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	<title>POWER &#8211; SanaVenture</title>
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		<title>WORK-LIFE-BALANCE: NUR EIN TREND?</title>
		<link>https://www.sanaventure.de/work-life-balance-nur-ein-trend/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[david]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 23 Nov 2022 13:33:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mitarbeiterbindung]]></category>
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					<description><![CDATA[In den letzten Jahren wurde der Begriff Work-Life-Balance hin und her jongliert. Ein Begriff, der sich sehr gut überall in Seminaren, Büchern und Weiteren vermarkten ließ. Doch was steckt wirklich hinter dem Trend? Work-Life-Balance beschreibt ein Gleichgewicht zwischen Beruf und außerberuflichen Tätigkeiten, unter welche beispielsweise Hobbys, Familie, Partnerschaft und anderes fallen. Dieses Gleichgewicht gerät in [&#8230;]]]></description>
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<p>In den letzten Jahren wurde der Begriff Work-Life-Balance hin und her jongliert. Ein Begriff, der sich sehr gut überall in Seminaren, Büchern und Weiteren vermarkten ließ.</p>



<p>Doch was steckt wirklich hinter dem Trend?</p>



<p>Work-Life-Balance beschreibt ein Gleichgewicht zwischen Beruf und außerberuflichen Tätigkeiten, unter welche beispielsweise Hobbys, Familie, Partnerschaft und anderes fallen. Dieses Gleichgewicht gerät in der immer schneller werdenden Leistungsgesellschaft oft ins Wanken.</p>



<p>Dabei gilt dieses Gleichgewicht als enorm bedeutend für Beschäftigte, für die Unternehmen und die gesamte Gesellschaft.</p>



<p><strong>Drastische Ereignisse bringen Veränderungen</strong></p>



<p>Gerade seit der Corona-Pandemie hat sich nicht nur unser ganzes Leben, sondern auch die Arbeitswelt komplett verändert. Die Trennung zwischen Arbeits- und Privatleben wird dank Homeoffice (zumindest außerhalb der Pflege) immer schwerer. Vermutlich werden auch langfristig viele Unternehmen auf Homeoffice umsteigen. Gerade dadurch ist es so wichtig wie noch nie zuvor, dass Führungskräfte und auch Mitarbeiter selbst für eine gute Balance zwischen dem Berufsleben und dem Privatleben sorgen. Das Problem des Homeoffice haben Führungskräfte in der Pflege allerdings nur sehr vereinzelt.</p>



<p><strong>Digitalisierung kann Lebensqualität nachhaltig beeinflussen</strong></p>



<p>Ein zweiter Faktor, der die Work-Life-Balance beeinflusst, ist die immer stärker werdende Digitalisierung und die sozialen Medien. Dies führt zu einer leichteren Kommunikation und Beschaffung von Informationen. Doch es birgt auch die Gefahr, immer erreichbar zu sein. Schnell verschwimmen die Grenzen zwischen Berufs- und Privatleben, wenn man auch in der persönlichen Freizeit ständig erreichbar ist und die Social Media Kanäle des Unternehmens checken kann. Dies kann dauerhaft zu Überforderung, Stress und psychischen Erkrankungen führen, da man niemals abschalten kann. An dieser Stelle fühlen sich die vielen Führungskräfte in der Pflege mehr als angesprochen. Für permanente Erreichbarkeit brauchte es jedoch nicht die Digitalisierung, das war auch vor Jahren mit dem „Knochentelefon“ schon so.</p>



<p><strong>248 Mrd. Euro mehr BIP durch positive Work-Life-Balance</strong></p>



<p>Eine Studie der BMFSFJ konnte nachweisen, dass das Bruttoinlandsprodukt von 2006 bis 2020 einen zusätzlichen Anstieg von €248 Mrd. durch erzielen von Work-Life-Balance Zielen erreichen&nbsp;konnte. Zudem solle es die Wettbewerbsfähigkeit und eine Stärkung der Beschäftigungsmöglichkeiten zur Konsequenz haben. Dadurch sind die positiven Auswirkungen der Work-Life-Balance nicht nur messbar, sondern auch erwiesen.</p>



<p>Durch die sogenannten „Freiräume“ können sogar der gesellschaftliche Zusammenhalt beispielsweise im Bereich der sozialen Absicherung gesteigert werden, sodass der Standort Deutschland durch diese Maßnahmen eine qualitative Aufwertung im internationalen Vergleich erhalten könnte.</p>



<p>Vorteile für den Arbeitgeber:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Weniger Fehlzeiten</li>



<li>Höhere Mitarbeiterzufriedenheit, dies führt auch zu einer besseren Mitarbeiterbindung.</li>



<li>Höhere Motivation und Arbeitsproduktivität der Mitarbeiter</li>



<li>Gesundes Arbeitsklima</li>
</ul>



<p>Vorteile für Mitarbeiter:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Besserer Gesundheitszustand</li>



<li>Höhere Produktivität</li>



<li>Eine positivere innere Einstellung&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp;<strong>Doch wie können Sie diese Erkenntnis für ihr Unternehmen nutzen?&nbsp;&nbsp;</strong>Schaffen Sie ein gutes Arbeitsklima durch bspw.:</li>
</ul>



<ul class="wp-block-list">
<li>Gesunde Mahlzeiten, Snacks, Getränke,…</li>



<li>Freizeit-Ausgleichszeiten im Unternehmen: bspw. Sportraum, Außenbereich, Ruheraum,…</li>



<li>Interne Kinderbetreuung (hier liegt ein hohes Alleinstellungspotenzial heute und in der Zukunft)</li>



<li>Psychologische interne Beratungsstelle bzw. die Möglichkeit für Mitarbeiter, sich externe psychologische Unterstützung zu holen.</li>



<li>Regelmäßig durch anonyme Umfragen die Mitarbeiterzufriedenheit erfragen.</li>



<li>Zeitlich flexible und ortsunabhängige Arbeitszeitmodelle:</li>



<li>Homeoffice Möglichkeiten (da wo es möglich ist)</li>



<li>Verschiedene Arbeitsmodelle: zum Beispiel auch Gruppenarbeiten</li>



<li>Gleitzeit</li>



<li>Teilzeitangebot</li>



<li>Job Rotation</li>



<li>Möglichkeit ein Sabbatical</li>



<li>Teilnahme an Fortbildungen zu ermöglichen</li>



<li>Gute Aufstiegschancen</li>



<li>Einfache Absprachen um Urlaub zu nehmen</li>



<li>Gesundheit im Unternehmen:</li>



<li>Förderung von Bewegungen (Sportangebote,…)</li>



<li>Sorgfältige Wiedereingliederung nach längerer Krankheit</li>



<li>Ergonomische Arbeitsplätze</li>



<li>Gutes Raumklima</li>



<li>Angebot an gesunden Mahlzeiten und Snacks&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp;&nbsp;<strong>Möglichkeiten von Seminaren</strong></li>



<li>Kurse zur Entspannung</li>



<li>Digital Detox</li>



<li>Konfliktmanagement</li>



<li>Coachingausbildung für Führungskräfte</li>
</ul>



<p><strong>Management braucht Zufriedenheit</strong></p>



<p>Grundsätzlich ist die hohe Bedeutung von einem ausgewogenen Gleichgewicht von Arbeit und Freizeitleben in der Sozialbranche erst langsam bewusst geworden. Dieses Bewusstsein und der direkte Zusammenhang mit Zufriedenheit, Leistungsfähigkeit und Ausfallminimierung ist dabei messbar und vor allem auch existenziell für den erfolgreichen Fortbestand sozialer Unternehmen.</p>



<p>Ich möchte den Blogbeitrag nicht beenden, ohne auch den Zusammenhang mit dem Begriff Life-Balance nochmals hervorzuheben. Die Life-Balance ist die moderne Art der Wahrnehmung von Arbeit und Leben und zwar in der Form, dass Arbeit und Leben nicht zu trennen sind. Es ist die Aufgabe des Unternehmens, den Lebensraum der Mitarbeiter als gesamten Lebensraum so zu gestalten, so dass Arbeit Leben ist. Leben mit Lebensqualität, mit Freude an der Arbeit/dem Leben und damit steigender Motivation und zwar intrinsischer Motivation. Das Bewusstsein, dass Arbeit Leben ist und dass Arbeit weder anstrengend, beschwerlich noch Qual sein muss, ist eine Erkenntnis, die die Sensibilität für eben diese Gestaltung des Lebensraumes schafft. Viel Erfolg dabei!</p>



<p>Zufriedenheit entsteht auch durch das Stärken des Selbstbewusstseins der Mitarbeiter. Siehe dazu auch den Blogbeitrag: Die Kunst des Nein-Sagens…</p>



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</div></figure>



<p><strong>Fazit:</strong></p>



<p>Bewusstsein für die Verantwortung zum Schaffen von Lebensräumen innerhalb der Arbeit, des Unternehmens ist essentiell für den Erfolg des Unternehmens. Dafür braucht es die passenden Führungskräfte. Führungskräfte die fähig sind, sich in die Lage Ihrer Mitarbeiter zu versetzen und optimale Bedingungen des Lebens schaffen zu können!</p>



<p>Ihr(e) David Thiele und Anna Thiele</p>
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		<title>PFLEGE: VON HOCHLUKRATIV ZU HOCHRISKANT?</title>
		<link>https://www.sanaventure.de/pflege-von-hochlukrativ-zu-hochriskant/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[david]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 24 Oct 2022 13:30:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mitarbeiterbindung]]></category>
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					<description><![CDATA[Sicherlich ist Ihnen schon aufgefallen, dass sich die Märkte insgesamt verändern. Kosten steigen, Materialien fehlen und Menschen, die für die Leistung notwendig sind, finden sich immer weniger. Ausgaben für Pflegeversicherung verdoppeln sich Die Pflege insgesamt hat im Jahr 2021 eine Bruttowertschöpfung in Höhe von 45,5 Milliarden Euro zu verbuchen gehabt. Davon fallen dann 21,5 Milliarden [&#8230;]]]></description>
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<p>Sicherlich ist Ihnen schon aufgefallen, dass sich die Märkte insgesamt verändern. Kosten steigen, Materialien fehlen und Menschen, die für die Leistung notwendig sind, finden sich immer weniger.</p>



<p><strong>Ausgaben für Pflegeversicherung verdoppeln sich</strong></p>



<p>Die Pflege insgesamt hat im Jahr 2021 eine Bruttowertschöpfung in Höhe von 45,5 Milliarden Euro zu verbuchen gehabt. Davon fallen dann 21,5 Milliarden Euro auf die ambulante Pflege und 24,0 Milliarden Euro auf die stationäre Pflege. Waren es noch 2012 ca. 28,3 Milliarden Euro für beide Pflegebereiche zusammen, so bewegen wir uns auf eine Verdopplung zu.&nbsp;<em>(Quelle: Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz)&nbsp;</em>So weit, so gut. Bis hierher sieht es nach steigender Wertschöpfung und somit auch steigenden möglichen Gewinnen aus. Aber Vorsicht, der Eindruck trügt. Größtenteils unbemerkt von der Masse der Menschen hat der Markt „Pflege“ sich radikal verändert. Die Auswirkungen sehen wir heute.</p>



<p><strong>1 Million mehr Pflegebedürftige bis 2030</strong></p>



<p>Bis 2030 wird es 1 Million Pflegebedürftige mehr geben als gedacht. Das sind dann ca. 6 Millionen. Im gleichen Atemzug klafft die Lücke der fehlenden Pflegekräfte mehr und mehr auf. Bis zu 500.000 könnten es 2030 sein. Wenn die Politik weiter weitreichend fatale Entscheidungen trifft (<strong>Stichwort</strong>&nbsp;Tariftreue,&nbsp;<strong>Stichwort</strong>&nbsp;einrichtungsbezogene Impfpflicht,&nbsp;<strong>Stichwort</strong>&nbsp;fehlende SGB XI Reform), dann werden noch mehr Pflegekräfte Ihren Beruf verlassen. Dann könnten es auch mehr werden. Mehr wertvolle Pflegekräfte, die der Pflege den Rücken kehren. Vor allem so unnötig!</p>



<p><strong>Liberalisierungsfall?</strong></p>



<p>Der Punkt ist, das wir in Deutschland nicht nur einen föderalistisch organisierten Pflegemarkt haben, sondern auch einen liberalisierten. Dem Föderalismus wenden wir uns in einem gesonderten Blogbeitrag zu. Die Auswirkungen des Liberalismus sehen wir an vielen Ecken, wo Pflege zur Ware und Menschlichkeit zu einem Kostenfaktor wird. Grundsätzlich und an sich ist an Privatisierung nichts einzuwenden. Nur die Interessen und die Art und Weise sollten geklärt werden. Privat geführte Einrichtungen und Unternehmen gab es schon immer. Nur an der Stelle, wo Aktionärsinteressen ins Spiel kommen, wird es kritisch. Warum das so ist, kann ich nicht sagen. Ich denke, wenn Geschäftsführung und Inhaber getrennt sind, wenn Aktienanteile echter Besitz nicht mehr übereinstimmen, dann kommt es zu reinem Renditedenken und das ist im Gesundheitswesen nicht uneingeschränkt am rechten Platz. Menschen, die nie gepflegt haben, Menschen die nie einen sterbenden begleitet haben, Menschen, die vollkommen Berufsfremd sind, sollten nicht in entscheidende Positionen kommen. Richtig ist, dass viele CEO´s und COO mittlerweile berufsfremd sind. Richtig ist auch, dass dies aus betriebswirtschaftlicher Sicht sinnvoll ist. Richtig ist aber auch, dass hier die besondere Anforderung an dieses Geschäftsfeld, nämlich der Umgang mit Menschen sowie Tod und Sterben, nicht so ausgeprägt sind. Ausnahmen bestätigen die Regel.</p>



<p><strong>Neue Managementstrukturen braucht die Welt</strong></p>



<p>Toll finde ich die Doppelspitzen im Management. Viele caritative und diakonische Träger handhaben dies mittlerweile so. Es gibt einen kaufmännische Vorstand und der für den sozialen Bereich einen zweiten. Hier ergänzen sich zwei Blickwinkel, zwei Ansichten und die Mitte trifft meist den Nagel auf den sprichwörtlichen Kopf.</p>



<p><strong>Risiko für Investoren</strong></p>



<p>Zurück zum Risiko. Im Grundsatz sind Investitionen nur dann möglich, wenn die strategischen Planungen von Investoren sicher und beherrschbar sind. So war es in der Vergangenheit und so sollte es in besonderem Maße auch heute sein. Stellen wir uns die Frage: Sind langfristige Investitionen heute überschaubar und vor allem beherrschbar?</p>



<p>Meine klare Antwort ist Nein!</p>



<p>Aus diesem Grund wundert mich der noch anhaltende Bauenthusiasmus für Pflegeeinrichtungen schon etwas. Wird keine Risikoanalyse gemacht? Ist man sich zu jedem Zeitpunkt der Gefahren bewusst?</p>



<p>Hintergründe:</p>



<p>2021 ist die Pflegeversicherung mit einem Defizit von 1,35 Milliarden Euro rausgegangen. 2022 werden wir ca. 2,5 Milliarden Euro Defizit erwarten. Das sind 2500 Millionen Euro. Eine gigantische Summe. Wir geben somit mehr aus, als wir einnehmen. Wie oben beschrieben haben wir zu wenige Menschen, die Pflegen wollen und können. Politik und Gesellschaft hat es bis heute nicht geschafft, verbindliche Regeln für die Arbeitsbedingungen in der Pflege zu schaffen. Traurig, aber wahr. (Mit diesem Thema wird sich zukünftig die Pflege-Denkfabrik beschäftigen:&nbsp; &nbsp;<a href="https://www.facebook.com/profile.php?id=100086409889940">Pflege-Denkfabrik Facebookseite:</a>)</p>



<p>Es besteht das akute Risiko, dass Refinanzierungen gekürzt werden oder gar vollständig wegbrechen. Siehe der Angriff seitens Herrn Spahn auf die Tagespflegerefinanzierung. Er hat sich nicht durchsetzen können, aber einmal in der Welt wird es so lange geköchelt, bis es kommt. Das ist ein Risiko für Tagespflegebetreiber. Die Personalbemessung ab Mitte 2023 ist ein weiteres Risiko für vollstationäre Betreiber mit kleineren Einrichtungen. Aber machen wir uns nichts vor. Der Bauboom für Pflegeeinrichtungen neigt sich dem Ende. Warum: weil aus einer lukrativen Geldanlage ein Hochrisikogeschäft wird. Meist sind die Immobilienbetreiber nicht identisch mit den Pflegebetreibern vor Ort. Die Miete für die Immobilien werden aus dem Pflegebetrieb erwirtschaftet. Wenn dieser aber durch Personalmangel und/oder zukünftige Refinanzierungslücken gefährdet ist, dann halte ich das für kein gutes Geschäft heute und für die nächsten 30 – 50 Jahre ebenfalls nicht. Wir erleben eine Zäsur am Pflegemarkt. Eine völlige Veränderung, die ein völliges Neudenken und Neuhandeln erfordert.</p>



<p><strong>Reform zur langfristigen Refinanzierung von Investitionen</strong></p>



<p>Sowohl die Finanzierung der Pflegeleistungen als auch die Refinanzierung der notwendigen Immobilien wird einer Reform bedürften. Fakt ist, neben explodierenden Bau- und Energiekosten sehe ich das größte Risiko in den fehlenden personellen Ressourcen. Kein Personal, kein Betrieb! Kein Betrieb, kein Umsatz,/Refinanzierung.</p>



<p><strong>Fazit:</strong></p>



<p>Marktanalyse, Umfeldanalyse, Mitarbeiterpotenzialanalyse, Risiko- und Zukunftsanalyse sind vor Neubau bzw. jeglicher Investition wichtiger den je. Kein Euro wird investiert, wenn nicht annährend 100 % klar ist, wie er wieder erwirtschaftet werden kann. Da dies heute aus meiner Sicht nicht mehr so klar ist, ist jede Investition kritisch zu hinterfragen.</p>



<p><strong>Empfehlung:</strong></p>



<p>Abwarten und beobachten. Der Markt wird sich in den nächsten 24-36 Monaten deutlich verändern und dann lassen sich ggf. auch wieder Prognosen/Investitionen realisieren.</p>



<p>Ihr David Thiele</p>



<p>Beachten Sie auch den Link zu meinem Blogbeitrag</p>



<p><a href="https://www.sanaventure.de/pflegepolitik-agenda-jetzt/embed/#?secret=oBQEY4WQh6#?secret=vu1GPukXDx">https://www.sanaventure.de/pflegepolitik-agenda-jetzt/embed/#?secret=oBQEY4WQh6#?secret=vu1GPukXDx</a></p>
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