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	<title>DIGITALETRANSFORMATION &#8211; SanaVenture</title>
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		<title>PFLEGE 4.0! DIE ENTZAUBERUNG EINES BEGRIFFS! ENDLICH!</title>
		<link>https://www.sanaventure.de/pflege-4-0-die-entzauberung-eines-begriffs-endlich/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[david]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 24 May 2020 11:06:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mitarbeiterbindung]]></category>
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					<description><![CDATA[Von David Thiele Nach langem Drängen und vielen, vielen Anfragen werde ich mich heute mit dem Kernbegriff der Pflege im 21. Jahrhundert auseinander setzen. Mit meinem hochgeschätzter Kollegen und Mitautor, Siegfried Loewenguth, habe ich mir stundenlang die (wenigen) Haare gerauft, bis wir uns diesem großartigem Begriff so weit genähert hatten, dass wir diesen in unserem [&#8230;]]]></description>
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<p>Von David Thiele</p>



<p>Nach langem Drängen und vielen, vielen Anfragen werde ich mich heute mit dem Kernbegriff der Pflege im 21. Jahrhundert auseinander setzen. Mit meinem hochgeschätzter Kollegen und Mitautor, Siegfried Loewenguth, habe ich mir stundenlang die (wenigen) Haare gerauft, bis wir uns diesem großartigem Begriff so weit genähert hatten, dass wir diesen in unserem neuen Buch, (Arbeitstitel) „Erfolgreiche Führung ambulanter Einrichtungen durch effektiven Einsatz von Kennzahlen<br>Untertitel: Controlling und Kennzahlen mit Pflege 4.0 erfolgreich meistern“, veröffentlichen können. Die Bücher erscheinen übrigens im Vincentz-Verlag noch in diesem Jahr!<br>Machen wir uns nichts vor, dieser Begriff, Pflege-4.0, macht unsicher. Keiner weiß so wirklich, ihn richtig zu deuten. Jeder interpretiert ihn für sich anders. Es gibt keine einheitliche Definition.</p>



<p>Es gibt sogar Unternehmensberaterkollegen, die das alles für, ich zitiere: „Ich weiß ja nicht einmal, was Pflege 1.0 und 2.0 und 3.0 ist.<br>Und ich will deshalb auch nicht wissen, was für Gelaber hinter 4.0 steckt…“ halten. Aus diesem Grund ist es an der Zeit, sich vertiefend mit diesem umnebelten Begriff zu beschäftigen!</p>



<p>Für Herrn Loewenguth und mich ist Pflege 4.0:</p>



<p>Unter „Pflege 4.0“ verstehen die Autoren, die Summe aller Aktivitäten einer Organisation und deren Prozesse, die unter Einsatz moderner, digitaler Systeme und Technologien erbracht werden, um die Anforderungen aller Prozessbeteiligten gleichermaßen zu berücksichtigen und zu kultivieren.“</p>



<p>Pflege 4.0 steht für Ganzheitlichkeit in der Betrachtung aller Akteure in den Prozessen eines Unternehmens. Die Definition enthält zwei neue und wesentliche Begriffe und einen haben wir bewusst so noch nicht eingesetzt:</p>



<p>1. digital<br>2. gleichermaßen<br>3. kultivieren</p>



<p>Krisenbedingt ist jetzt die Chance für Politik, Krankenkassen, Pflegekassen und Dienstleister, alle Prozesse konsequent und vollständig zu digitalisieren. Nur so werden die Möglichkeiten zur Entlastung und Entbürokratisierung optimal genutzt.</p>



<p>Im Pflege 4.0 Leben sind alle Akteure gleich wichtig. Es gibt keine Positionen! Es gibt Rollen! Jeder hat seine Rolle, die für das gelingen von Pflege 4.0 essentiell ist. Dafür ein Bewusstsein zu schaffen, ist die Aufgabe der Leader in jedem Unternehmen. Die drei/vier Stufen dazu habe ich bereits mehrfach beschrieben (u.a. in meinem aktuellen Buch: „Lean Management in der Pflege-Pflege 4.0“ Springer Verlag):</p>



<p>1. Stufe: Transparenz<br>2. Stufe: Befähigung<br>3. Stufe: Verantwortung</p>



<p>4. Stufe: echtes Teamwork (integral-evolutionäre Organisation=hierarchiefrei)</p>



<p>Für mich entscheidend dabei ist die Kultivierung! Das heißt, dass der Umgang miteinander auf eine vollkommen andere Ebene gehoben wird. Nicht nur Transparenz, Befähigung und die „Abgabe“ von Verantwortung an die Mitarbeiter wird kultiviert, sondern auch der Umgang miteinander. Wertschätzende und den Menschen mitnehmende Kommunikation ist dabei der wesentliche Punkt. Wirklich miteinander kommunizieren, sich austauschen, diskutieren und am Ende im Konsens entscheiden.<br>Um diesen Weg zu moderieren und beratend zu begleiten, braucht es echter Leader!</p>



<p>Mehr zu diesen einzelnen Punkten können Sie in den nächsten Blogbeiträgen und YouTube Videos lesen, sehen und hören!</p>



<p>Ihr<br>David Thiele<br>ThieleBeratung.de</p>



<p>Link zum Videokommentar -Pflege 4.0!https://www.youtube-nocookie.com/embed/tZ4Ks9wNoRQ?feature=oembed</p>
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		<title>TAG 1 NACH DER KRISE IST „HEUTE“!</title>
		<link>https://www.sanaventure.de/tag-1-nach-der-krise-ist-heute/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[david]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 30 Mar 2020 10:29:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mitarbeiterbindung]]></category>
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					<description><![CDATA[„Wenn dir etwas wichtig genug ist, dann tust du es, auch wenn die Chancen gegen dich stehen.“ — Elon Musk Den Anfang meines heutigen Blogbeitrages macht eine Einschätzung (27.03.2020) einer Einrichtungsleiterin (zwei große Einrichtungen, ein ambulanter Pflegedienst und zwei Tagespflegen), die seit mehr als 30 Jahren in der Kranken- und Altenpflege tätig ist. Sie äußerte [&#8230;]]]></description>
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<p>„Wenn dir etwas wichtig genug ist, dann tust du es, auch wenn die Chancen gegen dich stehen.“ — Elon Musk</p>



<p>Den Anfang meines heutigen Blogbeitrages macht eine Einschätzung (27.03.2020) einer Einrichtungsleiterin (zwei große Einrichtungen, ein ambulanter Pflegedienst und zwei Tagespflegen), die seit mehr als 30 Jahren in der Kranken- und Altenpflege tätig ist. Sie äußerte sich sehr treffend über den Bedarf an aktuellen Fortbildungen und den Zustand ihrer Mitarbeiter:</p>



<p>„Das Einzige was mich im Moment wirklich bewegt ist, wie halte ich meine Leute bei Laune und da haben wir ja zum Glück gemeinsam den Start gemacht! Wissen Sie was kurios ist, ich schaue nicht in verzweifelte, genervte Gesichter, sondern in gelöste und freie Gesichter.<br>Wissen Sie warum: Weil der Druck des starren QM, der ewigen Kontrollen, Audits weg ist.<br>Die Pflege sagt, es ist gerade ein schönes Arbeiten – wie früher!!!!!“</p>



<p>Zunächst war ich etwas erstaunt über diese Feststellung. Beim zweiten Lesen wurde mir klar, diese Einrichtungsleiterin hat mit wenigen Worten das System Pflege 4.0 beschrieben.<br>Sie hat den Rahmen gesetzt, wie in Zukunft gearbeitet/gelebt werden kann.</p>



<p>Sie hat die folgenden Eckpunkte definiert:</p>



<p>Anpassung der gesetzlichen Rahmenbedingungen an die jetzt neuen<br>Anforderungen der Gesellschaft und Pflege 4.0<br>Mitarbeitermotivation extrinsisch kultivieren (sofort)<br>Werte wiederentdecken und ausbauen (intrinsische Motivation)<br>schlanke und dienende Qualitätsmanagementsysteme, die sich an Wertschätzung/Vertrauen und Lean-Managementansätzen orientieren<br>konsequente Digitale Transformation (360° Prinzip)<br>aktive Kennzahlensysteme mit Prioritäten beginnend bei Prio. 1:<br>Motivatorische Kennzahlen<br>Nachbarschaftshilfe und Quartiersbezug entwickeln (beginnend bei<br>gesetzlichen Rahmenbedingungen bis hin zu konkreten Konzepten; Stichwort Gemeindeschwesternkonzept=Buurtzorg))<br>Schaffen von Dienstleistungszentren (Hotspots=Dienstleistungszentren)<br>Fertig!</p>



<p>Fertig zwar noch lange nicht aber es sind Eckpunkte, hinter diese gehört jetzt ein schlüssiges Konzept und vor allem die richtigen gesetzlichen Rahmenbedingungen, die jetzt von der Selbstverständlichkeit von Qualität ausgehen, die durch ein stark verändertes System geschaffen wird.</p>



<p>Gern können Sie mit mir dazu in einen Dialog eintreten. Das wie genau ist gemeinsam zu bestimmen. Es sollte nur nicht wieder zerredet werden.<br>Schreiben Sie mir auch hier wieder so zahlreich:</p>



<p>info@thieleberatung.de</p>



<p>Schließen möchte ich diesen Blogbeitrag mit einer Feststellung von Horaz:</p>



<p>„Nutze den Tag und verlaß dich möglichst wenig auf den folgenden.“<br>Carpe diem quam minimum credula potero.</p>



<p>Horaz</p>
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