können Maßnahmen frühzeitig einleiten.</p>



<h4 class="wp-block-heading">5. <strong>Change Management und Mitarbeiterbindung</strong></h4>



<p>Wirtschaftliche Schieflagen sind oft auch eine Folge von kulturellen Problemen. Wenn Mitarbeiter das Gefühl haben, dass ihr Arbeitgeber „den Überblick verloren hat“, sinkt die Motivation. Wer wirtschaftlich saniert, muss auch kommunikativ und kulturell führen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Klare Kommunikation über Veränderungen und Ziele.</li>



<li>Beteiligung der Teams an Optimierungsprozessen.</li>



<li>Investition in Mitarbeiterbindung und -entwicklung.</li>



<li>Nur wer versteht kann nachvollziehen und mitziehen!</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Der Weg zurück: Vom Sanierungsplan zur nachhaltigen Steuerung</strong></h3>



<p>Wenn ein Pflegeunternehmen bereits in der Insolvenz oder kurz davor steht, hilft ein strukturierter Sanierungsplan. Dieser muss betriebswirtschaftlich fundiert sein und enthält u. a.:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Eine detaillierte Ist-Analyse (Kennzahlen, Verträge, Personal, Prozesse).</li>



<li>Eine realistische Finanzplanung (inkl. Liquiditätsplan, Investitionsbedarf).</li>



<li>Sofortmaßnahmen zur Stabilisierung (z. B. Zahlungsvereinbarungen, Kostenstopps).</li>



<li>Ein mittelfristiges Steuerungskonzept mit monatlichem Controlling.</li>
</ul>



<p>Ein solcher Plan ist nicht nur für die interne Führung wichtig – auch Banken, Gläubiger und Investoren erwarten belastbare Zahlen und Strategien.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Fazit: Pflege braucht kaufmännische Exzellenz</strong></h3>



<p>Pflege ist ein Beruf mit Herz – aber auch ein Business mit Verantwortung. Wer Pflegeunternehmen erfolgreich führen will, muss sich nicht nur auf Pflegequalität, sondern auch auf wirtschaftliche Steuerung konzentrieren. Mit einem professionellen Controlling, transparenter Steuerung und einer guten Portion Veränderungsbereitschaft lassen sich selbst krisenhafte Situationen meistern und in langfristige Stabilität und Wachstum überführen.</p>



<p>Der Schlüssel liegt in der Kombination aus Menschlichkeit und Management, kurz Leadershipmanagement. Wer diese Balance meistert, hat die besten Chancen, sein Pflegeunternehmen sicher durch alle Herausforderungen zu navigieren.</p>
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		<title>Insolvenzgeflüster -Oh Du schöne neue Welt- Teil 16</title>
		<link>https://www.sanaventure.de/insolvenzgefluester-oh-du-schoene-neue-welt-teil-16/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[david]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 26 Nov 2023 06:00:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[ThieleBeratung Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Insolvenz]]></category>
		<category><![CDATA[insolvenzgeflüster]]></category>
		<category><![CDATA[PFLEGE]]></category>
		<category><![CDATA[PFLEGEPOLITIK]]></category>
		<category><![CDATA[Regierung]]></category>
		<category><![CDATA[Restrukturierung]]></category>
		<category><![CDATA[Sanierung]]></category>
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					<description><![CDATA[Von David Thiele Sie denken es ist schlimm? So schlimm, dass eine Teuerungsrate das Einkaufen für Privathaushalte wie auch für Unternehmen zu einem finanziellen Abenteuer macht. So schlimm dass eine Regierung Entscheidungen trifft, die normal denkenden Menschen das bloße Grauen überkommen lässt. So schlimm, dass wir als schweigende Masse dem Exodus unseres Wohlstandes, in Verachtung [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Von David Thiele </strong></p>



<p><strong>Sie denken es ist schlimm?</strong></p>



<p>So schlimm, dass eine Teuerungsrate das Einkaufen für Privathaushalte wie auch für Unternehmen zu einem finanziellen Abenteuer macht.</p>



<p>So schlimm dass eine Regierung Entscheidungen trifft, die normal denkenden Menschen das bloße Grauen überkommen lässt.</p>



<p>So schlimm, dass wir als schweigende Masse dem Exodus unseres Wohlstandes, in Verachtung der Leistung unserer Vorfahren, still zusehen als gäbe es ein Morgen.</p>



<p>Nein, liebe Leser und Selberdenker, es wird schlimmer kommen, viel schlimmer.</p>



<p><strong>Demenz in der Regierung</strong></p>



<p>Die große Vergesslichkeit hat jetzt auch auf Herrn Habeck übergeriffen! Die Deckel, Finanzhilfen und Unterstützungen für Notlagen, die es und ich betone, ohne unsere Beste Regierung aller Zeiten nicht geben würde, entfallen jetzt höchstrichterlich. Was das für uns alle aber besonders die Pflegebetreiber bedeutet, kann heute leider niemand so genau sagen. Ich weiße noch einmal darauf hin, ohne die vielen eklatanten Fehlentscheidungen in der Energie- und Sanktionspolitik aber auch der Wirtschafts- und Gesundheitspolitik, hätten wir diese Probleme in diesen Ausmaßen überhaupt nicht.</p>



<p><strong>Ihre Margen sinken auf </strong>&#8222;0&#8220;</p>



<p>Fakt ist, es wird teuer, sehr viel teurer. Es wird Geld ausgegeben werden müssen, wo keines ist und auch auf absehbare Zeit keines hinkommen wird.</p>



<p>In meinem Alltag als Insolvenzvermeider ist es genau an dieser Stelle, dem Finden von Geld, am spannendsten.</p>



<p>Fakt ist, auf die Kostenexplosion durch die Mauterhöhung, die sich auf nahezu alle Preise auswirken wird, kommt jetzt wahrscheinlich eine Welle der weiteren Kostensteigerungen u.a. für Energie, Gas und Fernwärme zu. Diese Kostensteigerungen werden die allgemeinen Preise weiter massiv steigen lassen. </p>



<p><strong>Zu diesem Thema habe ich bereits einen Blogbeitrag veröffentlicht:</strong></p>



<figure class="wp-block-embed is-type-wp-embed is-provider-einbetten wp-block-embed-einbetten"><div class="wp-block-embed__wrapper">

</div></figure>



<p>Das was ich da vor Wochen schrieb, wird sich dank grüner Erfolgspolitik harmlos lesen, weil jetzt erst richtig Pfeffer in die Suppe unserer Wirtschaft, Gesellschaft und nicht zuletzt Pflegewirtschaft kommt.</p>



<p>Am 22.11.23, als ich den Blogbeitrag begonnen habe zu schreiben, kam das Erste von noch vielen folgenden Preiserhöhungsschreiben, des Müllentsorgers. Der Reigen des Grauens ist eröffnet. Der Totentanz hat begonnen. Franz Liszt hat dazu eine wunderbares Stück geschrieben:</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">

</div></figure>



<p><strong>Was ist jetzt in Anbetracht dieses Szenarios zu tun?</strong></p>



<p>1. <strong>Alle Ausgaben/Investitionen stoppen, sofort! ALLE!</strong></p>



<p>2. Nur noch absolut notwendige Ausgaben tätigen</p>



<p>3. Nur noch das Personal im Minimum beschäftigen, was sie refinanzieren können, keinen mehr!</p>



<p>4. Alle Kosten sofort optimieren (Einkaufsoptimierung, Verbrauchsoptimierumg,  Personal)</p>



<p>5. Kleinteiliges, exaktes und genaues Controlling einführen.</p>



<p>6. Gas/Strom Reduktionsmöglichkeiten prüfen</p>



<p>7. Die Öffentlichkeit informieren wie es Ihnen geht!</p>



<p>8. Keine Expansion oder Neuplanung </p>



<p>9. Als Gesellschaft, Gemeinschaft, Caritas, Diakonie, AWO, BPA, VDAB, BAD etc. aufstehen und &#8222;Nein&#8220; zu dieser Politik sagen. </p>



<p>10. Beten, dass es nicht schlimmer kommt (Hyperinflation und Staatsbankrott)</p>



<p>11. Vorräte für zwei bis drei Wochen (Lebensmittel) da haben!</p>



<p><strong>Fazit:</strong></p>



<p>Wir befinden uns in einer gesellschaftlichen und unternehmerischen Notlage. Verursacht durch Politiker, die von Staatsführung, Pflegewirtschaft und Menschen keine Ahnung haben. Nicht mehr Geld brauchen wir, sondern eine neue Regierung und kompetente Ministerialbeamte, die das Geld sinnvoll verplanen. Stand heute werden kritische Beamte(Werner Gatzer), wahrscheinlich kompetent, entlassen, um noch etwas durchzuhalten, Stichwort 8.12.23. So stolpern wir von einem Skandal zum nächsten und manövrieren in den Untergang. </p>



<p><strong>Oh Du schöne neue Welt!</strong></p>



<p>Ihr David Thiele</p>



<p>Sanierungs- und Restrukturierungsspezialist</p>
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