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	<title>BMG &#8211; SanaVenture</title>
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		<title>Konzepte der Zukunft Teil 3 von 3 -Sozialräume und Medizinische Versorgungszentren (MVZ)-</title>
		<link>https://www.sanaventure.de/konzepte-der-zukunft-teil-3-von-3-sozialraumaufbau/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[david]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 11 Jan 2025 17:00:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Pflegeorganisation]]></category>
		<category><![CDATA[#ambulantepflege]]></category>
		<category><![CDATA[#Ambulantisierung]]></category>
		<category><![CDATA[BMG]]></category>
		<category><![CDATA[CommunityHealthNurse]]></category>
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		<category><![CDATA[MVZ Gemeindeschwester]]></category>
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					<description><![CDATA[Oder, Wie wir nur gemeinsam in den kleinen Zellen unserer Gesellschaft leben können. Man kann das Neue nicht durch die Augen des Alten entdecken. Gerd Gerken Sozialraumentwicklung und zeitgemäße Pflege Die Gesundheitsversorgung steht weltweit vor wachsenden Herausforderungen, die durch demografische Veränderungen, den Pflege- und Fachkräftemangel und die zunehmende Komplexität von Erkrankungen verstärkt werden. In diesem [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Oder, Wie wir nur gemeinsam in den kleinen Zellen unserer Gesellschaft leben können.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>Man kann das Neue nicht durch die Augen des Alten entdecken.</p>



<p>Gerd Gerken</p>
</blockquote>



<p><strong>Sozialraumentwicklung und zeitgemäße Pflege</strong></p>



<p>Die Gesundheitsversorgung steht weltweit vor wachsenden Herausforderungen, die durch demografische Veränderungen, den Pflege- und Fachkräftemangel und die zunehmende Komplexität von Erkrankungen verstärkt werden.</p>



<p>In diesem Kontext spielt die Community Health Nurse (CHN) oder früher Gemeindeschwester, eine zentrale Rolle, insbesondere im Zusammenhang mit der Sozialraumentwicklung in der Pflege. Dieses Konzept betont die Bedeutung einer wohnortnahen, präventiven und sozial eingebetteten Gesundheitsversorgung, die die individuellen und kollektiven Bedürfnisse von Gemeinschaften berücksichtigt.</p>



<p>Und da sind wir im 21. Jahrhundert in Deutschland. Eine sich rasant transformierende Gesellschaft, die Schwerpunkte und Aufgaben in anderen Herausforderungen sieht, als die Gesellschaft noch vor 10-20 Jahren.</p>



<p><strong>System am Ende </strong></p>



<p>Machen wir uns nichts vor, Gesellschaft, Pflege und Finansystematik ist weitestgehend am Ende. Auf dem hochgestochen- dekadenten Niveau wird Pflege auf Dauer nicht mehr aufrecht erhalten werden können. In dieser schwächelnden Wirtschaft, am Rande einer Stagflation und Depression, werden die notwendigen Finanzmittel nicht mehr in dem Umfang zur Verfügungstehen, wie gewohnt und wie gebraucht.</p>



<p>Wie haben uns tatsächlich eingebildet, dass wir anstatt für Pflegequalität durch mehr Personal und bessere Bedingungen zu sorgen, wir durch die Überwachung, Prüfung und Kontrolle von Pflege, die Qualität verbessern oder gar maximieren. Wir geben viel Geld für Pflege aus, leider von der Menge zu viel für Prüfungen und Verwaltung und zu wenig für die Menschen. Typisch deutsch. Wenn wir nicht in einem Überwachungssystem aufwachen wollen, siehe China, dann müssen wir jetzt deutlich umsteuern.</p>



<p><strong>Sozialraumentwicklung in der Pflege</strong></p>



<p>Die Sozialraumentwicklung in der Pflege fokussiert darauf, die Lebensumstände von Menschen in&nbsp; ihrer jeweiligen Umgebung zu verbessern und dabei konsequent auf die vorherschenden Ressourcen effizient und bedarfsgerecht zuzugreifen. Dabei ist das Minimalptinzip das Zeichen der Zeit.</p>



<p>Minimal steht für maximale Nachbarschafts- und Sozialraumpflege und minimale Profipflege und Eingriff von Außen.</p>



<p>Sie betrachtet den Raum, in dem Menschen leben, als zentralen Einflussfaktor auf ihre Gesundheit und ihr Wohlbefinden. Ziel ist es, die vorhandenen Ressourcen eines Sozialraums zu nutzen und auszubauen, um eine nachhaltige, gesundheitsfördernde Infrastruktur zu schaffen. Hier gehören MVZ und die Community Health Nurse als wesentliche Faktoren dazu.</p>



<p><strong>MVZ als Spinne im Netz</strong></p>



<p>Pflege lässt sich zukünftig nur im kleinen organisieren, nicht im Großen. Das dass nicht funktioniert sehen wir heute. Bund und Länder überbieten sich in Bezug auf Politikfehler und Verweise auf Nichtzuständigkeiten.</p>



<p><strong>Die Verbindung von Pflege und Sozialraumentwicklung zeigt sich in mehreren zentralen Ansätzen:</strong></p>



<p>Partizipation und Einbindung der Gemeinschaft: Hilfebedürftige werden aktiv in die Planung und Umsetzung von Pflege- und Gesundheitsprojekten einbezogen. Dies stärkt das Gemeinschaftsgefühl und erhöht die Akzeptanz von Maßnahmen.</p>



<p>Interdisziplinäre Zusammenarbeit: Pflegekräfte, Sozialarbeiter, Ärzte und andere Akteure arbeiten gemeinsam daran, eine umfassende Unterstützung anzubieten, die den sozialen und gesundheitlichen Bedürfnissen der Bevölkerung entspricht. </p>



<p><strong>§43b Betreuungskräft als Puffer</strong></p>



<p>Ganz wichtig, vergessen wir die §43b SGB XI Kräfte im Sozialraum nicht. Sie erbringen niederschwellige Betreuungsleistungen und sind damit wesentliche Puffer zwischen Angehörigen und professionellen Kräften. Auch hier habe ich Interviews mit solchen Betreuungskräften geführt. Sie bieten vielen Menschen Möglichkeiten zu helfen und dabei einen gewissen Teil ihres Lebensunterhaltes zu verdienen. Der Bedarf ist groß aber auch die hier zur Verfügung stehenden Menschen! Nutzen wir sie!</p>



<p>Prävention und Gesundheitsförderung: Durch frühzeitige Interventionen in Sozialräumen kann Pflegebedürftigkeit reduziert oder hinausgezögert werden. Beispielsweise können Bewegungsprogramme oder Nachbarschaftsnetzwerke älteren Menschen helfen, länger selbstständig zu bleiben.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>Ziel: So lange wie möglich ambulant leben!</p>
</blockquote>



<p><strong>Synergien zwischen Community Health Nurse und Sozialraumentwicklung</strong></p>



<p>Die Arbeit von Community Health Nurses und die Prinzipien der Sozialraumentwicklung ergänzen sich hervorragend. CHNs sind aufgrund ihrer Ausbildung prädestiniert, soziale und gesundheitliche Faktoren in einem ganzheitlichen Ansatz zu betrachten. </p>



<p><strong>Hier mein Ansatz:</strong></p>



<p>So viele Pflegefachkräfte haben den Beruf verlassen, so viele Pflegefachkräfte können den Beruf nicht mehr richtig ausführen, weil sie sich kaputt gearbeitet haben. In der Rolle der Community Health Nurse (Gemeindeschwester) können all diese Kräfte eine neue Aufgabe finden.</p>



<p>Sie sind:</p>



<p>&#8211; Netzwerker, </p>



<p>&#8211; Kommunikator, </p>



<p>&#8211; Vermittler, </p>



<p>&#8211; Koordinatorin und </p>



<p>&#8211; Zuhörer. </p>



<p>Sie sind keine praktischen Pflegekräfte. Sie müssen nicht schwer pflegen, dass machen im Bedarfsfall weiterhin die ambulanten Pflegedienste. </p>



<p>Voraussetzung aus meiner Sicht:</p>



<ol class="wp-block-list">
<li>Mindestens 20 Jahre Berufserfahrung </li>



<li>Netzwerk- und Kommunikationsstark</li>



<li>Tief im jeweiligen Sozialraum persönlich verwurzelt</li>
</ol>



<p><strong>Weitere Aufgaben einer CHN:</strong></p>



<p>Sozialräume analysieren: Mit Methoden wie Gesundheitsberichten oder Bedarfserhebungen erfassen CHNs die spezifischen Herausforderungen und Ressourcen eines Sozialraums.</p>



<p>Ressourcen aktivieren: CHNs fördern die Vernetzung von Akteuren und Initiativen, beispielsweise durch die Zusammenarbeit mit Nachbarschaftsvereinen oder kommunalen Gesundheitszentren.</p>



<p>Nachhaltige Lösungen entwickeln: Maßnahmen, die durch CHNs im Kontext der Sozialraumentwicklung initiiert werden, zielen darauf ab, langfristige Strukturen für eine gesundheitsfördernde Umgebung zu schaffen.</p>



<p><strong>Herausforderungen und Perspektiven</strong></p>



<p>Trotz der Potenziale stehen die Integration von CHNs und die Sozialraumentwicklung vor einigen Herausforderungen:</p>



<p><strong>Fachkräftemangel</strong>: Der Einsatz von CHNs setzt eine ggd. spezialisierte Fortbildung der Pflegefachkraft und ausreichend Personalressourcen voraus, die derzeit nicht flächendeckend verfügbar sind.</p>



<p><strong>Finanzierung</strong>: Langfristige Investitionen in Prävention und Sozialraumentwicklung sind erforderlich, stoßen aber oft auf Budgetbeschränkungen.</p>



<p><strong>Akzeptanz und Kooperation: </strong>Die Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Berufsgruppen und Institutionen erfordert ein Umdenken und die Bereitschaft, traditionelle Rollen zu hinterfragen. Hier bedarf es der gesetzlichen Grundlagen (Pflegeberufe- und Pflegekompetenzgesetz).</p>



<p><strong>Fazit</strong></p>



<p>Die Community Health Nurse und die Sozialraumentwicklung/Caring Community in der Pflege sind zukunftsweisende Ansätze, um die Gesundheitsversorgung an die Bedürfnisse der Bevölkerung anzupassen. Durch eine stärkere Fokussierung auf Prävention, Gesundheitsförderung und eine bessere Nutzung sozialer Ressourcen können sie dazu beitragen, die Lebensqualität in den Gemeinden zu verbessern und das Gesundheitswesen langfristig zu entlasten. Eine stärkere Förderung und Integration dieser Konzepte ist entscheidend, um den aktuellen und zukünftigen Herausforderungen in der Pflege gerecht zu werden.</p>



<p>Die Ressourcen sind da, sie müssen nur effizient gehoben werden!</p>
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		<title>11. Pressemitteilung 10.04.2023</title>
		<link>https://www.sanaventure.de/11-pressemitteilung-10-04-2023/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[david]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 10 Apr 2023 12:34:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Die Pflege-Denkfabrik]]></category>
		<category><![CDATA[BMG]]></category>
		<category><![CDATA[PFLEGE]]></category>
		<category><![CDATA[PFLEGEREFORM]]></category>
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					<description><![CDATA[Ziel:-Kompromisslose personenzentrierte Pflege und Versorgungu.a. durch: Pflegeunterstützungs- und entlastungsgesetz (PUEG)oder besser:Das Pflege-Leistungskürzungsgesetz (PLKG) des Herrn Prof. Lauterbach! SituationsbeschreibungUnstrittig ist, dass die Pflegeversicherung, aber auch die Krankenversicherung grundlegend neugestaltet werden müssen. Die Vielzahl von Reformen oder besser „Reförmchen“ waren und sind keine Lösung für die anstehenden Probleme.Mit der nicht durchdachten Tariftreueregelung (GVWG) begann aus unserer Sicht [&#8230;]]]></description>
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									<p></p>
<ol class="wp-block-list" start="11"><p></p>
<li><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-3088" src="https://www.sanaventure.de/wp-content/uploads/2023/04/20230410_143245_0000-300x300.png" alt="" width="300" height="300" srcset="https://www.sanaventure.de/wp-content/uploads/2023/04/20230410_143245_0000-300x300.png 300w, https://www.sanaventure.de/wp-content/uploads/2023/04/20230410_143245_0000-150x150.png 150w, https://www.sanaventure.de/wp-content/uploads/2023/04/20230410_143245_0000.png 500w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /><span style="font-size: 14px;">Pressemitteilung 10.04.2023&nbsp;</span><span style="font-size: 14px;">Pflege – Denkfabrik geht weiter …!&nbsp;</span>Teil 11 zur aktuellen Lage!&nbsp;<span style="font-size: 14px;">Was muss sich ändern?&nbsp;</span><span style="font-size: 14px;">An Politik, Gesellschaft und Arbeitgeber! Hauptforderungen der Initiative “Pflege-Denkfabrik&#8220;</span></li>
<p></p>
</ol>
<p></p>
<p>Ziel:<br>-Kompromisslose personenzentrierte Pflege und Versorgungu.a. durch:</p>
<p></p>
<ol class="wp-block-list"><p></p>
<li>Abschaffung Föderalismus in weiten Teilen der Pflege</li>
<p></p>
<li>SGB V und SGB XI zusammenführen</li>
<p></p>
<li>Vollsteuerfinanzierte Sozialversicherung</li>
<p></p>
</ol>
<p></p>
<p>Pflegeunterstützungs- und entlastungsgesetz (PUEG)<br>oder besser:<br>Das Pflege-Leistungskürzungsgesetz (PLKG) des Herrn Prof. Lauterbach!</p>
<p></p>
<p>Situationsbeschreibung<br>Unstrittig ist, dass die Pflegeversicherung, aber auch die Krankenversicherung grundlegend neugestaltet werden müssen. Die Vielzahl von Reformen oder besser „Reförmchen“ waren und sind keine Lösung für die anstehenden Probleme.<br>Mit der nicht durchdachten Tariftreueregelung (GVWG) begann aus unserer Sicht das finale Ende der Pflegewelt, wie wir sie kennen. Konkreter begann das Ende mit der Personalbemessung, die die Folge aus den Erkenntnissen von Prof. Rothgang sein sollte, aber nicht ist.</p>
<p></p>
<p>Halten wir fest: Sie, Herr Prof. Lauterbach haben ein Gesetz (PUEG) auf den Weg gebracht, welches nicht nur wiederholt in keiner Weise die Bedürfnisse der Unternehmen in der Sozialwirtschaft<br>berücksichtigt oder gar deren Probleme löst, sondern auch die Belange der Pflegebedürftigen mit Hohn und Spott überzieht.</p>
<p></p>
<p>Das PUEG ist keine positive Füllung von Versorgungslücken und auch keine Aufstockung von notwendigen Leistungen, nein, das PUEG ist ein „Pflege-Leistungskürzungsgesetz“.<br>Die Anhebung des Pflegegeldes um 5 % ist fast nicht zu kommentieren. Bei einer Inflationsrate von 8-11% und das seit mehr als 12 Monaten und einer Leistungsverzögerung bis zum 01.01.2024 ist das de facto eine klare Kürzung des Pflegegeldes! Bezieht man die Mehrkosten durch die Erhöhung des<br>Beitragssatzes zur Pflegeversicherung um 0,35 % in die Betrachtung mit ein, ist die Leistungskürzung als dramatisch zu bezeichnen.<br>Ja, denn Pflegeversicherungsbeiträge fallen nicht selten auch für<br>Rentner an. Von den anstehenden Kankenversicherungserhöhungen möchten wir an dieser Stelle<br>nicht sprechen.</p>
<p></p>
<p>Der nächste Punkt sind die Pflegesachleistungen, auch hier handelt es sich wie bei den Pflegegeldbezügen um eine de facto Kürzung. 5 % Sachleistungserhöhung decken nicht annähernd die<br>Mehrkosten durch die Tariftreue (GVWG) ab. Gern wiederholen wir uns an dieser Stelle: Die Kosten werden für die Pflegebedürftigen nicht im Entferntesten gedeckt.</p>
<p></p>
<p>Die fehlende Situationskenntnis des BMG auch in Hinblick auf die finanziellen Spielräume von Sozialunternehmen ist deutlich an der vollkommen fehlenden Anpassung des SGB XI im Bereich der<br>Digitalisierungsförderung (§ 8 Abs. 8 SGB XI) zu erkennen. Es bleibt bei den 40 % Förderung und max. bis zu 12.000€ je Einrichtung. Das ist falsch, darüber haben wir in einer gesonderten Pressemitteilung bereits informiert. Hier wird die Chance verpasst, der Digitalisierung ernsthaft einen Schub nach vorn zu geben. Auch die zur Pflicht werdende Telematik Infrastruktur (TI) ist aus unserer Sicht nicht gesichert refinanziert. Hier kommen weitere Kosten auf die Betreiber von Pflegeeinrichtungen zu, die heute so noch gar nicht umfänglich beziffert werden können.</p>
<p></p>
<p>Die Pflege-Denkfabrik sagt „Nein“:<br>Wir sagen „Nein“ zum PUEG in dieser Fassung!<br>Wir sagen „Nein“ zu der Art und Weise, wie mit fehlendem Sachverstand die dringend notwendige Pflegereform hinausgezögert wird.<br>Wir sagen „Nein“ zu 5 % Pflegegeld und Pflegesachleistungserhöhung.<br>Wir sagen „Nein“ zu einer Digitalisierung inkl. TI, die nicht ernsthaft unterstützt und refinanziert wird.<br>Sie führt nur zu einer Mehrbelastung der Betreiber und entsprechendem Widerstand.<br>Wir sagen “Ja” zu einer aktiven Mitwirkung und Mitgestaltung an einer grundlegenden Reform des Sozialgesetzbuches V und XI!</p>
<p></p>
<p>Pflege-Denkfabrik Forderungen:</p>
<p></p>
<ol class="wp-block-list"><p></p>
<li>Anpassung der Pflegesachleistungen und des Pflegegeldes an die aktuellen Inflationsraten, jedoch im ersten Schritt um mindestens 10 %. Anpassung ab dem 01.07.2023! Anpassung<br>jährlich automatisch an die aktuellen Inflationsraten beginnend ab dem 01.01.2024.</li>
<p></p>
<li>Digitalisierungsförderung im Rahmen des § 8 Abs. 8 SGB XI von 100 % bis zu 1000€/Bett im vollstationären/teilstationären Bereich. Ambulant je IK 100 % Förderung bis zu einer Höchstgrenze von<br>z. Zt. 30.000€ (Die Kriterien und Höchstbezugsgrenzen müssen hier noch deutlich geschärft werden. Sie sollten von der Unternehmensgröße abhängig sein.). Die<br>dauerhaften Serviceleistungen, Wartungskosten und Schulungen (Folgekosten) sollen zum Beispiel über die Investitionskosten abgerechnet werden.</li>
<p></p>
</ol>
<p></p>
<p>Fazit:<br>Es ist leicht, nach mehr Geld zu rufen und die Beitragssätze zu erhöhen, ohne einmal die Verwendung der Beitragsgelder genauer unter die Lupe zu nehmen und ohne wirklich Verantwortung für diese Entscheidungen übernehmen zu müssen. Das ist typisch für die Politik, keine Option für Manager.<br>Wofür genau werden die Beiträge aus der Pflegeversicherung/Krankenversicherung verwendet? Wer<br>hat die größten Anteile daran. Was für Kosten wurden in den letzten drei Jahren für Dinge verwendet, die überteuert oder nur wenigen nutzend angeschafft worden (Stichwort: Masken, Beatmungsgeräte etc.). Immer mehr ist keine Lösung, immer intelligenter und kontrollierter an allen Enden, das ist eine<br>Lösung. Immer fachlich fundierter und immer reflektierter. Mit immer mehr echten Fachleuten in den Gremien und den Entscheiderebenen.</p>
<p></p>
<p>Das Pflege-Denkfabrik Team<br>David Thiele, Florian Müller, Marina Stelter, Natalie Valentin, Vincenza Marino, Sabine</p>
<p></p>
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<p></p>
<p>https://youtube.com/@PflegeDenkfabrik</p>
<p></p>
<p></p>
</div>
</div>
<p></p>
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<div class="wp-block-embed__wrapper">https://youtube.com/@PflegeDenkfabrik</div>
</figure>
<p></p>
<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="500" height="500" class="wp-image-3088" src="https://www.sanaventure.de/wp-content/uploads/2023/04/20230410_143245_0000.png" alt="" srcset="https://www.sanaventure.de/wp-content/uploads/2023/04/20230410_143245_0000.png 500w, https://www.sanaventure.de/wp-content/uploads/2023/04/20230410_143245_0000-300x300.png 300w, https://www.sanaventure.de/wp-content/uploads/2023/04/20230410_143245_0000-150x150.png 150w" sizes="(max-width: 500px) 100vw, 500px" /></figure>
<p></p>								</div>
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				</div>
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		<title>10. Pressemitteilung 10.03.2023</title>
		<link>https://www.sanaventure.de/10-pressemitteilung-10-03-2023/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[david]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 12 Mar 2023 20:03:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Die Pflege-Denkfabrik]]></category>
		<category><![CDATA[BMG]]></category>
		<category><![CDATA[Bundesgesundheitsminister]]></category>
		<category><![CDATA[fünfnachzwölf]]></category>
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					<description><![CDATA[Pflege – Denkfabrik geht weiter &#8230;! Teil 10 zur aktuellen Lage!Was muss sich ändern? &#8230;was müssen wir fordern? An Politik, Gesellschaft und Arbeitgeber!Hauptforderung der Initiative “Pflege-Denkfabrik”zur Krankenversicherung (KV)/Pflegeversicherung (PV) Reform:SGB V und XI zusammenführen &#8211; eine vollsteuerfinanzierte Sozialversicherung!Ziel:Bezahlbare und würdevolle medizinische und pflegerische Versorgung der Hilfebedürftigen! II.B. Entbürokratisierung der DokumentationIst &#8211; StandTrotz Entbürokratisierung und Umstellung [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Pflege – Denkfabrik geht weiter &#8230;! Teil 10 zur aktuellen Lage!<br>Was muss sich ändern? &#8230;was müssen wir fordern?<br><br>An Politik, Gesellschaft und Arbeitgeber!<br>Hauptforderung der Initiative “Pflege-Denkfabrik”<br>zur Krankenversicherung (KV)/Pflegeversicherung (PV) Reform:<br>SGB V und XI zusammenführen &#8211; eine vollsteuerfinanzierte Sozialversicherung!<br>Ziel:<br>Bezahlbare und würdevolle medizinische und pflegerische Versorgung der Hilfebedürftigen!</strong><br><br><strong>II.B. Entbürokratisierung der Dokumentation</strong><br>Ist &#8211; Stand<br>Trotz Entbürokratisierung und Umstellung auf die SIS beschäftigen sich Pflegekräfte immer noch viel<br>zu intensiv mit der Pflegedokumentation. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sehen immer noch<br>den Bedarf, alle erledigten Maßnahmen zu belegen. Aber dokumentiert eine Sekretärin auch jeden<br>Tag, dass sie Schreibmaschine geschrieben hat?<br>Die Pflegedokumentation ist zu einem juristischen Belegmonster herangewachsen. Alles muss<br>“Rechtssicher” sein, alles muss dazu herhalten, einer staatsanwaltlichen Prüfung standzuhalten.<br>Narrative wie “Wer schreibt, der bleibt!” haben die Pflege in eine Falle gelockt. Auch hier haben<br>Juristen und die Klagewut in unserem Land dafür gesorgt, dass wir fehlendes Personal und völlig<br>unzureichende Personalschlüssel mit Dokumentation auszugleichen versuchen. Dass dies eine<br>Fehlentwicklung ist, sehen wir in nahezu allen Einrichtungen. Wir halten es für so normal, dass wir die<br>SIS noch nicht einmal so nutzen, wie sie den Freiraum dafür lässt.<br>Eine Asklepios-Studie, veröffentlicht Anfang 2022, hat gezeigt, dass Pflegekräfte im Mittel in 42 % ihrer<br>Zeit mit bürokratischen Maßnahmen verbringen. Die Dokumentation nimmt einen Großteil dieser Zeit<br>ein. Es ist schwer vorstellbar, dass bei über drei Stunden Abwesenheit vom Bewohner eine bessere<br>Pflegequalität gewährleistet sein soll, als wenn die direkte Versorgung und Betreuung in dieser Zeit<br>im Vordergrund stünde. Selbst wenn dieser Wert großzügig nach unten korrigiert wird, so sind das<br>immer noch viel zu viele Stunden Abwesenheit vom Pflegebedürftigen.<br>Sicher ist die Dokumentation wichtig, um eine nachhaltig hohe Versorgungsqualität zu gewährleisten<br>und um Informationsverluste zu vermeiden. Doch das schiere Ausmaß davon konterkariert das<br>eigentliche Ansinnen.<br>Aber nicht nur in der direkten Versorgung, der Pflege und Betreuung ist die Bürokratie überbordend.<br>Auch in Verwaltungsthemen spüren wir ganz deutlich, dass wir es mit der öffentlichen Hand,<br>Sozialhilfeträgern und Sozialversicherung, mit Amtsgerichten und anderen Spielern des<br>Gesundheitswesens zu tun haben.<br>Kostenübernahmeanträge dauern mitunter Monate. Zeit, in der kein Geld fließt und die<br>Leistungserbringer die Versorgung vorfinanzieren müssen. Mit Begutachtungen durch den<br>medizinischen Dienst, die notwendig für die Kostenübernahme der Pflegekassen sind, ist es dasselbe<br>Spiel. Allzu oft werden die gesetzlichen Fristen bis zum letzten Tag ausgereizt. Stand heute ist eine </p>



<p>verpflichtende Bearbeitungszeit von sechs Monaten vorgeben, ob diese eingehalten werden oder<br>nicht, steht dabei auf einem anderen Blatt.<br>Unsere Forderung hier: Bearbeitungszeiten für Sozialhilfeträger auf maximal 3 Monate begrenzen.<br>Rückfragen werden teilweise aus datenschutzrechtlichen Gründen nicht beantwortet. Die komplette<br>Kommunikation findet “urzeitlich” per Post oder Fax statt. Alles Aspekte einer ausufernden<br>Bürokratie, die dafür sorgt, dass das, was eigentlich im Mittelpunkt stehen sollte, nämlich die<br>Versorgung der Pflegebedürftigen, zumindest zeitlich immer mehr an den Rand gedrängt wird. Das<br>liegt unter anderem auch an der mehr als mangelhaften Digitalisierung behördlicher Strukturen und<br>die fehlenden Schnittstellen für Antragsteller.<br><strong>Lösungen</strong><br>Dokumentationsaufwand nie mehr als 2,5-3 % vom Pflegealltag. Diese Zeit wird gemessen, erfasst und<br>stetig optimiert. Dafür muss der Gesetzgeber die Dokumentationspflichten weiter Kürzen und die<br>Einführung der digitalen Unterstützungen ermöglichen.<br>Auch die Einstellung sämtlicher Prüfungen durch MDK und Heimaufsicht wären denkbar. Hier wird die<br>überbordende Bürokratie exzessiv umgesetzt. 113 Seiten, MDK Prüfkatalog! 113 Seiten! Merkt keiner,<br>welcher Wahnsinn dahinter steht. Sowohl die personelle Bindung aufseiten der Prüfbehörden als auch<br>aufseiten der Pflegedienstleister ist enorm.<br>Unsere Forderung hier: MDK-Prüfung sofort einstellen und die Ressourcen an Pflegekräften<br>freigeben. Guten Pflege mit ausreichendem Personal braucht keine Prüfungen. Wir prüfen nur unser<br>eigenes Versagen in der Pflegepolitik. Heimaufsichtsprüfungen nur anlassbezogen und auf Verdacht<br>stark eingeschränkt und nicht auf die Dokumentation bezogen.<br>Ziel muss es sein, die Leistungserbringer so schnell und nachhaltig wie möglich ihren ureigenen<br>Aufgaben nachkommen zu lassen. Also der Versorgung der Pflegebedürftigen. Alles, was nicht im<br>Zusammenhang mit direkter unmittelbarer Versorgung steht, muss auf das notwendige Mindestmaß<br>an manuellem Aufwand reduziert werden und von den Leistungserbringern wegoptimiert werden.<br>Die Dokumentation könnte mit einer guten digitalen Unterstützung und einer guten künstlichen<br>Intelligenz auf nahe Null reduziert werden. Technisch ist das heute schon möglich. Die<br>Pflegebedürftigen würden sofort davon profitieren, weil sofort mehr Kapazitäten Freiwerden. Wenn<br>die 42 % mittlerer Bürokratieaufwand auf 2 % reduziert würde, würden die Kapazitäten in der<br>Versorgung nahezu VERDOPPELT! Das bedeutet, mit einem Mal wäre der Pflegenotstand nahezu<br>aufgelöst.<br>Die Kostenträger müssen von Tag 1 die Kosten erstatten. Und zwar nicht rückwirkend. Sondern im<br>Vorhinein. Hier könnten Pauschalen verwendet werden. 95 % der Pflegekosten gemessen am<br>durchschnittlichen Pflegegrad beispielsweise. Genehmigungsverfahren müssen beschleunigt werden,<br>siehe unsere Forderung oben. Ebenso müssen Behörden und Sozialversicherungen mehr zu<br>Dienstleistern werden. Derzeit tun sie nur das notwendigste, aufwendige Arbeiten wie das Eintreiben<br>der Renten und dergleichen schieben sie auf die Leistungserbringer ab. Hier könnte man sich einfach<br>an den Begriffen orientieren:<br>&#8211; Leistungserbringer: Kümmern sich darum, dass die Leistung erbracht wird.<br>&#8211; Kostenträger: Kümmern sich darum, dass die Kosten gedeckt sind.<br>Und natürlich kommt auch hier der Gesetzgeber in die Pflicht, flexibel zu gestalten. Wichtig für die<br>Versorgung der Pflegebedürftigen ist ein reibungsloser und schneller Datenaustausch. Hierfür müssen </p>



<p>zwingend die digitalen Möglichkeiten genutzt werden. Sicher gibt es datenschutzrechtlichere<br>Herausforderungen. Doch diese können und müssen anders angegangen werden als in der<br>Vergangenheit. Es muss für die Leistungserbringer und für alle, die sich um die Versorgung der<br>Pflegebedürftigen kümmern, leichter gemacht werden. Das muss im Vordergrund stehen. Der Staat<br>ist dafür da, das Leben im Staat zu organisieren. Nicht es zu verkomplizieren.<br><strong>Fazit:</strong><br>Nicht alles ist schwer, nicht alles muss Jahre oder Jahrzehnte dauern. Beginnen können wir alle vor<br>unserer eigenen Tür. Wenn wir sehen, wie aufwendig, nicht gefordert, viele Betreiber die<br>Pflegedokumentation betreiben, nur weil sie entweder Prüfinstitutionen gefallen wollen oder sich<br>selber juristisch vor mehr oder weniger guter Pflege absichern möchten, dann sind viele der<br>Bürokratiehemmnisse auch hausgemacht. MDK und Heimaufsichten fordern keine aufwendigen<br>Dokumentationen, auch hier ist Minimalismus und manchmal Mut zur Lücke durchaus akzeptiert und<br>toleriert.<br>Unsere Forderung hier: Jeder Betreiber fängt bei sich und seinem Anspruch an Dokumentation an.<br>Weniger ist mehr. Viel weniger ist mehr. Nicht die gute Doku ist sexy, sondern der gut versorgte<br>Patient, Bewohner, Klient!<br><br><strong>Das Pflege-Denkfabrik Team<br>David Thiele, Florian Müller, Marina Stelter, Natalie Valentin, Vincenza Marino, Sabine Hindrichs</strong><br><strong><br>Ansprechpartner:</strong><br>David Thiele<br>ThieleBeratung<br>Wersebrede 4<br>59394 Nordkirchen<br>Info@thieleberatung.de<br>Mobil: 01525 3632326<br>www.thieleberatung.de</p>



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<p><canvas width="1491" height="2106"></canvas></p>



<p><canvas width="1491" height="2106">verpflichtende Bearbeitungszeit von sechs Monaten vorgeben, ob diese eingehalten werden oder<br>nicht, steht dabei auf einem anderen Blatt.<br>Unsere Forderung hier: Bearbeitungszeiten für Sozialhilfeträger auf maximal 3 Monate begrenzen.<br>Rückfragen werden teilweise aus datenschutzrechtlichen Gründen nicht beantwortet. Die komplette<br>Kommunikation findet “urzeitlich” per Post oder Fax statt. Alles Aspekte einer ausufernden<br>Bürokratie, die dafür sorgt, dass das, was eigentlich im Mittelpunkt stehen sollte, nämlich die<br>Versorgung der Pflegebedürftigen, zumindest zeitlich immer mehr an den Rand gedrängt wird. Das<br>liegt unter anderem auch an der mehr als mangelhaften Digitalisierung behördlicher Strukturen und<br>die fehlenden Schnittstellen für Antragsteller.<br>Lösungen<br>Dokumentationsaufwand nie mehr als 2,5-3 % vom Pflegealltag. Diese Zeit wird gemessen, erfasst und<br>stetig optimiert. Dafür muss der Gesetzgeber die Dokumentationspflichten weiter Kürzen und die<br>Einführung der digitalen Unterstützungen ermöglichen.<br>Auch die Einstellung sämtlicher Prüfungen durch MDK und Heimaufsicht wären denkbar. Hier wird die<br>überbordende Bürokratie exzessiv umgesetzt. 113 Seiten, MDK Prüfkatalog! 113 Seiten! Merkt keiner,<br>welcher Wahnsinn dahinter steht. Sowohl die personelle Bindung aufseiten der Prüfbehörden als auch<br>aufseiten der Pflegedienstleister ist enorm.<br>Unsere Forderung hier: MDK-Prüfung sofort einstellen und die Ressourcen an Pflegekräften<br>freigeben. Guten Pflege mit ausreichendem Personal braucht keine Prüfungen. Wir prüfen nur unser<br>eigenes Versagen in der Pflegepolitik. Heimaufsichtsprüfungen nur anlassbezogen und auf Verdacht<br>stark eingeschränkt und nicht auf die Dokumentation bezogen.<br>Ziel muss es sein, die Leistungserbringer so schnell und nachhaltig wie möglich ihren ureigenen<br>Aufgaben nachkommen zu lassen. Also der Versorgung der Pflegebedürftigen. Alles, was nicht im<br>Zusammenhang mit direkter unmittelbarer Versorgung steht, muss auf das notwendige Mindestmaß<br>an manuellem Aufwand reduziert werden und von den Leistungserbringern wegoptimiert werden.<br>Die Dokumentation könnte mit einer guten digitalen Unterstützung und einer guten künstlichen<br>Intelligenz auf nahe Null reduziert werden. Technisch ist das heute schon möglich. Die<br>Pflegebedürftigen würden sofort davon profitieren, weil sofort mehr Kapazitäten Freiwerden. Wenn<br>die 42 % mittlerer Bürokratieaufwand auf 2 % reduziert würde, würden die Kapazitäten in der<br>Versorgung nahezu VERDOPPELT! Das bedeutet, mit einem Mal wäre der Pflegenotstand nahezu<br>aufgelöst.<br>Die Kostenträger müssen von Tag 1 die Kosten erstatten. Und zwar nicht rückwirkend. Sondern im<br>Vorhinein. Hier könnten Pauschalen verwendet werden. 95 % der Pflegekosten gemessen am<br>durchschnittlichen Pflegegrad beispielsweise. Genehmigungsverfahren müssen beschleunigt werden,<br>siehe unsere Forderung oben. Ebenso müssen Behörden und Sozialversicherungen mehr zu<br>Dienstleistern werden. Derzeit tun sie nur das notwendigste, aufwendige Arbeiten wie das Eintreiben<br>der Renten und dergleichen schieben sie auf die Leistungserbringer ab. Hier könnte man sich einfach<br>an den Begriffen orientieren:<br>&#8211; Leistungserbringer: Kümmern sich darum, dass die Leistung erbracht wird.<br>&#8211; Kostenträger: Kümmern sich darum, dass die Kosten gedeckt sind.<br>Und natürlich kommt auch hier der Gesetzgeber in die Pflicht, flexibel zu gestalten. Wichtig für die<br>Versorgung der Pflegebedürftigen ist ein reibungsloser und schneller Datenaustausch. Hierfür müssen</p>



<p><canvas width="1491" height="2106"></p>



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		<title>9. Pressemitteilung 27.02.2023</title>
		<link>https://www.sanaventure.de/pressemitteilung-27-02-2023/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[david]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 27 Feb 2023 19:02:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Die Pflege-Denkfabrik]]></category>
		<category><![CDATA[BMG]]></category>
		<category><![CDATA[Bundesgesundheitsminister]]></category>
		<category><![CDATA[fünfnachzwölf]]></category>
		<category><![CDATA[LEADER]]></category>
		<category><![CDATA[LEADERSHIP]]></category>
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		<category><![CDATA[Pflege-Denkfabrik]]></category>
		<category><![CDATA[PFLEGEDENKFABRIK]]></category>
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					<description><![CDATA[Pflege – Denkfabrik geht weiter …! Teil 9 zur aktuellen Lage!Was muss sich ändern? …was müssen wir fordern?An Politik, Gesellschaft und Arbeitgeber!Hauptforderung der Initiative “Pflege-Denkfabrik”zur Krankenversicherung (KV)/Pflegeversicherung (PV) Reform:SGB V und XI zusammenführen &#8211; eine vollsteuerfinanzierte Sozialversicherung!Ziel:Bezahlbare und würdevolle medizinische und pflegerische Versorgung der Hilfebedürftigen!II. OrganisationsstrukturII.A. Digitalisierung aller Organisations- und Verwaltungsprozesse in der Pflege &#8211; [&#8230;]]]></description>
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<p><strong>Pflege – Denkfabrik geht weiter …! Teil 9 zur aktuellen Lage!<br>Was muss sich ändern? …was müssen wir fordern?<br>An Politik, Gesellschaft und Arbeitgeber!<br>Hauptforderung der Initiative “Pflege-Denkfabrik”<br>zur Krankenversicherung (KV)/Pflegeversicherung (PV) Reform:<br>SGB V und XI zusammenführen &#8211; eine vollsteuerfinanzierte Sozialversicherung!<br>Ziel:<br>Bezahlbare und würdevolle medizinische und pflegerische Versorgung der Hilfebedürftigen!<br>II. Organisationsstruktur<br>II.A. Digitalisierung aller Organisations- und Verwaltungsprozesse in der Pflege &#8211; KI</strong></p>



<p>Ist &#8211; Situation<br>Viele pflegerische Maßnahmen und Arbeitsabläufe sind immer noch nicht konsequent beschrieben<br>und optimiert, von digital möchten wir da gar nicht reden. Prozesse werden “wie es schon immer war”<br>durchgeführt, keiner kontrolliert Zweckmäßigkeit und Nutzen. Die Digitalisierung wird ebenso<br>stiefmütterlich behandelt wie die Pflege als Ganzes! Halbherzige Förderprogramme beschämen die<br>Menschen an der Basis, die die Pflege Tag für Tag umsetzen müssen und digitale Unterstützung<br>wirklich dringend gebrauchen könnten. Schauen wir uns den § 8 Abs. 8 SGB XI einmal beispielhaft an.<br>Da werden bis zu 12.000€ gefördert, jedoch nicht mehr als 40(!)%. Pflegeunternehmen können in den<br>meisten Fällen auf keine überschwängliche Rendite weit jenseits der 5-10 % zurückblicken. Im<br>Gegenteil, meist liegen der Unternehmerlohn/Wagniszuschlag/Gewinn bei ca. 1-5 %. Die Erwartung,<br>dass dann für die Digitalisierung die notwendigen 30.000€ bezahlt werden, damit man die 12.000€<br>erhält, ist eine Frechheit. Eine Frechheit von Menschen, die Pflege nie selbst erlebt haben, die nie<br>Unternehmer in diesem Marktsegment sind oder waren. Die Digitalisierung stockt an allen Ecken und<br>Enden. Fehlende, nicht ausgereifte Soft- und Hardware, aber auch das Nichtvorhandensein von<br>entsprechend flächendeckenden Mobilfunknetzen spielt Bemühungen und Ambitionen an die Wand.<br>Lösung<br>• Einsatz und Vernetzung aller Software-Programme &#8211; bereichsübergreifend durch<br>zwingende Schnittstellenschaffungen.<br>• Cloud- und Plattformlösungen mit dem Zugriff auf digitale Unterstützungsprogramme<br>z. B. für die Vitalwerteerfassung oder spezielle pflegerische Situationen (Hautzustand<br>etc.).<br>• Massive Förderung von Start-ups im Bereich Pflege- und Gesundheit (z. B.<br>Wundmanagement, Hautvisitation, Vitalwerte, Dokumentation, künstliche Intelligenz in<br>der Dokumentation …)<br>• Einsatz von unterschiedlichen technischen Geräten und Assistenz – Systemen<br>beginnend mit der entsprechenden Erfassungssoftware volldigital und möglichst<br>barrierefrei inkl. der Zulassung moderner Erfassungsgeräte der nächsten Generation.<br>• Konsequente Einführung und Durchführung der Telematikinfrastruktur (TI) und zwar<br>voll- und teilstationär sowie ambulant.<br>• Vollstationäre Einführung der TI vorziehen und bereits 2024/2025 realisieren.<br>• Digitalisierungsförderung im Rahmen des § 8 Abs. 8 SGB XI zu mindestens 80 % bis zu<br>50.000€/IK Nummer (somit ist der maximale Eigenanteil bei 12.500€! Ernsthafte<br>Anschaffungen für 62.500€ sind durchaus möglich und würden Einrichtungen effektiv<br>Seite 2 von 3<br>unterstützen. Einrichtungen ab 100 Betten oder ambulante Pflegedienste mit mehr als<br>250 Klienten könnten sogar auf bis zu 75.000€ bei 80 % Quote zurückgreifen. Das wären<br>Gesamtinvestitionssummen von 93.750€/IK und einem Eigenanteil von 18.750€/IK.<br>So geht echte Digitalisierungsförderung! Der aktuelle Referentenentwurf (Stand 20.02.2023)<br>des Pflegeunterstützungs- und -entlastungsgesetz (PUEG), sieht auf Seite 11 und 12 wieder<br>keine Anpassung in dieser Richtung vor.<br>Hier unsere Forderung als Pflege-Denkfabrik:<br>Passen Sie den § 8 Abs. 8 entsprechend der Förderhöhe und Eigenbeteiligung siehe oben,<br>deutlich an! Lassen Sie diese Chance nicht verstreichen und geben Sie Ihre Politik der<br>Nebelkerzen auf.<br>• Schnelle und unbürokratische Überwindung der erst kürzlich aufgebauten<br>Datenschutzhürden, damit eine umfassende Erfassung, Verarbeitung und Weiterleitung<br>der pflegerischen Situation digital überhaupt möglich ist. Hier sollte die Eigenbestimmung<br>im Vordergrund stehen. Wer dies nicht möchte, hat Anspruch auf minimale Erfassung der<br>aktuellen pflegerischen Situation. Nicht mehr, nicht weniger.<br>• Erfassung pflegerischer Tätigkeiten,/Ereignisse und deren automatische<br>Dokumentation mit digitalen Unterstützungsmitteln. Ein Beispiel sind die Head-UpDatenbrillen, die über Kameras die Pflege erfassen und dokumentieren. Der individuelle<br>Pflegeablauf wird durch die KI Soll-Ist, Abgeglichen und Abweichungen mit<br>Alternativvorschlägen behoben. Hier muss Forschung und Entwicklung massiv<br>vorangetrieben und unterstützt werden.<br>• Konsequente Digitalisierung aller Verwaltungsprozesse in stationären und<br>ambulanten Pflegeeinrichtungen. Die Voraussetzung müssen dafür konsequent<br>umgesetzt werden, vor allem vonseiten der Kranken- und Pflegekassen, siehe DVPMG.<br>Aber auch die Softwareanbieter müssen die Aufnahme- und Heimverwaltungsprozesse so<br>digital darstellen können, sodass KI die Abläufe selbstständig bearbeiten kann.<br>• Die Qualität bzw. die Messung selbiger ist ein „Abfallprodukt“ konsequenter KIgestützter Digitalisierung! Selbst die tatsächliche pflegerische Situation vor Ort ist durch<br>KI auswert- und bewertbar.<br>• Vereinheitlichung und Verbindlichkeit der digitalen Kommunikation zwischen<br>Leistungserbringern und Kostenträgern. Derzeit kommunizieren Pflegebetriebe mit jeder<br>Kasse und den Sozialhilfeträgern unterschiedlich. Einige Informationen werden digital<br>verteilt, einige immer noch nur per Fax oder gar Post. Jeder Kostenträger hat sein eigenes<br>Portal, nachdem sich die Leistungserbringer zu richten haben. Das geht kostengünstiger<br>und reibungsloser. Auch hier ist der Föderalismus an der falschen Stelle!<br>Seite 3 von 3<br>Fazit<br>Die Digitalisierung wird, wie viele Dinge gerade in der Pflege eher alibimäßig betrieben. Sie kann<br>jedoch gerade in Verbindung mit der sich immer rasanten Entwicklung in der künstlichen Intelligenz,<br>gerade im Umgang mit und der pflegerischen Gestaltung bei Patienten und Bewohnern, die sich<br>selbst nicht mehr ausreichen äußern können, den entscheidenden Unterschieden ausmachen und<br>bewirken, dass Bewohner besser versorgt werden und gleichzeitig Pflegekräfte und andere<br>Beschäftigte ein leichteres Arbeiten haben.<br>Die zur Verfügung gestellten Mittel sind eine Farce, bedingen sie doch erhebliche Eigeninvestitionen<br>vonseiten der Pflegeunternehmer, die diese nicht flächendeckend stemmen können, weil eine<br>Rücklage nicht gebildet werden soll.<br>Ein Thema eben, bei dem nicht eindeutig klar ersichtlich ist, ob die Politik wirklich eine Lösung sucht,<br>sondern eher versucht, den schwarzen Peter von sich wegzuschieben. Andere die Aufgaben lösen zu<br>lassen und damit Verantwortung nicht wahrnehmen zu müssen.<br>Das Pflege-Denkfabrik Team<br>David Thiele, Marina Stelter, Natalie Valentin, Florian Müller, Vincenza Marino, Sabine Hindrichs</p>



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		<title>8. Pressemitteilung 21.02.2023</title>
		<link>https://www.sanaventure.de/pressemitteilung-21-02-2023/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[david]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 27 Feb 2023 18:57:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Die Pflege-Denkfabrik]]></category>
		<category><![CDATA[BMG]]></category>
		<category><![CDATA[Bundesgesundheitsminister]]></category>
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		<category><![CDATA[PFLEGE]]></category>
		<category><![CDATA[Pflege-Denkfabrik]]></category>
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		<category><![CDATA[Pflegeneudenken]]></category>
		<category><![CDATA[PFLEGEREFORM]]></category>
		<category><![CDATA[PFLEGEREVOLUTION]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Pflege – Denkfabrik geht weiter …! Teil 8 zur aktuellen Lage!Was muss sich ändern? …was müssen wir fordern?An Politik, Gesellschaft und Arbeitgeber!Hauptforderung der Initiative “Pflege-Denkfabrik”zur Krankenversicherung (KV)/Pflegeversicherung (PV) Reform:SGB V und XI zusammenführen &#8211; eine vollsteuerfinanzierte Sozialversicherung!Ziel:Bezahlbare und würdevolle medizinische und pflegerische Versorgung der Hilfebedürftigen!I.F. Berufsbild und Berufskompetenzen – Professionalisierung der PflegeVorbehaltsaufgaben &#8211; Übertragung [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Die Pflege – Denkfabrik geht weiter …! Teil 8 zur aktuellen Lage!<br>Was muss sich ändern? …was müssen wir fordern?<br>An Politik, Gesellschaft und Arbeitgeber!<br>Hauptforderung der Initiative “Pflege-Denkfabrik”<br>zur Krankenversicherung (KV)/Pflegeversicherung (PV) Reform:<br>SGB V und XI zusammenführen &#8211; eine vollsteuerfinanzierte Sozialversicherung!<br>Ziel:<br>Bezahlbare und würdevolle medizinische und pflegerische Versorgung der Hilfebedürftigen!<br>I.F. Berufsbild und Berufskompetenzen – Professionalisierung der Pflege<br>Vorbehaltsaufgaben &#8211; Übertragung heilkundlicher Tätigkeiten</strong></p>



<p><strong>Sachstandsbeschreibung</strong><br>Das Pflege-Berufe-Gesetz (PflBG) ist seit 01.01.2020 in Kraft und hat die Kompetenzen, Aufgaben,<br>Verantwortlichkeiten in der Pflege neu festlegen und definiert. Es ist damit die gesetzliche Grundlage<br>für die Neuausrichtung der Profession Pflege gelegt worden. Zumindest theoretisch in diesem Gesetz,<br>in dem im § 5 sowie §7 PflBG klar beschrieben wird, dass die zentrale Verantwortung der Profession<br>die selbstständige, umfassende und prozessorientierte Pflege ist. Damit überträgt der Gesetzgeber<br>dem Pflegefachpersonal eigenständige Verantwortungsbereiche, geht es aber um gesundheitlich<br>politische Entscheidungen, wird die Profession Pflege weiterhin nicht beteiligt, noch nicht mal gehört.<br>Die Profession „Pflege“ muss entsprechend des PflBG in alle Entscheidung mit Stimmrecht einbezogen<br>werden – nur aus der Profession heraus kann fachlich diskutiert und reflektieren werden, um beratend<br>auf Augenhöhe mit allen Akteuren gemeinsam für eine Sicherstellung der pflegerischen Versorgung in<br>Deutschland Sorge zu tragen!<br>Das PflBG beschreibt in §4 PflBG die Vorbehaltsaufgaben für die Pflegefachpersonen. Dort steht die<br>Verantwortung für die Gestaltung und die Evaluation des Pflegeprozesses im Vordergrund, nicht die<br>pflegerische Tätigkeit selbst steht unter Vorbehalt. Dies MUSS genutzt werden und darf nicht nur auf<br>dem Papier, hier sogar bereits im Gesetz stehen, sondern MUSS endlich umgesetzt werden! Die<br>vorbehaltlichen Tätigkeiten ist die Kernaufgabe und –Aufgabe der Profession Pflege. So wie Ärzte<br>diagnostizieren, legen Pflegefachpersonen den fachlich pflegerischen Unterstützungsbedarf<br>eigenständig festlegen. Jeder in seiner Profession! Das Gesetz hebt den Aufgabenvorbehalt auf den<br>Pflegeprozess als das zentrale Arbeitswerkzeug professioneller Pflege.<br>Die Vorbehaltsaufgaben sind Steuerungswerkzeug und Arbeitsgrundlage des Pflegeprozesses und<br>grenzen damit das Berufsbild professionelle Pflege eindeutig von den Delegierten ärztlichen<br>Tätigkeiten im Bereich des SGB V – Behandlungspflege ab.<br>Das PflBG hat in § 37 Abs.1 Nr.3 PflBG festgelegt, dass Arbeitgeber für einen kompetenzgerechten<br>Personaleinsatz haften. Die Arbeitgeber werden ebenso mit einem Bußgeld belangt wie<br>Pflegefachpersonen, wenn Pflegehilfskräfte Vorbehaltsaufgaben übernehmen.<br><br>Weiterhin schaffen es Organisationen wie z. B. die Ärztekammer, Verbände, Gewerkschaften und<br>andere Lobbyisten aus dem Gesundheitswesen sehr erfolgreich eine organisierte professionelle Pflege<br>zu verhindern. Hiermit wird die Profession Pflege bewusst klein gehalten und nicht in Entscheidung<br>mit eingebunden.<br>Im Abschlussbericht des Projektes PeBeM “Entwicklung und Erprobung eines wissenschaftlich<br>fundierten Verfahrens zur einheitlichen Bemessung des Personalbedarfs in Pflegeheimen” beschreibt<br>Herr Prof. Rothgang, dass die seit Jahrzehnten antiquierte Fachkraftquote weder fachlich<br>leistungsrechtlich begründet, noch zeitgemäß und finanzierbar ist. Grundlage für seine<br>wissenschaftlichen Ausarbeitung ist sowohl der Europäischen als auch Deutsche Qualifikationsrahmen<br>mit den acht Qualifikationsniveaus (QN), die detailliert beschreiben und festlegen, welche<br>Kompetenzen in welchem Qualifikationsniveau vorhanden sein müssen, um die fachlichen<br>pflegerischen Aufgaben durchzuführen.<br>Allerdings hat der Gesetzgeber bereits im nachfolgenden Gesetzgebungsverfahren nicht mehr an dem<br>Abschlussbericht von Herrn Prof. Rothgang orientiert und aus den acht Qualifikationsniveaus, drei<br>Qualifikations-Abstufungen im § 113c SGB XI festgelegt.<br><strong>Es muss die Frage erlaubt sein, warum eine wissenschaftliche Studie zur Personalbemessung in der<br>stationären Langzeitpflege beauftragt wird und völlig losgelöst von den Ergebnissen und<br>Empfehlung eine Gesetzgebung auf dem Weg gebracht wird, die weder den aktuellen<br>Gegebenheiten noch Anforderungen noch der pflegerischen Wirklichkeit entsprechen.</strong><br>Wir erleben aktuell erneut eine Missachtung des Berufsstandes professioneller Pflege, in dem ANDERE<br>entscheiden, wie in welcher Form und vor allen, mit welcher personellen und finanziellen Ausstattung<br>professionelle Pflege in Deutschland erbracht werden soll.<br>Bereits Ende 2021 mussten bereits 63 % aller pflegebedürftiger Personen ohne professionelle Pflege<br>zurechtkommen – Tendenz steigend. Dies ist das gesellschaftliche Spiegelbild bzw. die Konsequenz im<br>Umgang mit der professionellen beruflichen Pflege in diesem Land, die weder mit Geld noch mit<br>Zuwanderung gelöst werden kann.<br>Die Mitglieder der Pflege-Denkfabrik<br>David Thiele, Natalie Valentin, Sabine Hindrichs, Florian Müller, Vincenza Marino, Marina Stelte</p>



<p class="has-text-align-center"><strong><u>Kontakt:</u></strong></p>



<p class="has-text-align-center">David Thiele (ThieleBeratung)</p>



<p class="has-text-align-center">Wersebrede 4</p>



<p class="has-text-align-center">59394 Nordkirchen</p>



<p class="has-text-align-center"><a href="https://www.sanaventure.de">www.thieleberatung.de</a></p>



<p class="has-text-align-center"><a href="mailto:info@thieleberatung.de">info@thieleberatung.de</a></p>



<p class="has-text-align-center">Mobil: 01525 3632326</p>



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<p></p>
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		<title>7.Pressemitteilung 12.02.2023</title>
		<link>https://www.sanaventure.de/pressemitteilung-12-02-2023/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[david]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 27 Feb 2023 18:52:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Die Pflege-Denkfabrik]]></category>
		<category><![CDATA[BMG]]></category>
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					<description><![CDATA[Pflege – Denkfabrik geht weiter …! Teil 7 zur aktuellen Lage!Was muss sich ändern? …was müssen wir fordern?An Politik, Gesellschaft und Arbeitgeber!Hauptforderung der Initiative “Pflege-Denkfabrik”zur Krankenversicherung (KV)/Pflegeversicherung (PV) Reform:SGB V und XI zusammenführen &#8211; eine vollsteuerfinanzierte Sozialversicherung!Ziel:Bezahlbare und würdevolle medizinische und pflegerische Versorgung der Hilfebedürftigen!I.G. Pflegeschlüssel,/Personalbemessung und Punkt- und ZeitwerteIst-Situation.Der Einsatz und die Berechnung in [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Pflege – Denkfabrik geht weiter …! Teil 7 zur aktuellen Lage!<br>Was muss sich ändern? …was müssen wir fordern?<br>An Politik, Gesellschaft und Arbeitgeber!<br>Hauptforderung der Initiative “Pflege-Denkfabrik”<br>zur Krankenversicherung (KV)/Pflegeversicherung (PV) Reform:<br>SGB V und XI zusammenführen &#8211; eine vollsteuerfinanzierte Sozialversicherung!<br>Ziel:<br>Bezahlbare und würdevolle medizinische und pflegerische Versorgung der Hilfebedürftigen!<br>I.G. Pflegeschlüssel,/Personalbemessung und Punkt- und Zeitwerte<br>Ist-Situation.<br>Der Einsatz und die Berechnung in der ambulanten Pflege erfolgt nach Leistungskomplexen und in<br>einigen Bundesländer über sogenannte Punktwerte, dies führt in der Praxis zu Akkordarbeit ähnlichen<br>Zuständen. Diese Situation hat sich durch die unvollständige Anpassung der Gehälter für die<br>Mitarbeiter in der Pflege massiv und dramatisch verschärft! Die Tariftreueregelung ist gut und<br>notwendig, sie ist ein guter Schritt in die richtige Richtung. Sie ist jedoch nur dann von nachhaltiger<br>Bedeutung für die Pflegekräfte und Ihre Arbeitgeber, wenn auf der anderen Seite u. a. die<br>Pflegesachleistungen nach § 36 SGB XI (für die ambulanten Leistungserbringer) entsprechend<br>angehoben werden, sodass die höheren Punktwerte auch mit mehr zur Verfügung stehenden Geld auf<br>der Seite der Pflegebedürftigen kompensiert werden können.<br>Vollstationär sieht es da etwas anders aus. Die anfallenden Kosten werden in der Regel so an die<br>Kostenträger weitergeben, da eine solche Akkordleistungskomponente nicht vorgesehen ist, wie das<br>ambulant der Fall ist. Jedes Bundesland hat unterschiedliche Berechnungsgrundlagen für den<br>Personalschlüssel, dazu kommen unterschiedliche Sichtweisen der Pflegekassen/der<br>Vergütungsverhandlungen,/der Personalschlüssel von Einrichtungen und Kostenträgern<br>(Föderalismuschaos). So steigen die Gesamtkosten für einen vollstationären Pflegeheimplatz in<br>Dimensionen, die von Menschen mit „Normaleinkommen“ nicht zu stemmen sind. Kurz, die Kosten<br>laufen aus dem Ruder!<br>Seite 2 von 2<br>Lösung<br>• Einsatz und Berechnung nach Zeit = Vergütung in der ambulanten Pflege; Abschaffung der<br>Akkordarbeit durch Leistungsmodule in der derzeitigen Form.<br>• Bundeseinheitlicher verbindlicher Personalschlüssel/Personal-Anhaltswerte &#8211; einheitlich für<br>alle Versorgungssettings<br>• Umsetzung des Personalbemessungsverfahren für die stationäre Langzeitpflege<br>entsprechend dem Abschlussbericht von Prof. Rothgang und nicht nach der Light Version §<br>113c SGB XI.<br>• Fundamentale Reform bzw. Neuauflage des SGB XI und damit wahrscheinlich eine<br>steuerfinanzierte Pflegeversicherung – Jetzt!<br>Fazit:<br>Leider gibt es bei diesem Punkt keine einfachen Lösungen, die schnell umgesetzt sind. Die<br>Finanzierung der Pflege ist auf grundlegend neue Füße zu stellen. Das beginnt mit den Pflegegraden<br>und der Notwendigkeit, Pflege zu beziehen und geht mit der deutlichen Einbeziehung der Familie,<br>Angehörigen, Nachbarn und dem Quartier weiter. Denn durch professionelle Pflegekräfte lassen sich<br>die bald ca. 6 Millionen pflegebedürftigen Menschen nicht menschwürdig versorgen. Das Ringen um<br>den neuen Weg ist in vollem Gange. Das Bundesministerium für Gesundheit sucht genau wie alle<br>anderen den richtigen Weg. Zeit als Faktor an sich ist auch neu zu überdenken. Werden jetzt viele<br>Zeitressourcen für Hilfs- und Nebenprozesse verschwendet (Dokumentation in der heutigen Version<br>Nachweise für Prüfinstitutionen etc.) so werden die wenigen Ressourcen zukünftig<br>verantwortungsbewusster geplant werden müssen. Dafür muss sich nicht nur der Staat, sondern vor<br>allem eine selbstbewusste Gesellschaft starkmachen. Unsere Klage-Wut bei allem was uns nicht passt,<br>werden wir uns bald abgewöhnen müssen, ansonsten wird diesen Job keiner mehr lange machen<br>wollen. Wo kommt diese Einstellung her, Konflikte nicht mehr selber und persönlich auszutragen,<br>sondern vor Gericht. Das ist teuer und ermüdet die Akteure. Die Rechnung dafür zahlen wir am Ende<br>alle gemeinsam!<br>Ihr Team der<br>Pflege-Denkfabrik<br>David Thiele<br>Sabine Hindrichs<br>Vincenza Marino<br>Marina Stelter<br>Florian Müller<br>Natalie Valentin<br>Sie erreichen uns unter info@thieleberatung.de</p>



<p class="has-text-align-center"><strong><u>Kontakt:</u></strong></p>



<p class="has-text-align-center">David Thiele (ThieleBeratung)</p>



<p class="has-text-align-center">Wersebrede 4</p>



<p class="has-text-align-center">59394 Nordkirchen</p>



<p class="has-text-align-center"><a href="https://www.sanaventure.de">www.thieleberatung.de</a></p>



<p class="has-text-align-center"><a href="mailto:info@thieleberatung.de">info@thieleberatung.de</a></p>



<p class="has-text-align-center">Mobil: 01525 3632326</p>



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<p></p>
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		<title>6. Pressemitteilung Die Pflege-Denkfabrik</title>
		<link>https://www.sanaventure.de/6-pressemitteilung-die-pflege-denkfabrik/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[david]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 05 Feb 2023 11:32:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Die Pflege-Denkfabrik]]></category>
		<category><![CDATA[BMG]]></category>
		<category><![CDATA[Bundesgesundheitsminister]]></category>
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					<description><![CDATA[Pressemitteilung 05.02.2023 Pflege – Denkfabrik geht weiter …! Teil 6 zur aktuellen Lage!&#160; Was muss sich ändern? &#8230;was müssen wir fordern?&#160; An Politik, Gesellschaft und Arbeitgeber!&#160; Hauptforderung der Initiative “Pflege-Denkfabrik”&#160; zur Krankenversicherung (KV)/Pflegeversicherung (PV) Reform:&#160; SGB V und XI zusammenführen &#8211; eine vollsteuerfinanzierte Sozialversicherung!&#160; Ziel:&#160; Bezahlbare und würdevolle medizinische und pflegerische Versorgung der Hilfebedürftigen!&#160; I.E. [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-text-align-center"><strong>Pressemitteilung 05.02.2023</strong></p>



<p class="has-text-align-center"><strong>Pflege – Denkfabrik geht weiter …! Teil 6 zur aktuellen Lage!</strong>&nbsp;</p>



<p class="has-text-align-center"><strong>Was muss sich ändern? &#8230;was müssen wir fordern?</strong>&nbsp;</p>



<p class="has-text-align-center"><strong>An Politik, Gesellschaft und Arbeitgeber!</strong>&nbsp;</p>



<p class="has-text-align-center"><strong>Hauptforderung der Initiative “Pflege-Denkfabrik”</strong>&nbsp;</p>



<p class="has-text-align-center"><strong>zur Krankenversicherung (KV)/Pflegeversicherung (PV) Reform:</strong>&nbsp;</p>



<p class="has-text-align-center"><strong>SGB V und XI zusammenführen &#8211; eine vollsteuerfinanzierte Sozialversicherung!</strong>&nbsp;</p>



<p class="has-text-align-center"><strong>Ziel:</strong>&nbsp;</p>



<p class="has-text-align-center"><strong>Bezahlbare und würdevolle medizinische und pflegerische Versorgung der Hilfebedürftigen!</strong>&nbsp;</p>



<p><strong><u>I.E. Generalistische Ausbildung</u></strong> &nbsp;</p>



<p><strong>Ist-Situation:</strong></p>



<p>Die generalistische Ausbildung soll den Auszubildenden mehr berufliche Möglichkeiten eröffnen.&nbsp; Im nun dritten Jahr seit ihrer Einführung, hat noch so einige inhaltliche und vor allen zeitlichen Hürden zu nehmen. Die Zusammenlegung der Ausbildungsbildungsinhalte der akuten und Langzeitpflege sowie der Kinderkrankenpflege im identischen Zeitraum von drei Jahren führt in der Praxis bei den Praxiseinsätzen zu Problemen, bei der Darstellung des entsprechenden Bereiches und der Vermittlung des Settings spezifischen Besonderheiten. Dies gliedert sich in theoretische und praktische Einheiten mit mindestens 2.100 Theoriestunden und 2.500 Praxisstunden. Nach der Ausbildung sollen die Auszubildenden damit in allen Versorgungsbereichen flexibel eingesetzt werden können und auf dem Arbeitsmarkt verspricht man ihnen bessere Chancen. Ist dies für einen jungen, euphorischen Menschen überhaupt so möglich? Überfordert man mit dieser neuen Form der Ausbildung? Zumal Auszubildende weiterhin allzu oft als Lückenfüller bei bestehenden Personalengpässen in der Praxis eingesetzt werden.</p>



<p>Die generalistische Ausbildung steckt immer noch in den Kinderschuhen, noch lange nicht sind sich die Länder einig und agieren bundesweit einheitlich. Erste Erfahrungen zeigen, dass die Pflege alter Menschen nicht ausreichend berücksichtigt wird, ebenso wie bei der Pädiatrie, die besonderes Wissen beispielsweise für die Pflege von Frühgeborenen voraussetzt. Spezialwissen und Weiterbildungen müssen aktuell nach Abschluss der Ausbildung auf eigene Kosten übernommen werden. Zudem berichten aktuelle Studien, dass die Attraktivität des Berufes Pflege durch die generalistische Ausbildung noch nicht gestiegen sei und vielmehr aufgrund der schlechten Arbeitsbedingungen eine hohe Abbruchrate zu verzeichnen sei.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Fakt ist, die Voraussetzung (Leitung mit akademisch einschlägigem Master-Abschluss) für die Ausbildung sind aufgrund fehlender akademischer Kräfte für die Pflegeschulen nicht verfügbar. Somit droht, dass nicht annähernd genug ausreichend Pflegeschulen für die theoretische Ausbildung zur Verfügung stehen.</li>



<li>Fakt ist, die Abbrecherquote in dieser Ausbildung ist unerwartet hoch. Warum, das liegt an den Rahmenbedingen sowohl in der Theorie, aber vor allen in den Praxiseinsätzen aufgrund fehlender Pflegepädagogen und Praxisanleiter für die diese Ausbildung. Der Theorie-Praxistransfer steht aktuell vor unüberwindbaren Hürden.</li>



<li>Fakt ist, dass sich deutlich abzeichnet, dass der überwiegende Anteil der Absolventen sich wohl für das Krankenhaus und seine Möglichkeiten entscheidet. Für die stationäre und ambulante Langzeitpflege entscheiden sich zu wenige.</li>



<li>Fakt ist, dass mit der Y-Ausbildung bereits gewisse Erfahrungen bezüglich zusammengelegten Ausbildungsmodellen vorliegen. Diese sind nicht durchgängig positiv!</li>



<li>Fakt ist, dass in nahezu allen Berufsbildern spezialisiert wird, um den Bedarfen des Marktes besser gerecht werden zu können, nur in der Pflege wird das Gegenteil gemacht. Dadurch laufen wir in die „Deprofessionalisierungsfalle“</li>



<li>Fakt ist, dass eine akademisch ausgebildete pflegepädagogische Kraft pro Kurs nicht in der Lage ist, interprofessionell so viel Wissen weiterzugeben, wie es für Pflege im 21. Jahrhundert unter internationalen Anforderungen notwendig wäre. Es gibt an den Schulen ja auch nicht nur einen Lehrer, der alles unterrichtet. Mit gutem Grund!</li>



<li>Fakt ist, eine gleichwertige Ausbildung an allen Schulen in Deutschland vorauszusetzen, ist unrealistisch.</li>



<li>Fakt ist, mit dieser Form der generalistische Pflegeausbildung hat sich die Ausbildungsqualität bisher nicht verbessert, sondern eher verschlechtert.</li>
</ul>



<p><strong>Lösung:</strong></p>



<p>Wir fordern dringend die Weiterentwicklung und Anpassung der generalistischen Ausbildung in den unterschiedlichen Sektoren. Die Unterschiede zwischen Akut- und Langzeitpflege, aber auch Pädiatrie müssen differenziert und hervorgehoben werden und als Grundlage bei der Einsatzplanung dienen. Der Aufbau, die Lerninhalte sowie die Umsetzung in der Praxis müssen über den gesamten Ausbildungszeitraum koordiniert werden, Urlaubsplanungen und Ausfallzeiten beachtet und permanent angepasst werden. Denn sonst wird die Ausbildung in den verschiedenen Sektoren geplant, zum Einsatz kommen die Auszubildenden jedoch nicht in allen Bereichen. Schließlich soll der Wissensstand am Ende der drei Jahre der Gleiche sein. Dazu sind zum einen bundeseinheitliche, passgenaue Ausbildungskonzepte für die unterschiedlichen Sektoren notwendig und eine bundeseinheitliche verbindliche Anleitungszeit in allen Sektoren für die Auszubildenden, ebenso eine bundeseinheitliche Anzahl, einen bundeseinheitlichen Schlüssel zu Auszubildenden und Praxisanleitern.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;</p>



<p>Wenn diese Optimierung mit Schaffung von Transparenz und Klarheit für die Auszubildenden und die Ausbildungsträger gelingt, besteht die Chance, dass die Pflege als Beruf wieder attraktiver und professioneller wird, somit zukunftsfest gemacht werden könnte.</p>



<p>Des Weiteren fordern wir, dass die Verantwortung für die Ausbildung von den Unternehmen genommen wird, die ein vitales Interesse an der Arbeitskraft des AZUBIs hat. Die Verantwortung für die Auswahl der AZUBIs sowie die Koordination der Praxiseinsätze muss über die Schulen allein laufen. Damit sind Interessenkonflikte und vor allem Ungleichgewichte in den Praxiseinsätzen ausgeschlossen.</p>



<p>Die Attraktivität muss dringend gesteigert werden:</p>



<ol class="wp-block-list" type="1">
<li>Auszubildende sind kein Bestandteil der Personaleinsatzplanung im Einsatzbereich.</li>



<li>Auszubildende sind daher kein Bestandteil der Dienstplanung während ihrer gesamten Ausbildungszeit.</li>



<li>Vernetzung zwischen Pflegeschule und Einsatzbereich, – intensiver Austausch, – Lerninhalte, – Lernkontrolle, – Theorie,/Praxisanleitung</li>



<li>Anbindung an den Ausbildungsbetrieb durch u. a. Netzwerke (Lehrwohnbereiche/Lehrstationen etc.)</li>



<li>Freigestellte Praxisanleiter, die während der gesamten Ausbildungszeit Ansprechpartner,/Bezugspersonen/Pate für den Auszubildenden sind, – auch wenn dieser in einem anderen Einsatzbereich eingesetzt sind.</li>
</ol>



<p>Mit freundlichen Grüßen</p>



<p>Das Team der Pflege-Denkfabrik</p>



<p>David Thiele, Vincenza Marino, Sabine Hindrichs, Florian Müller, Natalie Valentin, Marina Stelter</p>



<p class="has-text-align-center"><strong><u>Kontakt:</u></strong></p>



<p class="has-text-align-center">David Thiele (ThieleBeratung)</p>



<p class="has-text-align-center">Wersebrede 4</p>



<p class="has-text-align-center">59394 Nordkirchen</p>



<p class="has-text-align-center"><a href="https://www.sanaventure.de">www.thieleberatung.de</a></p>



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<p class="has-text-align-center">Mobil: 01525 3632326</p>



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<p></p>
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		<item>
		<title>PFLEGE: VON HOCHLUKRATIV ZU HOCHRISKANT?</title>
		<link>https://www.sanaventure.de/pflege-von-hochlukrativ-zu-hochriskant/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[david]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 24 Oct 2022 13:30:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mitarbeiterbindung]]></category>
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					<description><![CDATA[Sicherlich ist Ihnen schon aufgefallen, dass sich die Märkte insgesamt verändern. Kosten steigen, Materialien fehlen und Menschen, die für die Leistung notwendig sind, finden sich immer weniger. Ausgaben für Pflegeversicherung verdoppeln sich Die Pflege insgesamt hat im Jahr 2021 eine Bruttowertschöpfung in Höhe von 45,5 Milliarden Euro zu verbuchen gehabt. Davon fallen dann 21,5 Milliarden [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Sicherlich ist Ihnen schon aufgefallen, dass sich die Märkte insgesamt verändern. Kosten steigen, Materialien fehlen und Menschen, die für die Leistung notwendig sind, finden sich immer weniger.</p>



<p><strong>Ausgaben für Pflegeversicherung verdoppeln sich</strong></p>



<p>Die Pflege insgesamt hat im Jahr 2021 eine Bruttowertschöpfung in Höhe von 45,5 Milliarden Euro zu verbuchen gehabt. Davon fallen dann 21,5 Milliarden Euro auf die ambulante Pflege und 24,0 Milliarden Euro auf die stationäre Pflege. Waren es noch 2012 ca. 28,3 Milliarden Euro für beide Pflegebereiche zusammen, so bewegen wir uns auf eine Verdopplung zu.&nbsp;<em>(Quelle: Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz)&nbsp;</em>So weit, so gut. Bis hierher sieht es nach steigender Wertschöpfung und somit auch steigenden möglichen Gewinnen aus. Aber Vorsicht, der Eindruck trügt. Größtenteils unbemerkt von der Masse der Menschen hat der Markt „Pflege“ sich radikal verändert. Die Auswirkungen sehen wir heute.</p>



<p><strong>1 Million mehr Pflegebedürftige bis 2030</strong></p>



<p>Bis 2030 wird es 1 Million Pflegebedürftige mehr geben als gedacht. Das sind dann ca. 6 Millionen. Im gleichen Atemzug klafft die Lücke der fehlenden Pflegekräfte mehr und mehr auf. Bis zu 500.000 könnten es 2030 sein. Wenn die Politik weiter weitreichend fatale Entscheidungen trifft (<strong>Stichwort</strong>&nbsp;Tariftreue,&nbsp;<strong>Stichwort</strong>&nbsp;einrichtungsbezogene Impfpflicht,&nbsp;<strong>Stichwort</strong>&nbsp;fehlende SGB XI Reform), dann werden noch mehr Pflegekräfte Ihren Beruf verlassen. Dann könnten es auch mehr werden. Mehr wertvolle Pflegekräfte, die der Pflege den Rücken kehren. Vor allem so unnötig!</p>



<p><strong>Liberalisierungsfall?</strong></p>



<p>Der Punkt ist, das wir in Deutschland nicht nur einen föderalistisch organisierten Pflegemarkt haben, sondern auch einen liberalisierten. Dem Föderalismus wenden wir uns in einem gesonderten Blogbeitrag zu. Die Auswirkungen des Liberalismus sehen wir an vielen Ecken, wo Pflege zur Ware und Menschlichkeit zu einem Kostenfaktor wird. Grundsätzlich und an sich ist an Privatisierung nichts einzuwenden. Nur die Interessen und die Art und Weise sollten geklärt werden. Privat geführte Einrichtungen und Unternehmen gab es schon immer. Nur an der Stelle, wo Aktionärsinteressen ins Spiel kommen, wird es kritisch. Warum das so ist, kann ich nicht sagen. Ich denke, wenn Geschäftsführung und Inhaber getrennt sind, wenn Aktienanteile echter Besitz nicht mehr übereinstimmen, dann kommt es zu reinem Renditedenken und das ist im Gesundheitswesen nicht uneingeschränkt am rechten Platz. Menschen, die nie gepflegt haben, Menschen die nie einen sterbenden begleitet haben, Menschen, die vollkommen Berufsfremd sind, sollten nicht in entscheidende Positionen kommen. Richtig ist, dass viele CEO´s und COO mittlerweile berufsfremd sind. Richtig ist auch, dass dies aus betriebswirtschaftlicher Sicht sinnvoll ist. Richtig ist aber auch, dass hier die besondere Anforderung an dieses Geschäftsfeld, nämlich der Umgang mit Menschen sowie Tod und Sterben, nicht so ausgeprägt sind. Ausnahmen bestätigen die Regel.</p>



<p><strong>Neue Managementstrukturen braucht die Welt</strong></p>



<p>Toll finde ich die Doppelspitzen im Management. Viele caritative und diakonische Träger handhaben dies mittlerweile so. Es gibt einen kaufmännische Vorstand und der für den sozialen Bereich einen zweiten. Hier ergänzen sich zwei Blickwinkel, zwei Ansichten und die Mitte trifft meist den Nagel auf den sprichwörtlichen Kopf.</p>



<p><strong>Risiko für Investoren</strong></p>



<p>Zurück zum Risiko. Im Grundsatz sind Investitionen nur dann möglich, wenn die strategischen Planungen von Investoren sicher und beherrschbar sind. So war es in der Vergangenheit und so sollte es in besonderem Maße auch heute sein. Stellen wir uns die Frage: Sind langfristige Investitionen heute überschaubar und vor allem beherrschbar?</p>



<p>Meine klare Antwort ist Nein!</p>



<p>Aus diesem Grund wundert mich der noch anhaltende Bauenthusiasmus für Pflegeeinrichtungen schon etwas. Wird keine Risikoanalyse gemacht? Ist man sich zu jedem Zeitpunkt der Gefahren bewusst?</p>



<p>Hintergründe:</p>



<p>2021 ist die Pflegeversicherung mit einem Defizit von 1,35 Milliarden Euro rausgegangen. 2022 werden wir ca. 2,5 Milliarden Euro Defizit erwarten. Das sind 2500 Millionen Euro. Eine gigantische Summe. Wir geben somit mehr aus, als wir einnehmen. Wie oben beschrieben haben wir zu wenige Menschen, die Pflegen wollen und können. Politik und Gesellschaft hat es bis heute nicht geschafft, verbindliche Regeln für die Arbeitsbedingungen in der Pflege zu schaffen. Traurig, aber wahr. (Mit diesem Thema wird sich zukünftig die Pflege-Denkfabrik beschäftigen:&nbsp; &nbsp;<a href="https://www.facebook.com/profile.php?id=100086409889940">Pflege-Denkfabrik Facebookseite:</a>)</p>



<p>Es besteht das akute Risiko, dass Refinanzierungen gekürzt werden oder gar vollständig wegbrechen. Siehe der Angriff seitens Herrn Spahn auf die Tagespflegerefinanzierung. Er hat sich nicht durchsetzen können, aber einmal in der Welt wird es so lange geköchelt, bis es kommt. Das ist ein Risiko für Tagespflegebetreiber. Die Personalbemessung ab Mitte 2023 ist ein weiteres Risiko für vollstationäre Betreiber mit kleineren Einrichtungen. Aber machen wir uns nichts vor. Der Bauboom für Pflegeeinrichtungen neigt sich dem Ende. Warum: weil aus einer lukrativen Geldanlage ein Hochrisikogeschäft wird. Meist sind die Immobilienbetreiber nicht identisch mit den Pflegebetreibern vor Ort. Die Miete für die Immobilien werden aus dem Pflegebetrieb erwirtschaftet. Wenn dieser aber durch Personalmangel und/oder zukünftige Refinanzierungslücken gefährdet ist, dann halte ich das für kein gutes Geschäft heute und für die nächsten 30 – 50 Jahre ebenfalls nicht. Wir erleben eine Zäsur am Pflegemarkt. Eine völlige Veränderung, die ein völliges Neudenken und Neuhandeln erfordert.</p>



<p><strong>Reform zur langfristigen Refinanzierung von Investitionen</strong></p>



<p>Sowohl die Finanzierung der Pflegeleistungen als auch die Refinanzierung der notwendigen Immobilien wird einer Reform bedürften. Fakt ist, neben explodierenden Bau- und Energiekosten sehe ich das größte Risiko in den fehlenden personellen Ressourcen. Kein Personal, kein Betrieb! Kein Betrieb, kein Umsatz,/Refinanzierung.</p>



<p><strong>Fazit:</strong></p>



<p>Marktanalyse, Umfeldanalyse, Mitarbeiterpotenzialanalyse, Risiko- und Zukunftsanalyse sind vor Neubau bzw. jeglicher Investition wichtiger den je. Kein Euro wird investiert, wenn nicht annährend 100 % klar ist, wie er wieder erwirtschaftet werden kann. Da dies heute aus meiner Sicht nicht mehr so klar ist, ist jede Investition kritisch zu hinterfragen.</p>



<p><strong>Empfehlung:</strong></p>



<p>Abwarten und beobachten. Der Markt wird sich in den nächsten 24-36 Monaten deutlich verändern und dann lassen sich ggf. auch wieder Prognosen/Investitionen realisieren.</p>



<p>Ihr David Thiele</p>



<p>Beachten Sie auch den Link zu meinem Blogbeitrag</p>



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