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	<title>#Pflege #Insolvenz &#8211; SanaVenture</title>
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	<description>Verbesserung hört niemals auf.</description>
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	<title>#Pflege #Insolvenz &#8211; SanaVenture</title>
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		<title>Rettungsanker Gesamtversorgungsvertrag: Wie Pflegeanbieter der Insolvenz entkommen können</title>
		<link>https://www.sanaventure.de/rettungsanker-gesamtversorgungsvertrag-wie-pflegeanbieter-der-insolvenz-entkommen-koennen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[david]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 22 Jun 2025 05:44:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Pflegeorganisation]]></category>
		<category><![CDATA[#Pflege #Insolvenz]]></category>
		<category><![CDATA[Insolvenzvermeidung]]></category>
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					<description><![CDATA[Der Pflegesektor steht unter Druck und das nicht erst seit gestern. Steigende Personalkosten, zunehmende Dokumentationspflichten, Personalmangel und knappe Budgets drücken viele stationäre und ambulante Pflegeanbieter an den Rand der Zahlungsunfähigkeit. Kein Wunder, dass das Wort „Insolvenz“ inzwischen häufiger fällt als „Pflegedokumentation“. Aber: Es gibt eine Lösung, die vielen Verantwortlichen in der Pflege bislang wenig bekannt [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Der Pflegesektor steht unter Druck und das nicht erst seit gestern. Steigende Personalkosten, zunehmende Dokumentationspflichten, Personalmangel und knappe Budgets drücken viele stationäre und ambulante Pflegeanbieter an den Rand der Zahlungsunfähigkeit. Kein Wunder, dass das Wort „Insolvenz“ inzwischen häufiger fällt als „Pflegedokumentation“. </p>



<p>Aber: Es gibt eine Lösung, die vielen Verantwortlichen in der Pflege bislang wenig bekannt ist, <strong>der Gesamtversorgungsvertrag</strong>.</p>



<p>Die Möglichkeit dazu gibt es schon geraume Zeit nur genutzt werden sie kaum. Sektorengrenzen, unflexible Kostenträger und zu wenig kampfeslustige Pflegeanbieter haben das bis jetzt verhindert.</p>



<p>Was sich zunächst nach einem bürokratischen Monster anhört, kann in Wirklichkeit der rettende Anker sein. Ein Gesamtversorgungsvertrag (GVV) bringt Sicherheit, Planbarkeit und neue Chancen – gerade für Anbieter, die wirtschaftlich mit dem Rücken zur Wand stehen. In diesem Blogbeitrag zeigen wir, warum das so ist und wie Pflegeanbieter konkret davon profitieren können.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Was ist ein Gesamtversorgungsvertrag?</h3>



<p>Ein Gesamtversorgungsvertrag ist ein vertragliches Konstrukt zwischen einem Pflegeanbieter und einem Träger, meist ein Sozialhilfeträger oder eine Kommune, bei dem die vollständige Versorgung einer bestimmten Personengruppe oder Einrichtung durch einen Anbieter geregelt wird. Das kann beispielsweise ein Heim sein, das exklusiv die Pflege für alle Bewohner einer bestimmten Einrichtung übernimmt, oder ein ambulanter Dienst, der für ein bestimmtes Quartier oder für alle Pflegebedürftigen eines Trägers zuständig ist.</p>



<p>Die rechtliche Grundlage ist: . </p>



<p>SGB XI § 72 Abs. 2 – Gesamtversorgungsvertrag</p>



<p>Der Clou: Die Vergütung ist oft pauschaliert oder zumindest langfristig kalkulierbar, sodass der Anbieter mit stabilen Einnahmen rechnen kann – unabhängig von Auslastungsschwankungen oder spontanen Krankheitsausfällen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Warum sind Gesamtversorgungsverträge gerade jetzt so wichtig?</h3>



<p>Pflegeanbieter kämpfen an mehreren Fronten. Besonders schmerzhaft: die wirtschaftliche Unsicherheit. Wer heute eine Einrichtung betreibt, kann morgen schon in den roten Zahlen stecken – trotz hoher Nachfrage. Klingt paradox, ist aber Realität. Der Grund: Das Finanzierungssystem ist komplex, und Pflegevergütungen decken oft nicht die tatsächlichen Kosten. Hinzu kommen steigende Energiepreise, Inflationsdruck und ein akuter Fachkräftemangel.</p>



<p>Insolvenzgefahr ist kein hypothetisches Szenario mehr sie ist für viele Realität. Und hier setzt der Gesamtversorgungsvertrag an. Er schafft <strong>wirtschaftliche Planbarkeit</strong>. Statt in einem undurchsichtigen Mix aus Einzelleistungen, Pflegegraden und variablen Tagessätzen zu rudern, bekommt der Anbieter ein klares Versorgungsmandat oft gekoppelt mit festen Einnahmen. Und das kann den Unterschied machen zwischen Untergang und Überleben.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Die Vorteile auf einen Blick</h3>



<p><strong>1. Finanzielle Stabilität</strong><br />Ein GVV sorgt für gesicherte Einnahmen. Meist gibt es eine monatliche Pauschale, unabhängig davon, wie viele Einsätze tatsächlich gefahren werden oder wie viele Betten gerade belegt sind.</p>



<p><strong>2. Planungssicherheit</strong><br />Wer weiß, wie viel Geld regelmäßig reinkommt, kann besser planen – sei es beim Personaleinsatz, bei Investitionen oder in der Weiterentwicklung von Angeboten.</p>



<p><strong>3. Bessere Verhandlungsposition</strong><br />Ein Anbieter mit einem GVV ist kein Bittsteller mehr, sondern ein systemrelevanter Partner. Das wirkt sich auch auf Gespräche mit Banken oder Investoren positiv aus.</p>



<p><strong>4. Entlastung bei Bürokratie</strong><br />Gesamtversorgungsverträge gehen oft mit vereinfachter Dokumentation einher – weniger Aufwand, mehr Zeit für echte Pflege.</p>



<p><strong>5. Stärkere Bindung an Träger</strong><br />Ein GVV ist ein Vertrauensvertrag. Wer ihn hat, ist enger mit seinem Auftraggeber – etwa dem Sozialhilfeträger – verbunden. Das schafft Rückhalt und manchmal auch Zugang zu zusätzlichen Ressourcen.</p>



<p><strong>Es stellt sich die Frage: Warum gibt es bis dato so wenige von diesen Verträgen? Die Antwort, weil die Kostenträger es verhindern und zwar aktiv.</strong></p>



<h3 class="wp-block-heading">Für wen eignet sich ein Gesamtversorgungsvertrag?</h3>



<p>Besonders interessant sind GVV für Pflegeanbieter, die in strukturschwachen Regionen tätig sind, mit geringer Auslastung kämpfen oder von Kostenträgern unter Druck geraten sind. Auch Träger, die mehrere kleine Einrichtungen oder ambulante Dienste betreiben, können von einem übergreifenden GVV profitieren.</p>



<p>Ein Beispiel: Eine diakonische Einrichtung mit mehreren Pflegeheimen in einer ländlichen Region muss wirtschaftlich konsolidieren. Statt drei Einrichtungen einzeln zu betreiben, schließt sie mit dem Landkreis einen Gesamtversorgungsvertrag und betreibt fortan eine zentrale Einrichtung mit klar kalkulierbarem Auftrag. Ergebnis: weniger Verluste, mehr Sicherheit.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Wie kommt man zu einem Gesamtversorgungsvertrag?</h3>



<p>Das Zauberwort heißt <strong>Kooperation</strong>. Pflegeanbieter sollten proaktiv auf die kommunalen Träger, Sozialhilfeträger oder auch Krankenkassen zugehen. Wichtig ist, ein überzeugendes Konzept zu präsentieren: Was kann der Anbieter leisten? Wie wird die Versorgung sichergestellt? Welche Qualität wird garantiert?</p>



<p>In vielen Fällen ist auch rechtliche Beratung sinnvoll. Denn ein GVV ist kein Standardvertrag, sondern wird individuell ausgehandelt. Aber der Aufwand lohnt sich – gerade, wenn die Alternative Insolvenz heißt.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Fazit: Mehr Mut zu neuen Wegen</h3>



<p>Der Pflegemarkt braucht kreative Lösungen und <strong>Gesamtversorgungsverträge sind eine davon</strong>. Wer heute wirtschaftlich unter Druck steht, muss nicht aufgeben, sondern kann neue Wege gehen. Ein GVV schafft Spielraum, Vertrauen und Stabilität. Natürlich ist der Weg dahin nicht immer einfach, aber er lohnt sich.</p>



<p>In einer Zeit, in der Insolvenzen im Pflegebereich zur bitteren Realität werden, ist der Gesamtversorgungsvertrag <strong>kein Wundermittel, aber ein echter Hoffnungsträger</strong>. Und das Beste: Er bringt Pflegeanbieter und Kostenträger an einen Tisch mit dem gemeinsamen Ziel, Versorgung zu sichern und Existenzen zu retten.</p>



<p><strong>Kurz gesagt:</strong> Wenn Sie als Pflegeanbieter wirtschaftlich wackeln sprechen Sie über einen Gesamtversorgungsvertrag. Er könnte Ihre Lebensversicherung sein.</p>



<p>Vertiefende Quellen:</p>



<p><br /><strong>3. Bundestagsdrucksachen</strong></p>



<p>BT-Drucksache 20/10990: Betont, dass GVV als Vertragsform die quartiersnahe Versorgung sichern kann und organisatorische Synergien fördert&nbsp; .</p>



<p>BT-Drucksache 16/7439 (Gesetzentwurf Pfleg-WG): Legt bereits 2007 Grundsteine für integrierte Versorgungsformen und GVV im Pflegerecht.</p>



<p><strong>Muster-Gesamtversorgungsvertrag des VDEK</strong></p>



<p>Der Verband der Ersatzkassen (vdek) stellt einen detaillierten Mustervertrag zur Verfügung – u. a. mit verbindlichen Regelungen zu:</p>



<p>zulassungspflichtigem Versorgungsauftrag (§1–2),</p>



<p>Vergütung nach SGB XI Rahmenverträgen (§3),</p>



<p>Abrechnung (§7),</p>



<p>Kündigung nach §74 SGB XI (§10),</p>



<p>Datenschutz (§9) .<br /></p>



<p></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
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		<item>
		<title>Insolvenzgeflüster -Preistsunami togo- Teil 9</title>
		<link>https://www.sanaventure.de/insolvenzgefluester-preisschock-togo-teil-9/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[david]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 01 Oct 2023 05:00:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[ThieleBeratung Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[#Beratung]]></category>
		<category><![CDATA[#Erfolg]]></category>
		<category><![CDATA[#Leistung]]></category>
		<category><![CDATA[#Pflege]]></category>
		<category><![CDATA[#Pflege #Insolvenz]]></category>
		<category><![CDATA[#Pflege #Pflegereform #Pflegegradmix #bmg #Respekt #Missachtung #Achtung #Leader #Leadership #Leadershipmanagement #Leadershiptraining #Leadershipmanagementtraining]]></category>
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					<description><![CDATA[Nur wenige merken den Tsunami der auf sie zukommt. Den Preistzunami. Dabei während jetzt der richtige Zeitpunkt um endlich Wach zu werden. Die Ursache dafür ist kein Unterseebeben oder eine termonukleare Bombe am Meeresboden, sondern vier wesentliche Faktoren: 1. Die Erhöhung der LKW Maut auf deutschen Straßen und (Hausgemacht) 2. Die Erhöhung der CO2 Abgabe [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Nur wenige merken den Tsunami der auf sie zukommt. Den Preistzunami. Dabei während jetzt der richtige Zeitpunkt um endlich Wach zu werden. </p>



<p>Die Ursache dafür ist kein Unterseebeben oder eine termonukleare Bombe am Meeresboden, sondern vier wesentliche Faktoren:</p>



<p>1. Die Erhöhung der LKW Maut auf deutschen Straßen  und (Hausgemacht)</p>



<p>2. Die Erhöhung der CO2 Abgabe auf dann 40€ durch die Ampelregierung ab dem 1.1.24. (Hausgemacht)</p>



<p>Quelle:</p>



<p><a href="https://impargo.de/blog/toll-collect-mautsaetze-2024-mit-co2-emissionsabgabe">https://impargo.de/blog/toll-collect-mautsaetze-2024-mit-co2-emissionsabgabe</a></p>



<p><strong>Lieferantenpteise steigen</strong></p>



<p>Das bedeutet, die Autos, die Pflegeeinrichtungen beliefern, sind meist um die 18 Tonnen und schwerer. Damit haben wir Preiserhöhungen von zweimal 75-83% jeweils am 1.12.23 und noch mal die gleiche Summe am 1.7.24!</p>



<p>Wie hoch die Mehrkosten ausfallen müssen bleibt abzuwarten. Dafür müssen die bekannten Lieferanten befragt werden. LKW werden ja nicht nur auf der letzten Meile eingesetzt. Ich bin dran&#8230;</p>



<p>Das bedeutet wiederum für jedes Auto, auch Ihres, im besten Deutschland aller Zeiten, die folgenden Preise im ersten Schritt:</p>



<p><strong>2024:</strong>&nbsp;ca. 10 Cent für Benzin, ca. 11 Cent für Diesel<br /><strong>2025:&nbsp;</strong>ca. 11 Cent für Benzin, ca. 12 Cent für Diesel<br /><strong>2026:</strong>&nbsp;ca. 16 Cent für Benzin, ca. 17 Cent für Diesel</p>



<p>QUELLE: </p>



<p>https://www.carwow.de/auto-news/2959/co2-steuer-steigt#gref</p>



<p>Wenn Sie jetzt aufgewacht und elektrisiert die Auswirkungen erahnen, dann schnallen Sie sich an. Es kommt noch dicker.</p>



<p>3. Russland hat einen Exportstopp für Diesel und Benzin angekündigt. Bei der Bedeutung als Exporteur kann sich diese Entscheidung nur massiv auf unsere Treibstoffpreise auswirken. Oder wie sehen Sie das? (Geopolitik und deren Auswirkungen, teils hausgemacht)</p>



<p><a href="https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/treibstoff-russland-verbietet-ausfuhr-von-benzin-und-diesel-1.6247330">https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/treibstoff-russland-verbietet-ausfuhr-von-benzin-und-diesel-1.6247330</a></p>



<p>4. Nicht zu letzt hat die OPEC+ angekündigt, dass die Erdölförderemenge nicht angehoben wird. Es bleibt somit bei einer deutlichen Verknappung und der Verteuerung des Rohöls. (Geopolitik)</p>



<p><a href="https://www.handelsblatt.com/finanzen/maerkte/devisen-rohstoffe/brent-und-wti-oelpreis-steigt-auf-hoechsten-stand-seit-einem-jahr/29417070.html">https://www.handelsblatt.com/finanzen/maerkte/devisen-rohstoffe/brent-und-wti-oelpreis-steigt-auf-hoechsten-stand-seit-einem-jahr/29417070.html</a></p>



<p>Rechnen wir mal ein bisschen zusammen (!Meine persönliche Schätzung als Laie!):</p>



<p>1. Co2 Steuer ca. 10,5 Cent +</p>



<p>2. Treibstoffverknappung ca. 18 Cent (eigene Schätzung)+</p>



<p>3. Mauterhöhung ca. 2 Cent pro Liter (persönliche Schätzung)</p>



<p>4. Rohölpteiserhöhung auf über 100 Dollar/Barrel ca. 5-10 Cent/Liter (Meine Schätzung)</p>



<p>Summe: ca. 30-40 Cent/Liter mehr ab ca. Anfang 2024. Das ist doch wohl einmal was oder? Da geht die Ampel richtig an oder? Das klingt nach einem Vierfachwumms!</p>



<p><strong>Anmerkung</strong>:</p>



<p>Nicht mit einbezogen habe ich den europaweiten Emissionshandel ab 2027. Das kann dann zu einer weiteren Preisexplosion führen.</p>



<p>Siehe dazu:</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-wp-embed is-provider-report-k wp-block-embed-report-k"><div class="wp-block-embed__wrapper">

</div></figure>



<p>Natürlich besteht ein Stück Rest-Hoffnung, dass alles nicht so schlimm kommt.</p>



<p><strong>Pflegedienstleister werden deutlich tiefer in die Tasche greifen müssen</strong>.</p>



<p>Ambulante Pflegedienste wird es dabei, neben den voll- und teilstationären Dienstleistern besonders treffen, da diese von den Rohstoffpreisen  abhängig sind ohne diese in den Fahrtkostenpauschalen oder Unterkunftskosten adäquat kurzfristig oder überhaupt geltend machen zu können. Aber machen wir uns nichts vor, es betrifft alle Branchen und somit alle Preise.</p>



<p>Ach und da habe ich die Umsatzsteuer von z.Zt. 19% noch gar nicht eingerechnet. Auf all den Wahnsinn kommt diese Steuer noch ganz oben drauf.</p>



<p><strong>Was ist zu tun?</strong></p>



<p>1. Punktwerte/Fahrtkostenpauschalen und Vergütungssätze müssten in &#8222;Echtzeit&#8220; den tatsächlichen Preisentwicklungen angepasst werden. Dabei können die Vergütungsanpassungen pro Quartal automatisiert den Marktentwicklungen nachvollzogen werden. Das wäre eine kurzfristige Aufgabe für unsere Ampelmitarbeiter.</p>



<p>Keine Anträge, keine Nachweise, keine Verhandlungen. Warum auch, die Rostoffentwicklungen und Teuerungsraten (Inflationsrate) werden höchstamtlich regelmäßig erfasst. </p>



<p>Wenn die Politik jetzt wieder nur einäugig auf die Branche blickt, wird es wiederum viele die Existenz kosten, so meine Meinung.</p>



<p>2. Der Druck müsste von Verbänden und Gewerkschaften aber vor allem von den mächtigsten Branchenriesen, Caritas und Diakonie, kommen. Träger sollten von ihrem Recht gebrauch machen und zeitnah Neuverhandlungen anstreben (auch unterjährig). Dabei an die Presse gehe und immer und immer wieder öffentlich berichten. Nur diese Akteure könnten etwas ändern. Jedoch, sie schweigen.</p>



<p>3. Alle Betriebskosten (Sachkosten) nochmals streng bewerten und ggf. anpassen.</p>



<p>4. Ambulant die Fahrtzeiten/Entfernungen nochmals analysieren und ggf. Abfahrten als Privatleistungen anstreben oder Versorgungen abgeben.</p>



<p>5. Nur noch leisten was finanziert ist. Mit steigenden Kosten sinken die Mischkalkulationen. </p>



<p>6. Sofort Experten in die Politik!</p>



<p>Das es an allen Ecken und Enden in der Pflegebranche, ja in unserem Land grundsätzlich, brennt, merkt fast jeder. Das die Preise wahrscheinlich so extrem kurzfristig steigen werden, sehen leider zu wenige Unternehmenslenker. Es betrifft uns alle und jetzt wäre es an der Zeit, sich zusammenzuschließen und gemeinsam aufstehen.</p>



<p></p>



<p>Oder lieber doch nicht? </p>



<p>Lieber weiterschlafen?</p>



<p>Ihr David Thiele</p>



<p></p>



<p></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
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		<item>
		<title>Insolvenzgeflüster Teil 1</title>
		<link>https://www.sanaventure.de/insolvenzgefluester/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[david]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 06 Aug 2023 15:00:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[ThieleBeratung Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[#Pflege #Insolvenz]]></category>
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					<description><![CDATA[Genaugenommen ist Geflüster falsch beschrieben, Geschrei wäre richtig und die Realität beschreibend. Ein Unternehmen, welches aufhört zu arbeiten, welches nicht mehr pflegt, ist insolvent. Anders als führende Spitzenpolitikfachkräfte das definieren, ist meist die Eigenkapitaldecke in der Zeit davor schon auf Null reduziert worden, somit ist die Realsituation dann auch tatsächlich die Insolvenz. In der Literatur [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Genaugenommen ist Geflüster falsch beschrieben, Geschrei wäre richtig und die Realität beschreibend.</p>



<p>Ein Unternehmen, welches aufhört zu arbeiten, welches nicht mehr pflegt, ist insolvent. Anders als führende Spitzenpolitikfachkräfte das definieren, ist meist die Eigenkapitaldecke in der Zeit davor schon auf Null reduziert worden, somit ist die Realsituation dann auch tatsächlich die Insolvenz. In der Literatur ist Insolvenz mit den Schlagworten:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Zahlungsunfähigkeit</li>



<li>drohende Zahlungsunfähigkeit</li>



<li>Überschuldung</li>
</ul>



<p>beschrieben.</p>



<p>Kurz, wenn mehr ausgegeben wird als eingenommen, dann droht die Zahlungsunfähigkeit, je nachdem wieviel Geld noch in der Hinterhand ist.</p>



<p><strong>Ratlosigkeit weicht Panik</strong></p>



<p>Land auf, Land ab ist die Verzweiflung und Ratlosigkeit zu sehen und zu spüren. Sie ist greifbar real, allgegenwärtig. Pflegeheimbetreiber und ambulante Pflegedienste kämpfen um die nackte Existenz. Emotionale Fragen bewegen die Betreiber:</p>



<p><strong>Wie geht es weiter? </strong></p>



<p>Schaffen wir die unsere Wirtschaftlichkeit noch zu halten oder wieder herzustellen? </p>



<p>Der Begriff des Break-Evenpoint (Gewinnsc hwelle) bekommt eine intensive und sehr reale Bedeutung. </p>



<p>Hier die gute Nachricht;</p>



<p>Nicht jedes soziale Unternehmen, welches Schwierigkeiten hat, ist von einer Insolvenz bedroht. Es ist die Fragen zu stellen;</p>



<p>&#8211; Ist die Grundsubstanz des Unternehmens gesund oder oder morsch? </p>



<p>&#8211; Wie ist die personelle Situation aufgestellt? </p>



<p>&#8211; Wie stark oder schwach sind die Führungskräfte?</p>



<p><strong>Reinigende Gewitter können gut sein&#8230;</strong></p>



<p>Mein Ansatz ist, dass ein vorrübergehendes Tief die Chance für einen Neuanfang in sich birgt. Der Ansatz ist radikal, hart, unbequem jedoch auch reinigend. Nicht kleckern, glotzen ist die Devise. Nicht schimpfen auf die Politik, die Gesellschaft, Pflegekassen, sondern die Ärmel hochkrämpeln und &#8222;machen&#8220;. Auch wenn die Rahmenbedingungen denkbar schlecht sind. </p>



<p>Um mögliche Wege aufzuzeigen, werden wir in den nächsten Wochen eine Reihe von Interviews aufzeichnen, in denen wir uns eingehender mit diesem Thema und den Wegen aus der Krise beschäftigen werden.</p>



<p>Klar ist, dass alles seine Grenzen hat. Zu verstehen, dass nicht jede Grenze unabänderlich ist, sondern auch hausgemacht, ja sogar sehr oft hausgemacht. In der Umkehrung heißt das auch, dass hier noch etwas zu machen ist.</p>



<p><strong>Insolvent oder nicht, dass ist hier die Frage </strong></p>



<p>Die durchaus primären Fragen sind, bin ich insolvent oder nicht? Lebe ich als Geschäftsführer in diesem Risiko oder nicht?</p>



<p>Die betriebswirtschaftliche Frage, ob eine Überschuldung tatsächlich vorliegt oder nicht, beantwortet der Steuerberater. Der Rest ist Managementfähigkeit und Können.</p>



<p>Der entscheidende Faktor ist die Zeit. Wenn aus Scham oder aus Eitelkeiten zu lange gewartet wird, sinkt gleichermaßen die Rettungschance. Geschwindigkeit ist das Zauberwort, dem ein Insolvenzvermeidungsprosess eine völlig neue Bedeutung gibt?</p>



<p><strong>Kennzahlen können retten!</strong></p>



<p>Essentziell ist, Kennzahlen und Indikatoren zu entwickeln, die befähigen frühzeitig ein Risiko in Richtung Insolvenz zu erkennen! Das sind dann die Insolvenzfrühindikatoren. Sie geben Aufschluss darüber ob Handlungsbedarf besteht oder nicht, obwohl ich der Auffassung bin, dass für alle Akteuren im Sozial- und Gesundheitswesen Handlungsbedarf besteht.</p>



<p>Ihr David Thiele </p>



<p>ThieleBeratung.de</p>
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