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	<title>#Insolvenz #Pflegepolitik; #Pflegereform; #Leader &#8211; SanaVenture</title>
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	<description>Verbesserung hört niemals auf.</description>
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	<title>#Insolvenz #Pflegepolitik; #Pflegereform; #Leader &#8211; SanaVenture</title>
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		<title>So holen Sie nahezu jedes Unternehmen aus der Insolvenzfalle! -Teil 9</title>
		<link>https://www.sanaventure.de/so-holen-sie-nahezu-jedes-unternehmen-aus-der-insolvenzfalle-teil-9/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[david]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 13 Jul 2025 15:00:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[ThieleBeratung Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[#Geschäftspartner #Pächter #Pflegeimmobilie]]></category>
		<category><![CDATA[#Insolvenz #Pflegepolitik; #Pflegereform; #Leader]]></category>
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					<description><![CDATA[Der richtige Partner macht den Unterschied Zusammenkommen ist ein Beginn, Zusammenbleiben ist ein Fortschritt, Zusammenarbeiten ist ein Erfolg.&#8220;&#160;– Henry Ford. Sie erleben es Tag für Tag, ich erlebe es Tag für Tag, dass Pflegeunternehmen Insolvenz anmelden müssen oder auch den Betrieb einstellen. Dies ist die 9. Folge einer Serien, die sich mit Insolvenzen bzw. drohenden [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading">Der richtige Partner macht den Unterschied</h2>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p><mark class="QVRyCf" style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0); color:#000000;">Zusammenkommen ist ein Beginn, Zusammenbleiben ist ein Fortschritt, Zusammenarbeiten ist ein Erfolg.&#8220;</mark>&nbsp;<mark class="QVRyCf" style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0); color:#000000;">– Henry Ford</mark>.</p>
</blockquote>



<p>Sie erleben es Tag für Tag, ich erlebe es Tag für Tag, dass Pflegeunternehmen Insolvenz anmelden müssen oder auch den Betrieb einstellen. </p>



<p>Dies ist die 9. Folge einer Serien, die sich mit Insolvenzen bzw. drohenden Insolvenzen von Pflegeunternehmen beschäftigt. So vielfältig wie mögliche Ursachen sein können, so vielschichtig sind diese auch wirklich. </p>



<p>Eine Ursache, die mir immer und immer wieder über den Weg läuft, ist die der nicht zusammen passenden Geschäftspartner.</p>



<p><strong>Grundsätzlich gibt es zwei Szenarien:</strong></p>



<ol class="wp-block-list">
<li>Sie sind Betreiber und Vermieter mehr oder weniger in einer &#8222;Person&#8220; oder</li>



<li>Sie sind Betreiber und der Vermieter/Verpächter ist ein unabhängiger Dritter. </li>
</ol>



<p>Insolvenzen entstehen oft aus einem Mißverhältnis oder auch Mißstimmung zwischen dem Vermieter und dem Mieter.&nbsp;Hier kommt es oft zu einer Situation, in der Immobilien völlig veraltet jund damit nicht mehr Zukunftsfähig sind. Der Bestandsschutz rettet zwar etwas, nicht aber das abnehmende Interesse der Kunden an diesen Immobilien. So kommt es, wie es kommen muss, die Immobilie ist unvermietbar und wird zu einer unternehmerischen Gefahr für beide Seiten. </p>



<p><strong>Vermieterintesse oft schlecht</strong></p>



<p>Der Vermieter hat ein zu kurzfristiges Interesse daran, Gewinn bzw. Rendite aus der Immobilie zu ziehen. Investitionen in Werterhaltung, Sanierung, Renovierung oder gar Wertsteigerung sind leider immer und immer wieder vernachlässigt worden. Zu Beginn merkt man das nicht sofort, jedoch entsteht über die Jahre hinweg ein Mangel, der irgendwann existenzielle Ausmaße annimmt und es dem Betreiber zunehmend schwerer macht, den Pflegebetrieb aufrechtzuerhalten. Langfristig denkende Vermieter erkennt man an zufriedenen Mietern, die gut leben und wirtschaften können.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-wp-embed is-provider-einbetten wp-block-embed-einbetten"><div class="wp-block-embed__wrapper">

</div></figure>



<p><strong>Hier ist die korrigierte Version deines Satzes:</strong></p>



<p><strong>Grundsatz: Miete darf nicht zum Damoklesschwert werden. Sie muss bezahlbar sein und dem Mieter ausreichend Geld übrig lassen, damit er auch seinen Renovierungsverpflichtungen nachkommen kann.</strong></p>



<p><strong>Darum prüfe wer sich ewig bindet&#8230;</strong></p>



<p>Die ewige Bindung ist im wahrsten Sinne des Wortes fast ewig. In der Pflege sind Langzeitmietverträge die Regel, und die Chance auf einen Ausstieg ist eher marginal. Unter einem Langzeitmietvertrag verstehen wir in dieser Branche Laufzeiten von mindestens zehn Jahren – oft sind es sogar 15, 20 oder 25 Jahre.</p>



<p>Die Probleme mit den Partnern entstehen häufig dann, wenn die Immobilien zum einen in die Jahre kommen und zum anderen ursprünglich nicht als Pflegeeinrichtungen gebaut oder konzipiert wurden. Der Bestandsschutz rettet zwar den einen oder anderen Mangel über die Zeit, fällt vielen Betreibern und Vermietern heute jedoch auf die Füße.</p>



<p><strong>Mieter/Vermieter=Eheähnliche Geschäftsbeziehung</strong></p>



<p>Es ist tatsächlich wichtig, den Vermieter genau zu prüfen, sein Verhandlungsgebaren zu beobachten und Mietforderungen sowie Laufzeiten kritisch zu bewerten. Zu hohe oder inakzeptable Mietzinsforderungen lassen nicht auf einen verlässlichen Partner schließen. Hier kann man sagen:</p>



<p>1 Die Kirche im Dorf lassen&#8230;</p>



<p>2. Leben und leben lassen&#8230;</p>



<p>Wer sich nicht an diese beiden einfachen Bauernregeln halten kann, der braucht auch keinen verlässlichen Geschäftspartner, zumindest dann nicht Sie!</p>



<p><strong>Kühle Kalkulation des Miet- oder Pachtzinses ist das Geheimnis</strong></p>



<p>Dass Geheimnis ist die Mathematik in Kombination mit strategischen Denken und Marktbeobachtung. </p>



<p>Mehr Miete zu bezahlen, als realistisch refinanziert werden kann, ist dumm, kommt jedoch öfterer vor, als man denkt. Immobilien zu kaufen, die nicht zukunftsfähig sind, leider ebenfalls. </p>



<p><strong>Fazit</strong>: </p>



<p>Ein gescheiter Mieter braucht einen gescheiten Vermieter. Jemanden, der in der Lage ist, Geschäft langfristig zu Vorteil aller Beteiligten zu betreiben. Deshalb prüfen Sie den Mietvertrag, den Mietzins und eventuelle Indexklauseln sehr genau.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-wp-embed is-provider-einbetten wp-block-embed-einbetten"><div class="wp-block-embed__wrapper">

</div></figure>



<p>Hier geht es zum aktuellen Spiegel-Artikel zum Thema #Insolvenzen in der Pflege: </p>



<p><a href="https://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/pflege-in-der-krise-ueber-1-200-einrichtungen-offenbar-insolvent-oder-geschlossen-a-0e46be5b-f14e-4586-8953-9dcfa4419fef">https://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/pflege-in-der-krise-ueber-1-200-einrichtungen-offenbar-insolvent-oder-geschlossen-a-0e46be5b-f14e-4586-8953-9dcfa4419fef</a></p>
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		<title>So holen Sie nahezu jedes Unternehmen aus der Insolvenzfalle! -Teil 8</title>
		<link>https://www.sanaventure.de/5088-2/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[david]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 25 May 2025 04:00:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Pflegeorganisation]]></category>
		<category><![CDATA[#ambulantepflege]]></category>
		<category><![CDATA[#Insolvenz #Pflegepolitik; #Pflegereform; #Leader]]></category>
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					<description><![CDATA[Kluges Vertrauen – die Basis eines jeden Erfolges! Wenn ein Unternehmen in eine wirtschaftliche Schieflage gerät, stehen meist Zahlen, Strategien und rechtliche Schritte im Vordergrund. Sanierungskonzepte, Finanzpläne und juristische Absicherung sind essenziell, doch sie allein reichen nicht aus. Denn ein Faktor wird in Krisenzeiten oft unterschätzt und ist dennoch entscheidend für eine erfolgreiche Unternehmensrettung: Vertrauen. [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Kluges <strong>Vertrauen – die Basis eines jeden Erfolges!</strong></p>



<p>Wenn ein Unternehmen in eine wirtschaftliche Schieflage gerät, stehen meist Zahlen, Strategien und rechtliche Schritte im Vordergrund. Sanierungskonzepte, Finanzpläne und juristische Absicherung sind essenziell, doch sie allein reichen nicht aus. Denn ein Faktor wird in Krisenzeiten oft unterschätzt und ist dennoch entscheidend für eine erfolgreiche Unternehmensrettung: <strong>Vertrauen</strong>.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Kluges Vertrauen – das unsichtbare Kapital</h3>



<p>Vertrauen ist das Fundament jeder menschlichen Beziehung und das gilt im Geschäftsleben umso mehr. In der Krise zeigt sich, wie tragfähig die Beziehungen zu Kunden, Lieferanten, Banken, Investoren und Mitarbeitenden wirklich sind. Vertrauen ist das unsichtbare Kapital, das über Erfolg oder Scheitern entscheiden kann. Es lässt sich nicht bilanziell erfassen, aber seine Wirkung ist enorm.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>„Solange wir Vertrauen zueinander und in Gott haben, gibt es kein Ziel, das wir nicht erreichen können.“ Donald Trump</p>
</blockquote>



<p>Ein Unternehmen mag noch so gute Sanierungspläne haben wenn die Belegschaft nicht daran glaubt, werden sie nicht mitziehen. Wenn Mitarbeiter, Bewohner, Mieter oder Patienten abspringen, weil sie nicht an eine Fortführung glauben, bricht ein weiterer Pfeiler weg. Und wenn Banken oder Investoren misstrauisch bleiben, fehlt die nötige Liquidität. Vertrauen ist also kein „weiches“ Thema, sondern ein <strong>wirtschaftlich relevanter Erfolgsfaktor</strong>. Ein sogenan ter Hardfact.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Vertrauensverlust – der doppelte Schlag in der Krise</h3>



<p>Verliert ein Unternehmen das Vertrauen seiner Stakeholder, wirkt das wie ein Katalysator für den Abwärtstrend. Lieferanten bestehen plötzlich auf Vorkasse, Kunden suchen sich Alternativen, Mitarbeiter kündigen oder sind innerlich nicht mehr dabei, Banken ziehen sich zurück. Selbst ein Sanierungsplan, der auf dem Papier schlüssig ist, kann dann scheitern, weil das Vertrauen fehlt, dass er auch wirklich umgesetzt werden kann. So passiert es Tag für Tag nicht nur in der Pflegebranche.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>Konrad Adenauer: „Die Methoden der Politik können sich schon einmal ändern, aber das Vertrauen ist die Basis des politischen Zusammenwirkens. Es darf nicht angetastet werden.“</p>
</blockquote>



<p>Vertrauen ist schwer zu gewinnen, aber leicht zu verlieren und in Krisenzeiten oft bereits angeschlagen. Umso wichtiger ist es, gezielt daran zu arbeiten.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Der Aufbau von Vertrauen beginnt mit Transparenz</h3>



<p>Der erste Schritt zur Wiederherstellung von Vertrauen ist Bewußtsein und <strong>Ehrlichkeit</strong>. Vermeiden Sie beschönigende Darstellungen, leere Versprechen oder Intransparenz. Gerade in der Krise wollen Stakeholder (dazu gehören auch die Mitarbeiter)wissen, woran sie sind. Das bedeutet: offenlegen, wo die Probleme liegen, welche Maßnahmen geplant sind, wer für die Umsetzung verantwortlich ist und auch, wo noch Unsicherheiten bestehen.</p>



<p>Transparenz schafft Glaubwürdigkeit. Wer offen kommuniziert, signalisiert, dass er Verantwortung übernimmt, ein entscheidender Schritt, um Vertrauen wieder aufzubauen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Kommunikation auf Augenhöhe</h3>



<p>Gerade in einer Krisensituation dürfen Unternehmen nicht in den „Sendemodus“ verfallen. Vertrauen entsteht nicht durch einseitige Informationsflüsse, sondern durch Dialog. Nehmen Sie sich Zeit für Gespräche mit Mitarbeitern, Kunden, Lieferanten, Investoren. Hören Sie zu, fragen Sie nach, gehen Sie auf Sorgen ein.</p>



<p>Eine ehrliche, empathische Kommunikation auf Augenhöhe kann selbst tiefes Misstrauen aufweichen. Menschen möchten ernst genommen werden und sie spüren, wenn ein Gespräch authentisch ist oder nur Teil eines PR-Plans.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Führung und Vertrauen – eine Schlüsselbeziehung</h3>



<p>Vertrauen beginnt an der Spitze. Die Geschäftsführung ist in Krisenzeiten nicht nur Entscheider, sondern auch Vorbild. Wer authentisch, integer und empathisch handelt, kann Vertrauen zurückgewinnen. Wer hingegen Verantwortung von sich weist, Schuldige sucht oder inkonsistent auftritt, verstärkt das Misstrauen.</p>



<p>Führung in der Krise bedeutet, Verantwortung zu übernehmen, Entscheidungen klar zu kommunizieren und bei Rückschlägen nicht zu beschönigen. Es bedeutet auch, zu zeigen: „Wir haben verstanden, wir haben einen Plan, und wir ziehen das durch.“</p>



<h3 class="wp-block-heading">Vertrauen in das Team – und umgekehrt</h3>



<p>Die Belegschaft ist das Herz eines Unternehmens. Wenn sie das Vertrauen in die Geschäftsführung verliert, kippt die Stimmung. Gerüchte, Unsicherheit und Frustration breiten sich aus oft mit fatalen Folgen für Produktivität und Motivation. Daher ist es essenziell, frühzeitig und regelmäßig zu informieren, Mitarbeiter einzubinden und ihnen zu zeigen: Ihr seid Teil der Lösung.</p>



<p>Umgekehrt ist auch das Vertrauen <strong>der Führung in das Team</strong> entscheidend. Wer signalisiert, dass man gemeinsam an einem Strang zieht, stärkt den Zusammenhalt. Und dieser Zusammenhalt kann in der Sanierungsphase überlebenswichtig sein.</p>



<p>Ebenso wichtig ist die Botschaft an diejenigen, die Teil des Problems sind. Diejenigen, die sich gegen Veränderung stämmen. Hier braucht es schnelle, klare und harte Handlungen. </p>



<h3 class="wp-block-heading">Vertrauensbildung bei externen Partnern</h3>



<p>Auch zu Banken, Investoren und Lieferanten muss Vertrauen (neu) aufgebaut werden. Hier zählt neben Kommunikation vor allem <strong>Zuverlässigkeit</strong>. Wer Termine einhält, realistische Pläne vorlegt, regelmäßig berichtet und ehrlich auf Fragen eingeht, sendet wichtige Signale.</p>



<p>Ein konkretes Beispiel: Ein Lieferant ist skeptisch, ob er weiterhin auf Rechnung liefern soll. Wenn das Unternehmen offenlegt, wie der Zahlungsfluss gesichert ist, regelmäßig kommuniziert und pünktlich zahlt, wird das Vertrauen nach und nach wieder wachsen. Das gleiche gilt für Banken: Transparente Businesspläne, regelmäßige Reports und ein offenes Ohr für deren Anliegen sind essenziell.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Vertrauen ist ein Prozess</h3>



<p>Vertrauen lässt sich nicht verordnen, es muss wachsen. Und das braucht Zeit, Konsequenz und Geduld. In der Sanierungsphase gilt daher: jeder Tag, an dem Versprechen eingehalten, ehrlich kommuniziert und respektvoll geführt wird, ist ein Schritt in die richtige Richtung.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>J. William Fulbright: „In einer Demokratie ist eine abweichende Meinung ein Akt des Vertrauens.“</p>
</blockquote>



<p>Wichtig ist auch: Vertrauen bedeutet nicht Naivität. Es geht nicht darum, blindes Wohlwollen zu erwarten, sondern <strong>nachvollziehbare, belastbare Vertrauensbeziehungen</strong> aufzubauen, die auf Substanz beruhen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Fazit: Ohne kluges Vertrauen kein Neuanfang</h3>



<p>Vertrauen ist kein netter Bonus, sondern der Kitt, der in der Krise alles zusammenhält. Es stärkt die Handlungsfähigkeit, bindet Menschen, schafft Spielräume und trägt dazu bei, dass Sanierungsmaßnahmen überhaupt greifen können. Ob ein Unternehmen die Insolvenzfalle überwindet, hängt nicht nur von betriebswirtschaftlichen Faktoren ab sondern ganz entscheidend davon, <strong>ob es gelingt, verlorenes Vertrauen zurückzugewinnen und neues aufzubauen</strong>.</p>



<p>Wer das erkennt und gezielt daran arbeitet, legt den Grundstein für echten, nachhaltigen Erfolg, weit über die Krise hinaus.</p>



<p><strong>Hinweis</strong>:</p>



<p><strong>Beim klugen Vertrauen hat man 80% Vertrauen und 20% Mißtrauen.  Alles andere wäre naiv!</strong></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Insolvenzgeflüster -Modell der Grundversorgung Teil 12-</title>
		<link>https://www.sanaventure.de/modell-der-grundversorgung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[david]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 22 Oct 2023 05:00:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mitarbeiterbindung]]></category>
		<category><![CDATA[#Insolvenz #Pflegepolitik; #Pflegereform; #Leader]]></category>
		<category><![CDATA[ĥɓĥ]]></category>
		<category><![CDATA[PFLEGE]]></category>
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					<description><![CDATA[Der Generationenvertrag, der viele Jahrzehnte die Grundlage unserer großartigen Gesellschaft bildete, ist ein Vermächtnis, die Jungen kümmern sich um die Alten, dass die Renten sicher sind und die Gesundheits- und Krankenversorgung den Bedürfnissen aller entspricht. Babyboomer brechen Versprechen? Nein, so einfach ist es nicht. An dieses Versprechen haben sich die Generationen gehalten, bis auf die [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Der Generationenvertrag, der viele Jahrzehnte die Grundlage unserer großartigen Gesellschaft bildete, ist ein Vermächtnis, die Jungen kümmern sich um die Alten, dass die Renten sicher sind und die Gesundheits- und Krankenversorgung den Bedürfnissen aller entspricht.</p>



<p><strong>Babyboomer brechen Versprechen</strong>?</p>



<p>Nein, so einfach ist es nicht.</p>



<p>An dieses Versprechen haben sich die Generationen gehalten, bis auf die Generation der Babyboomer. Hier wurde der Generationenvertrag erstmalig in Frage gestellt. Sie wollten berechtigt Leben und haben den Wohlstand den die Generationen vor Ihnen geschaffen hatten genutzt. Da blieb kaum Zeit für Kinder. Deshalb sank die Geburtenrate  um 1965 dramatisch.</p>



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</figure>



<p><strong>Karma ist eine Bitch</strong></p>



<p>Das rächt sich jetzt massiv. Es fällt uns als Gesellschaft auf die Füße. Nicht nur, dass jetzt wenige die Vielen versorgen müssen, es zahlen auch nur noch sehr wenige in die Sozialsysteme aktiv und vorallem wertschöpfend ein. </p>



<p>Auf der Seite der Rentenversicherung ist dazu zu lesen:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>Keiner hat ihn eigenhändig unterzeichnet und dennoch gilt er für uns alle: der Generationenvertrag. Die Jüngeren zahlen ihre Beiträge in die Rentenversicherung ein, wovon die Renten der heute Älteren ausbezahlt werden.</p>



<p>So stützt und unterstützt die Generation, die im Berufsleben steht, die Generation, die sich im Ruhestand befindet. Die Weiterentwicklung und Anpassung des Generationenvertrages an die demografische und wirtschaftliche Entwicklung wird laufend diskutiert.</p>
<cite>Deutsche Rentenversicherung</cite></blockquote>



<p>Wie für die Rentenversicherung, gilt dieser Vertrag auch für die anderen Sozialversicherungen, so auch für die Kranken- und Pflegeversicherung.</p>



<p>Ach und das der Generationenvertrag laufend diskutiert wird ist nett aber nutzlos. Es verschwendet nur Steuergelder. Denn Lösungen sind keine in Sicht. Dazu bräuchte es Entscheider.</p>



<p><strong>Leistungen runter, Beitrag stabil</strong></p>



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<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="478" height="1024" data-id="3469" src="https://www.sanaventure.de/wp-content/uploads/2023/10/screenshot_20231020_095536_camscanner7513060088336770805-478x1024.jpg" alt="" class="wp-image-3469" srcset="https://www.sanaventure.de/wp-content/uploads/2023/10/screenshot_20231020_095536_camscanner7513060088336770805-478x1024.jpg 478w, https://www.sanaventure.de/wp-content/uploads/2023/10/screenshot_20231020_095536_camscanner7513060088336770805-140x300.jpg 140w, https://www.sanaventure.de/wp-content/uploads/2023/10/screenshot_20231020_095536_camscanner7513060088336770805-768x1647.jpg 768w, https://www.sanaventure.de/wp-content/uploads/2023/10/screenshot_20231020_095536_camscanner7513060088336770805-716x1536.jpg 716w, https://www.sanaventure.de/wp-content/uploads/2023/10/screenshot_20231020_095536_camscanner7513060088336770805-955x2048.jpg 955w, https://www.sanaventure.de/wp-content/uploads/2023/10/screenshot_20231020_095536_camscanner7513060088336770805-scaled.jpg 1194w" sizes="(max-width: 478px) 100vw, 478px" /><figcaption class="wp-element-caption">Entwicklung Rücklagen Rentenversicherung</figcaption></figure>
<figcaption class="blocks-gallery-caption wp-element-caption">Zwar mehr Rücklagen jedoch zu wenig bei der steigenden Menge an Rentnern.</figcaption></figure>



<p><strong>Damit sich etwas ändern könnte, müssten nicht die Beiträge steigen, um die Leistungen stabil zu halten, sondern die Beiträge müssten stabil bleiben und die Leistungen reduziert werden. Das wäre echte Generationengerechtigkeit. </strong></p>



<p><strong>Arroganz heutiger Entscheider</strong></p>



<p>Mir unerklärlich ist, wie wir uns herausnehmen ein System aufzublasen und dann mit den explodierenden Kosten den Generationenvertrag zu kündigen. Warum sollen die Folgegenerationen sich an irgendetwas gebunden fühlen? Sie bestehen jetzt auf dessen Einhaltung. </p>



<p>Die heutige Politik macht in Ihrer Unfähigkeit, langfristig zu denken, den Fehler, das System wieder jeder Vernunft zu verteuern anstatt es anzupassen. Generationenvertrag bedeutet, dass keine Generation mehr zahlt als die vorherige. Ca. 1/5 an Sozialausgaben war immer angemessen und sollte es auch bleiben. Wenn es so weitergeht, wird es bald deutlich mehr sein.</p>



<p><strong>Wiederwahl vor Gesellschaftssicherung</strong></p>



<p>Aber warum entscheidet die Politik so falsch? Ganz einfach, sie wollen wiedergewählt werde und die meisten Wähler sind die Babyboomer, nicht die Generation &#8222;Y&#8220; oder &#8222;Z&#8220;. Die sind zu schwach, die dürfen nur zahlen. Es geht um Wahlen und die Futtergrippe in Berlin. Mal wieder. Nur, mit solchen Menschen können wir kein neues und tragfähigen System etablieren, welches auch länger als vier Jahre hält.</p>



<p>Um eine massive Insolvenzwelle zu vermeiden bedarf es jetzt notwendiger Maßnahmen, dies zu verhindern. Dazu gehört auch eine Reduzierung der Leistungen auf ein Mindestmaß. Die Gemeinschaft ist nicht für Luxus zuständig. Die Gemeinschaft ist ausschließlich für die Grundversorgung zuständig. Wir Schwächen die Kaufkraft der Bevölkerung damit massiv und gefährden akut den Wohlstand unseres Landes.</p>



<p>Gleiches gilt für die Kaufkraft von Pflegedienstleistungen. Eine weiter Verteuerung macht nur dann Sinn, wenn es eine vollsteuerfinanzierte Pflege gänge. Ansonsten geraden mehr und mehr Menschen in eine Abhängigkeit vom Sozialamt und wenn die Teuerung konsequent den Pflegekräften zugute kommt, ist es unter Umständen gerechtfertigt. </p>



<p><strong>Unsere Dekadenz kostet uns den Kopf, unsere moralische Überheblichkeit die Glaubwürdigkeit. </strong></p>



<p>Ab dem Jahr 2030 wird es eng nicht nur für die Rentenversicherung, sondern für das Sozialversicherungssystem insgesamt.</p>



<p>Dann haben wir nicht nur deutlich mehr Rentner, sondern auch deutlich mehr Pflegebedürftige. </p>



<p>Von den tausenden von Wirtschaftsmigranten, die illegal ins Land kommen, möchte ich nur am Rande sprechen. Unsere Politik differenziert nicht einmal mehr zwischen echten Flüchtlingen(Asylsuchenden), denen geholfen werden muss und den hunderttausenden illegalen Migranten, die auf unsere Sozialsysteme einstürmen und unsere Grenzen verletzten. Denn jeder bekommt die volle Versorgung in unserem Gesundheits- und Sozialsystem ohne eingezahlt zu haben. Wie lange wird das wohl gut gehen? Verständnis für diese Menschen habe ich, sie können nichts dafür! Jedoch nicht zu Lasten der Menschen, die diesen unseren Wohlstand aufgebaut haben. </p>



<p>In der Migrationspolitik ist es wie überall und beim Auto, wir können nur fahren, was wir uns auch leisten können.</p>



<p>Damit wir auch zukünftig pflegen, heilen und helfen können, braucht es eine Neuauflage des Sozialsystems. Ein System, welches keine Generation überfordert, denen hilft, die Hilfe und Schutz brauchen und ansonsten wehrhaft, konsequent und gerecht ist. </p>



<p>Ihr David Thiele</p>



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		<item>
		<title>Insolvenzgeflüster -Ambulantisierung als neuer Fluchtinstinkt- Teil 8</title>
		<link>https://www.sanaventure.de/insolvenzgefluester-ambulantisierung-als-fluchtinstinkt-teil-7/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[david]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 24 Sep 2023 05:00:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[ThieleBeratung Aktuelles]]></category>
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					<description><![CDATA[Sich vor einer drohenden Insolvenz zu schützen löst so manches an willkührlichen Reaktionen in den Menschen aus. Im besten Fall die Flucht nach vorn. Das ist bei Unternehmern nicht anders als bei allen anderen Menschen. &#8222;Ruin und Wiederaufbau liegen dicht beieinander.&#8220; Epiktet Denn wie ich es als Sanierungsberater all zu oft erlebe, ist, dass das [&#8230;]]]></description>
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<p>Sich vor einer drohenden Insolvenz zu schützen löst so manches an willkührlichen Reaktionen in den Menschen aus. Im besten Fall die Flucht nach vorn. Das ist bei Unternehmern nicht anders als bei allen anderen Menschen. </p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>&#8222;Ruin und Wiederaufbau liegen dicht beieinander.&#8220; </p>
<cite>Epiktet</cite></blockquote>



<p>Denn wie ich es als Sanierungsberater all zu oft erlebe, ist, dass das nicht mehr Pflegen von Menschen,  zwingend in die Insolvenz führt, genau wie bei dem Bäcker, der aufhört zu backen. </p>



<p>Mittlerweile gibt es die eine oder andere Alternative am Markt, die es einer Einrichtung möglich macht unter bestimmten Bedingungen weiter zu arbeiten und eben nicht insolvent zu gehen. Vorausgesetzt die Wirtschaftlichkeit des Unternehmens ist noch nicht so prekär, dass nichts mehr zu machen ist. </p>



<p><strong>Blogbeitrag-Link</strong></p>



<p>An dieser Stelle möchte ich auf meinen Blogbeitrag und gleichlautenden Artikel in der CareInvest zu diesem Thema verweisen:</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-wp-embed is-provider-einbetten wp-block-embed-einbetten"><div class="wp-block-embed__wrapper">

</div><figcaption class="wp-element-caption">Hier geht es zum Artikel!</figcaption></figure>



<p><strong>Ambulantisierung als Lösung </strong></p>



<p>Ambulantisierung ist der neue geflügelte Begriff. Die Entwicklung zeigt hingegen, dass viele Akteure etwas unterschiedliches unter Ambulantisierung verstehen. Klar muss sein, auch die Ambulantisierung ist keine Kompensation für schlechtes Management oder mangelhaftes wirtschaften. Jedoch, mit den richtigen Akteuren ist eine Ambulantisierung durchaus eine sinnvolle Alternative, die näher beleuchtet werden sollte.</p>



<p>Ambulantisierung ist die Abkopplung vom vollstationären Modell basierend auf den Leistungen eines ambulanten Pflegedienstes oder reiner Privatleistungen.</p>



<p><strong>Modelle im Angebot</strong></p>



<p>1. Eine Pflegeeinrichtung ohne Versorgungsvertrag betreiben</p>



<p>2. Pflegehotel mit ambulanter Versorgung verantworten</p>



<p>3. Ambulante Wohngemeinschaftskonzepte umsetzen </p>



<p>All das ist möglich und ggf. eine sinnvolle Alternative zur Insolvenz oder Schließung. </p>



<p>Bewusst muss allen Beteiligten sein, dass eine Ambulantisierung nicht die Systemfehler korrigiert. Sie ist lediglich eine Möglichkeit sich so lange über Wasser zu halten, bis hoffentlich dann kluge und fähige Köpfe Gesundheit und Pflege neu denken und realisieren.</p>



<p> <strong>Stichwort für Lösungsansatz</strong>: </p>



<p><strong>SGB V+SGB XI = SGB XIII</strong></p>



<p><strong>Systemfehler wie:</strong></p>



<p class="has-text-align-center">Mitarbeitermangel</p>



<p class="has-text-align-center">Fehlende Umsatzrendite</p>



<p class="has-text-align-center">Zu niedrige Vergütungen allgemein und speziell</p>



<p class="has-text-align-center">Steigende und nichtrefinanzierte Kosten</p>



<p class="has-text-align-center">Reformunwilligkeit und -Unfähigkeit der Entscheider</p>



<p class="has-text-align-center">Gesellschaftlicher Stellenwert von Pflege</p>



<p class="has-text-align-center">Gescheiterte Generalistik</p>



<p>So könnte und müsste ich die Liste fast unendlich fortsetzen um die Situation treffen zu beschreiben.</p>



<p>Die Ambulantisierung ist, wie ich schon schrieb, aber auch keine Lösung für Fehlmanagement und falsches wirtschaften. Sie ist ein Weg zur frühzeitigen Vermeidung von Unternehmensschließungen.</p>



<p><strong>Denn nie vergessen: </strong></p>



<p>&#8222;<em>Wenn du merkst, dass du ein totes Pferd reitest – steige ab!</em>&#8222;</p>



<p>Wenn Sie mit all diesen Unwägbarkeiten leben können oder müssen, dann sollten Sie lieber heute als morgen über eine der oben genannten Alternativen nachdenken.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-wp-embed is-provider-einbetten wp-block-embed-einbetten"><div class="wp-block-embed__wrapper">

</div><figcaption class="wp-element-caption">Ambulantisierungsexperte</figcaption></figure>



<p>Ihr David Thiele</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Insolvenzgeflüster -Einkauf als Ausdauersport- Teil 3</title>
		<link>https://www.sanaventure.de/insolvenzgefluester-einkauf-als-ausdauersport/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[david]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 20 Aug 2023 14:00:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mitarbeiterbindung]]></category>
		<category><![CDATA[#Beratung]]></category>
		<category><![CDATA[#Erfolg]]></category>
		<category><![CDATA[#Insolvenz #Pflegepolitik; #Pflegereform; #Leader]]></category>
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					<description><![CDATA[Reden wir von drohender Insolvenz, dann reden wir von einer Vielzahl von notwendigen Maßnahmen. Eine davon ist die Optimierung des Einkaufes an sich. Zwar ist der Einkauf nicht der größte Kostenpunkt jedoch nach den Personalkosten ein nicht zu unterschätzende Faktor. Grundsätzlich gilt, jeder Euro, der nicht ausgegeben werden muss, ist ein Stück mehr Sicherheit. Oder [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Reden wir von drohender Insolvenz, dann reden wir von einer Vielzahl von notwendigen Maßnahmen. Eine davon ist die Optimierung  des Einkaufes an sich.</p>



<p>Zwar ist der Einkauf nicht der größte Kostenpunkt jedoch nach den Personalkosten ein nicht zu unterschätzende Faktor.</p>



<p>Grundsätzlich gilt, jeder Euro, der nicht ausgegeben werden muss, ist ein Stück mehr Sicherheit. Oder anders ausgedrückt:</p>



<p><strong>&#8222;Reich wird man nicht durch das, was man verdient, sondern durch das, was man nicht ausgibt.&#8220;</strong> Henry Ford</p>



<p>Für mich gibt es zwei Grundregeln im Einkauf:</p>



<p>1. Sei mit keinem verheiratet</p>



<p>2. Stelle jeden Preis in Frage</p>



<p>Das heißt im Klartext, dass Geschäftsbeziehungen genau so lange halten sollten, wie sie dienlich sind. Falsche Loyalitäten oder Sicherheitsdenken können Sie sich nicht mehr leisten. </p>



<p><em>“Wer die Freiheit aufgibt, um Sicherheit zu gewinnen, der wird am Ende beides verlieren.”</em><br />Benjamin Franklin</p>



<p>Diese Dienlichkeit ist regelmäßig bei den 10-15 umsatzstärksten Produkten zu überprüfen. Und zwar in zwei Gebieten:</p>



<p>1. Lebensmittel</p>



<p>Hier werden die 10-15 umsatzstärksten Produkte in diesem Bereich angefragt. Achtung keine Milchprodukte(MoPro). Hier ist der Preis oft zu volatil. Bei MoPro sollten Sie mehrfach Preise abfragen um ein Gefühl für die Marktpreise und Ihren Anbieter zu bekommen.</p>



<p>Kein Preis ist dauerhaft gegeben. Scheuen Sie sich nicht, auch einzelne Preise zu hinterfragen. Beispiel Kaffee, hier variieren die Preise bei vergleichbarer Qualität oft erheblich.</p>



<p><strong>Wie?</strong></p>



<p>Erfassen Sie die drei großen Lieferanten und mindestens zwei professionelle Einkaufsverbünde oder Beratungsunternehmen mit der Spezialisierung auf den Einkauf. Ja so etwas gibt es. Da Einkauf nicht Ihre Kernaufgabe ist, kann es durchaus Sinn machen, sich mit dieser Art Dienstleistung auseinander zu setzten. Das entbindet Sie zwar nicht von der Überprüfung der Preise aber gibt etwas mehr Sicherheit. Übrigens kosten diese Leistungen meist kein Geld, die Dienstleister bekommen Ihr Geld von den Lieferanten.</p>



<p>2. Sachmittel:</p>



<p>Ein zweiter wesentlicher Schwerpunkt liegt bei den Sachmitteln. Hier liegt der Fokus auf den fünf umsatzstärksten Produkten. Beispiele hierfür könnten die Handschuhe oder das Kopierpapier sein.</p>



<p>Erstellen Sie diese Liste und erfassen Sie Ihren Jahresbesdarf. Dann:</p>



<p>1. Entscheiden Sie, ob Sie einmal im Jahr einkaufen können oder halbjährlich, je nach Lagerkapazitäten.</p>



<p>2. Schicken Sie diese Anfrage an mindestens drei Lieferanten. </p>



<p>Haben Sie den Preis, dann rufen Sie Ihren Haus- und Hoflieferanten an und geben ihm die Chance den Preis zu unterbieten. </p>



<p>Oft bewegt sich da schon viel.</p>



<p>Ja es macht Arbeit, es ist Aufwand. Konsequent gemacht bringt es große Vorteile, hält den Markt in Bewegung und Sie bleiben an den Preisen dran.</p>



<p>Gleiches gilt für Strom und Gas. Auch hier sind die Zeiten von langfristigen Verträgen nahezu vorbei. Der Strom-/Gasspotmarkt ist aus den Fugen geraden und wir als Geschäftsführer sind für die Bezahlbarkeit verantwortlich. Die Möglichkeiten dabei sind groß. Die Vielfalt der Anbieter unüberschaubar. Aber Achtung, der Örtliche Versorger ist nicht allein auf dem Markt und bei weitem nicht immer der Beste. </p>



<p><strong>Tipp 1: Verträge mit kürzeren Laufzeiten abschließen. Sich in Ruhe den Strom/Gasmarkt ansehen und dann ggf. wechseln.</strong> Auch hier gibt es Dienstleister, die unabhängig sind und Sie bei der Wahl des richtigen Anbieters aktiv unterstützen. </p>



<p><strong>Tipp 2: </strong>Prüfen Sie, ob Ihre Unternehmensgröße einen Mitarbeiter für den Einkauf zulässt. Wenn ja bauen Sie eine Einkaufsabteilung auf. Das kann auch ein fähiger Mitarbeiter sein, der stundenweise den Einkauf leitet. Je nach der Größe Ihres Unternehmens. </p>



<p><strong>Tipp 3:</strong> Einkauf ist kein Sprint, es ist ein Langlauf. Ruhe und Augenmaß sind wichtiger als schnelle Erfolge ohne Nachhaltigkeit. Auf der anderen Seite werden die Langsamen, die Zögerer mittelfristig verlieren, Umsatz, Flexibilität und am Ende im schlimmsten Fall das Unternehmen.</p>



<p><strong>Tipp 4:</strong> Haben Sie schon über eine Servicegesellschaft nachgedacht? Nein? Dann wäre das ein erster und essenziell wichtiger Schritt hin zu mehr Wirtschaftlichkeit! Denken Sie an Ihre Vergütungssätze!</p>



<p>Ihr David Thiele</p>
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		<title>Insolvenzgeflüster -Der Marktputz geht weiter- Hier Ihre Chance! Teil 2</title>
		<link>https://www.sanaventure.de/insolvenzgefluester-der-marktputz-geht-weiter/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[david]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 13 Aug 2023 15:00:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Die Pflege-Denkfabrik]]></category>
		<category><![CDATA[ThieleBeratung Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[#Insolvenz #Pflegepolitik; #Pflegereform; #Leader]]></category>
		<category><![CDATA[#LeanManagement; #agil; #Agilität]]></category>
		<category><![CDATA[#Pflege]]></category>
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					<description><![CDATA[Mit der Insolvenz der Aquis Care GmbH nimmt das Großreinemachen seinen weiteren Verlauf. Es ist wichtig zu erkennen, dass in diesem Prozess, der mit Sicherheit nicht so geplant war, eine wirkliche Chance liegt. Betrachten wir uns die Insolvenzverläufe vieler Betreiber einmal näher, dann werden wir erstaunliches feststellen. Neben klarem Management/- und Politikversagen, gab und gibt [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Mit der Insolvenz der Aquis Care GmbH nimmt das Großreinemachen seinen weiteren Verlauf.</p>



<p>Es ist wichtig zu erkennen, dass in diesem Prozess, der mit Sicherheit nicht so geplant war, eine wirkliche Chance liegt. Betrachten wir uns die Insolvenzverläufe vieler Betreiber einmal näher, dann werden wir erstaunliches feststellen. </p>



<p>Neben klarem Management/- und Politikversagen, gab und gibt es nicht selten bei diesen Betreibern massive Mindsetprobleme. </p>



<p><strong>Führung nach Gutsherrenart</strong></p>



<p>Nicht zu glauben aber wahr. Nicht selten ist das Führungspersonal nicht in der Lage wirklich zu führen sondern, wie so oft von mir beschrieben, nur zu managen. Manager werden bei Insolvenzen sicherlich gebraucht jedoch nicht auf dem Weg des Erfolges. Da braucht es Leader, echte Leader.&nbsp; </p>



<p>Der Fehler liegt im Detail. So werden die vermeintlichen Leader, die aber mehr Manager sind weitergereicht. Heute bei Alloheim oder Korian, morgen bei einem anderen Träger. Gesehen wird der Lebenslauf, die Erfahrung in der Branche oder noch krasser, die fehlende Erfahrung, die durch Erfahrungen im Management anderer Branchen zum Leiten von Pflegeheimen befähigen soll.</p>



<p>Kaum einer betrachtet das Mindset eines Menschen.&nbsp; Kaum einer seine echten Leaderfähigkeiten. Denn diese machen das Alleinstellungsmerkmal zukünftig erfolgreicher Unternehmen aus.</p>



<p>Haben Sie sich schon einmal gefragt,&nbsp; warum die einen Betreiber besser klar kommen als andere?</p>



<p>Meine subjektive Analyse zeigt, es liegt an einem fördernde Mindset im gesamten Unternehmen, kombiniert mit guter Wirtschaftsführung. Die Reihenfolge fällt Ihnen sicher auf. Erst das Mindset, dann die Wirtschaftlichkeit. Das eine ist das Resultat des anderen. Mitarbeiter stimmen, wie Kunden im Markt mehr und mehr mit den Füßen ab. Ewige Loyalität, wie bei manchen früheren Ehen, stirbt aus. Gott sei Dank! Der Digitalisierungstrend kann&nbsp; hier eine echte Chance sein. Eine Chance für mehr Augenmerk auf die Mitarbeiter und ihren Belangen. Nur dann natürlich, wenn der Automatisierungsgrad mit exakt definierten Prozessen möglichst hoch ist.</p>



<p><strong>Die Guten ins Töpfchen, die schlechten ins Kröpfche</strong>n.</p>



<p>So bergen eben diese Insolvenzen auch eine Chance, eine Chance für alle die Betreiber, die sich aktiv und bewusst auf den Weg gemacht haben, ihre Mitarbeiter und damit Ihr Unternehmen bewusst zu entwickeln. Das fängt mit den Gehältern an, geht über die Reduzierung von Diensplanänderungen und mündet einer gemeinsamen Firmenkultur, die auf Transparenz, Wertschätzung und Verstehen aufgebaut ist.</p>



<p>Auch auf die Gefahr hin, dass ich mich wiederhole&#8230;Das Gehalt in sozialen und Gesundheitsberufen muss im Einstieg stets mindesten dem aktuellen deutschen Durchschnittslohn + 200€ entsprechen. Das wären Stand heute ca. 4300€!</p>



<p><strong>Hier mein klare Tipp! </strong></p>



<p>Volles Augenmerk auf alle Ihre Führungskräfte. Kennzahlen einführen, die zeigen, wie die Stimmung im Team ist. Und gehen Sie als Chef (GF/EL) regelmäßig in die Teams und holen Sie sich Ihre Informationen direkt!</p>



<p>Im nächsten Blogbeitrag werden wir uns einmal der Thematik Einkauf intensiver widmen.</p>



<p>Ihr David Thiele</p>
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