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	<title>#Ambulantisierung &#8211; SanaVenture</title>
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	<description>Verbesserung hört niemals auf.</description>
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	<title>#Ambulantisierung &#8211; SanaVenture</title>
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		<title>Konzepte der Zukunft Teil 3 von 3 -Sozialräume und Medizinische Versorgungszentren (MVZ)-</title>
		<link>https://www.sanaventure.de/konzepte-der-zukunft-teil-3-von-3-sozialraumaufbau/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[david]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 11 Jan 2025 17:00:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Pflegeorganisation]]></category>
		<category><![CDATA[#ambulantepflege]]></category>
		<category><![CDATA[#Ambulantisierung]]></category>
		<category><![CDATA[BMG]]></category>
		<category><![CDATA[CommunityHealthNurse]]></category>
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		<category><![CDATA[MVZ Gemeindeschwester]]></category>
		<category><![CDATA[nurse]]></category>
		<category><![CDATA[PFLEGE]]></category>
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					<description><![CDATA[Oder, Wie wir nur gemeinsam in den kleinen Zellen unserer Gesellschaft leben können. Man kann das Neue nicht durch die Augen des Alten entdecken. Gerd Gerken Sozialraumentwicklung und zeitgemäße Pflege Die Gesundheitsversorgung steht weltweit vor wachsenden Herausforderungen, die durch demografische Veränderungen, den Pflege- und Fachkräftemangel und die zunehmende Komplexität von Erkrankungen verstärkt werden. In diesem [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Oder, Wie wir nur gemeinsam in den kleinen Zellen unserer Gesellschaft leben können.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>Man kann das Neue nicht durch die Augen des Alten entdecken.</p>



<p>Gerd Gerken</p>
</blockquote>



<p><strong>Sozialraumentwicklung und zeitgemäße Pflege</strong></p>



<p>Die Gesundheitsversorgung steht weltweit vor wachsenden Herausforderungen, die durch demografische Veränderungen, den Pflege- und Fachkräftemangel und die zunehmende Komplexität von Erkrankungen verstärkt werden.</p>



<p>In diesem Kontext spielt die Community Health Nurse (CHN) oder früher Gemeindeschwester, eine zentrale Rolle, insbesondere im Zusammenhang mit der Sozialraumentwicklung in der Pflege. Dieses Konzept betont die Bedeutung einer wohnortnahen, präventiven und sozial eingebetteten Gesundheitsversorgung, die die individuellen und kollektiven Bedürfnisse von Gemeinschaften berücksichtigt.</p>



<p>Und da sind wir im 21. Jahrhundert in Deutschland. Eine sich rasant transformierende Gesellschaft, die Schwerpunkte und Aufgaben in anderen Herausforderungen sieht, als die Gesellschaft noch vor 10-20 Jahren.</p>



<p><strong>System am Ende </strong></p>



<p>Machen wir uns nichts vor, Gesellschaft, Pflege und Finansystematik ist weitestgehend am Ende. Auf dem hochgestochen- dekadenten Niveau wird Pflege auf Dauer nicht mehr aufrecht erhalten werden können. In dieser schwächelnden Wirtschaft, am Rande einer Stagflation und Depression, werden die notwendigen Finanzmittel nicht mehr in dem Umfang zur Verfügungstehen, wie gewohnt und wie gebraucht.</p>



<p>Wie haben uns tatsächlich eingebildet, dass wir anstatt für Pflegequalität durch mehr Personal und bessere Bedingungen zu sorgen, wir durch die Überwachung, Prüfung und Kontrolle von Pflege, die Qualität verbessern oder gar maximieren. Wir geben viel Geld für Pflege aus, leider von der Menge zu viel für Prüfungen und Verwaltung und zu wenig für die Menschen. Typisch deutsch. Wenn wir nicht in einem Überwachungssystem aufwachen wollen, siehe China, dann müssen wir jetzt deutlich umsteuern.</p>



<p><strong>Sozialraumentwicklung in der Pflege</strong></p>



<p>Die Sozialraumentwicklung in der Pflege fokussiert darauf, die Lebensumstände von Menschen in&nbsp; ihrer jeweiligen Umgebung zu verbessern und dabei konsequent auf die vorherschenden Ressourcen effizient und bedarfsgerecht zuzugreifen. Dabei ist das Minimalptinzip das Zeichen der Zeit.</p>



<p>Minimal steht für maximale Nachbarschafts- und Sozialraumpflege und minimale Profipflege und Eingriff von Außen.</p>



<p>Sie betrachtet den Raum, in dem Menschen leben, als zentralen Einflussfaktor auf ihre Gesundheit und ihr Wohlbefinden. Ziel ist es, die vorhandenen Ressourcen eines Sozialraums zu nutzen und auszubauen, um eine nachhaltige, gesundheitsfördernde Infrastruktur zu schaffen. Hier gehören MVZ und die Community Health Nurse als wesentliche Faktoren dazu.</p>



<p><strong>MVZ als Spinne im Netz</strong></p>



<p>Pflege lässt sich zukünftig nur im kleinen organisieren, nicht im Großen. Das dass nicht funktioniert sehen wir heute. Bund und Länder überbieten sich in Bezug auf Politikfehler und Verweise auf Nichtzuständigkeiten.</p>



<p><strong>Die Verbindung von Pflege und Sozialraumentwicklung zeigt sich in mehreren zentralen Ansätzen:</strong></p>



<p>Partizipation und Einbindung der Gemeinschaft: Hilfebedürftige werden aktiv in die Planung und Umsetzung von Pflege- und Gesundheitsprojekten einbezogen. Dies stärkt das Gemeinschaftsgefühl und erhöht die Akzeptanz von Maßnahmen.</p>



<p>Interdisziplinäre Zusammenarbeit: Pflegekräfte, Sozialarbeiter, Ärzte und andere Akteure arbeiten gemeinsam daran, eine umfassende Unterstützung anzubieten, die den sozialen und gesundheitlichen Bedürfnissen der Bevölkerung entspricht. </p>



<p><strong>§43b Betreuungskräft als Puffer</strong></p>



<p>Ganz wichtig, vergessen wir die §43b SGB XI Kräfte im Sozialraum nicht. Sie erbringen niederschwellige Betreuungsleistungen und sind damit wesentliche Puffer zwischen Angehörigen und professionellen Kräften. Auch hier habe ich Interviews mit solchen Betreuungskräften geführt. Sie bieten vielen Menschen Möglichkeiten zu helfen und dabei einen gewissen Teil ihres Lebensunterhaltes zu verdienen. Der Bedarf ist groß aber auch die hier zur Verfügung stehenden Menschen! Nutzen wir sie!</p>



<p>Prävention und Gesundheitsförderung: Durch frühzeitige Interventionen in Sozialräumen kann Pflegebedürftigkeit reduziert oder hinausgezögert werden. Beispielsweise können Bewegungsprogramme oder Nachbarschaftsnetzwerke älteren Menschen helfen, länger selbstständig zu bleiben.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>Ziel: So lange wie möglich ambulant leben!</p>
</blockquote>



<p><strong>Synergien zwischen Community Health Nurse und Sozialraumentwicklung</strong></p>



<p>Die Arbeit von Community Health Nurses und die Prinzipien der Sozialraumentwicklung ergänzen sich hervorragend. CHNs sind aufgrund ihrer Ausbildung prädestiniert, soziale und gesundheitliche Faktoren in einem ganzheitlichen Ansatz zu betrachten. </p>



<p><strong>Hier mein Ansatz:</strong></p>



<p>So viele Pflegefachkräfte haben den Beruf verlassen, so viele Pflegefachkräfte können den Beruf nicht mehr richtig ausführen, weil sie sich kaputt gearbeitet haben. In der Rolle der Community Health Nurse (Gemeindeschwester) können all diese Kräfte eine neue Aufgabe finden.</p>



<p>Sie sind:</p>



<p>&#8211; Netzwerker, </p>



<p>&#8211; Kommunikator, </p>



<p>&#8211; Vermittler, </p>



<p>&#8211; Koordinatorin und </p>



<p>&#8211; Zuhörer. </p>



<p>Sie sind keine praktischen Pflegekräfte. Sie müssen nicht schwer pflegen, dass machen im Bedarfsfall weiterhin die ambulanten Pflegedienste. </p>



<p>Voraussetzung aus meiner Sicht:</p>



<ol class="wp-block-list">
<li>Mindestens 20 Jahre Berufserfahrung </li>



<li>Netzwerk- und Kommunikationsstark</li>



<li>Tief im jeweiligen Sozialraum persönlich verwurzelt</li>
</ol>



<p><strong>Weitere Aufgaben einer CHN:</strong></p>



<p>Sozialräume analysieren: Mit Methoden wie Gesundheitsberichten oder Bedarfserhebungen erfassen CHNs die spezifischen Herausforderungen und Ressourcen eines Sozialraums.</p>



<p>Ressourcen aktivieren: CHNs fördern die Vernetzung von Akteuren und Initiativen, beispielsweise durch die Zusammenarbeit mit Nachbarschaftsvereinen oder kommunalen Gesundheitszentren.</p>



<p>Nachhaltige Lösungen entwickeln: Maßnahmen, die durch CHNs im Kontext der Sozialraumentwicklung initiiert werden, zielen darauf ab, langfristige Strukturen für eine gesundheitsfördernde Umgebung zu schaffen.</p>



<p><strong>Herausforderungen und Perspektiven</strong></p>



<p>Trotz der Potenziale stehen die Integration von CHNs und die Sozialraumentwicklung vor einigen Herausforderungen:</p>



<p><strong>Fachkräftemangel</strong>: Der Einsatz von CHNs setzt eine ggd. spezialisierte Fortbildung der Pflegefachkraft und ausreichend Personalressourcen voraus, die derzeit nicht flächendeckend verfügbar sind.</p>



<p><strong>Finanzierung</strong>: Langfristige Investitionen in Prävention und Sozialraumentwicklung sind erforderlich, stoßen aber oft auf Budgetbeschränkungen.</p>



<p><strong>Akzeptanz und Kooperation: </strong>Die Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Berufsgruppen und Institutionen erfordert ein Umdenken und die Bereitschaft, traditionelle Rollen zu hinterfragen. Hier bedarf es der gesetzlichen Grundlagen (Pflegeberufe- und Pflegekompetenzgesetz).</p>



<p><strong>Fazit</strong></p>



<p>Die Community Health Nurse und die Sozialraumentwicklung/Caring Community in der Pflege sind zukunftsweisende Ansätze, um die Gesundheitsversorgung an die Bedürfnisse der Bevölkerung anzupassen. Durch eine stärkere Fokussierung auf Prävention, Gesundheitsförderung und eine bessere Nutzung sozialer Ressourcen können sie dazu beitragen, die Lebensqualität in den Gemeinden zu verbessern und das Gesundheitswesen langfristig zu entlasten. Eine stärkere Förderung und Integration dieser Konzepte ist entscheidend, um den aktuellen und zukünftigen Herausforderungen in der Pflege gerecht zu werden.</p>



<p>Die Ressourcen sind da, sie müssen nur effizient gehoben werden!</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
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		<item>
		<title>Ambulante Intensivpflege unter massivem Druck</title>
		<link>https://www.sanaventure.de/ambulante-intensivpflege-unter-massivem-druck/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[david]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 17 Nov 2024 05:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[ThieleBeratung Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[#ambulantepflege #Pflege]]></category>
		<category><![CDATA[#Ambulantisierung]]></category>
		<category><![CDATA[#Beratung]]></category>
		<category><![CDATA[#Erfolg]]></category>
		<category><![CDATA[#Intensivpflege]]></category>
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					<description><![CDATA[Interview mit Jonas Katthage von der ETL Advision Unternehmensberatung zum Thema Kostendruckentwicklung in der ambulanten 1 zu 1 Intensivpflege. Dunkle Wolken ziehen am Himmel der ambulanten Intensivpflege auf. Vor allem die 1zu1 Intensivpflege ist besonders davon betroffen. Es stellen sich mir Fragen nach dem Warum. Ist diese Form der Pflege noch mit einer Zukunft versehen? [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading">Interview mit Jonas Katthage von der ETL Advision Unternehmensberatung zum Thema Kostendruckentwicklung in der ambulanten 1 zu 1 Intensivpflege.</h2>



<p>Dunkle Wolken ziehen am Himmel der ambulanten Intensivpflege auf. Vor allem die 1zu1 Intensivpflege ist besonders davon betroffen. Es stellen sich mir Fragen nach dem Warum. Ist diese Form der Pflege noch mit einer Zukunft versehen? Ist sie gewollt? Kann sie in Zukunft noch finanziert werden?</p>



<p>So berichtet Herr Katthage von von drohenden Zahlungsunfähigkeiten. Akut sind zwei Fälle in NRW. Eine 1zu1 Intensivpflege ist bereits insolvent und die andere steht unmittelbar davor. Das ist noch kein Trend aber eine deutlich zu erkennende Tendenz. </p>



<p><strong>Zahlen/Daten/Fakten:</strong></p>



<p>Die Zahl der Intensivpflegedienste ist sehr stark gestiegen. Zur Zeit gibt es ca. 1700 Pflegedienste, 1200 Intensiv-WG´s und ca. 230 Heime mit Intensivplätzen.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="960" height="720" src="https://www.sanaventure.de/wp-content/uploads/2024/11/image-2.png" alt="" class="wp-image-4639" srcset="https://www.sanaventure.de/wp-content/uploads/2024/11/image-2.png 960w, https://www.sanaventure.de/wp-content/uploads/2024/11/image-2-300x225.png 300w, https://www.sanaventure.de/wp-content/uploads/2024/11/image-2-768x576.png 768w" sizes="(max-width: 960px) 100vw, 960px" /></figure>



<p>Spannend ist die Verteilung der Wohngemeinschaften in der deutschen Pflegelandschaft Quelle: Pflegemarkt.com:</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img decoding="async" width="682" height="614" src="https://www.sanaventure.de/wp-content/uploads/2024/11/image-3.png" alt="" class="wp-image-4640" srcset="https://www.sanaventure.de/wp-content/uploads/2024/11/image-3.png 682w, https://www.sanaventure.de/wp-content/uploads/2024/11/image-3-300x270.png 300w" sizes="(max-width: 682px) 100vw, 682px" /></figure>



<p>Nach meiner persönlichen Einschätzung liegt in den WG´s auch die Zukunft, nicht nur in der Intensivpflege. Kleine Einheiten ambulanter Versorgung lassen sich besser in die jeweiligen Sozialräume integrieren. </p>



<p><strong>Feststellung</strong>:</p>



<p>Die Pflegesatzverhandlungen werden immer weiter und weiter hinausgezögert. Unmengen von Daten werden angefordert und damit wahrscheinlich eine Insolvenz billigend in Kauf genommen. Absicht oder nicht, lässt sich zu derzeitigen Zeitpunkt nicht sagen.</p>



<p><strong>Argument</strong>:</p>



<p>1zu1 Pflege ist sehr teuer und bindet sehr viele Pflegefachkraft Ressourcen. </p>



<p>Bei intensiv-WG&#8217;s sieht das anders aus. Da werden bei den 4-8 Patienten auch nur 4,5-6 VK Pflegefachkräfte benötigt. Der Personalbedarf ist bei einer 1zu1 Pflege genauso hoch oder unwesentlich niedriger.</p>



<p><strong>Hier geht&#8217;s zum Interview mit Jonas Katthage:</strong></p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">

</div></figure>



<p>Ihr David Thiele</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
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		<item>
		<title>Insolvenzgeflüster -Ambulante Wohngemeinschaften, die Rettung?- Teil 17</title>
		<link>https://www.sanaventure.de/insolvenzgefluester-pflegegeld-zusaetzlicher-sargnagel-fuer-die-professionelle-pflege-teil-8/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[david]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 10 Dec 2023 06:00:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[ThieleBeratung Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[#Ambulantisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Insolvenz]]></category>
		<category><![CDATA[PFLEGE]]></category>
		<category><![CDATA[Wohngemeinschaften]]></category>
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					<description><![CDATA[Nach wie vor sind ambulante Wohngemeinschaften eine sinnvolle und durchaus zukunftsträchtige Alternative zu vollstationären Pflegeeinrichtungen. Egal wie die prospektiven Realitäten auch aussehen mögen, wird es notwendig sein und auch bleiben, Pflege in Deutschland professionell zu sichern. Nur, das wie und das zu welchem Preis wird von den folgenden Generationen unserer Gesellschaft zu klären sein. Heute, [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Nach wie vor sind ambulante Wohngemeinschaften eine sinnvolle und durchaus zukunftsträchtige Alternative zu vollstationären Pflegeeinrichtungen. </p>



<p>Egal wie die prospektiven Realitäten auch aussehen mögen, wird es notwendig sein und auch bleiben, Pflege in Deutschland professionell zu sichern. Nur, das wie und das zu welchem Preis wird von den folgenden Generationen unserer Gesellschaft zu klären sein. Heute, Kostendeckung um jeden Preis, morgen schon Versorgungsminimierung zum niedrigsten Preis.</p>



<p><strong>Bald 6 Millionen Pflegebedürftigen </strong></p>



<p>In nur wenigen Jahren werden wir in Deutschland die Marke von 6 Millionen Pflegebedürftigen überschritten haben. So haben wir doch heute schon mehr als 5 Millionen Menschen mit Pflegebedarf, die von ca. 16.100 Pflegeheimen und 15.400 Pflegediensten versorgt werden (Daten Statistisches Bundesamt Stand 5.12.2023). Bereits 2055 werden wir es mit mehr als 6,8 Millionen Pflegebedürftigen zu tun haben (Statistisches Bundesamt). Meiner Schätzung nach, werden es mehr als 7-8 Millionen sein. </p>



<p>Festzustellen ist, Antworten auf diese Herausforderungen haben wir keine. Ressourcen, so wie China, haben wir ebenfalls keine. </p>



<p><strong>Ambulante Wohngemeinschaft als tragfähige Lösung sind eine wertvoller Ansatz</strong></p>



<p>Eine der tragfähigen Möglichkeiten den Bedarf nachhaltig zu decken, ist die gute alte ambulante Wohngemeinschaft. Sie gibt es schon seit mehr als 20 Jahren. In Mode ist sie seit ca. 10 Jahren gekommen. Eine Flucht aus der vollstationären Versorgung, hin zu dezentralen und quartiersnahen Standorten, die sich effektiv in die örtlichen Gegebenheiten einfügen lassen, ist logisch und sinnvoll.</p>



<p>Somit ist es eine der guten Lösungen, eine drohende Insolvenz abzuwenden und das durch die Schaffung von ambulanten Wohngemeinschaften. Das ist vor allem für kleine Einrichtungen zu überdenken. Klein meinte bis zu 1-50 Bettenhäuser. Die betriebswirtschaftliche Elastizität für kleine Pflegeheimbetreiber sinkt mit jedem Tag, den die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in Deutschland werden sich weiter negativ entfalten.</p>



<p>Bestes Beispiel ist die Preisdynamik, basierend auf der, aus meiner Sicht fatalen Politik, die von Menschen dominiert wird, die teilweise keine fachliche Expertise oder Ausbildung mitbringen. Diese Preisexplosion in Kombination mit dem Verhandlungsunwillen der Pflegekassen/Krankenkassen kann zu einer toxischen Mischung werden. Die Zahlungsmoral der Sozialhilfeträger sei hier ebenfalls erwähnt. </p>



<p><strong>Blogbeitrag zur Teuerung</strong></p>



<p><strong>Lesen Sie dazu meinen noch mehr und mehr aktuell werdenden Blogbeitrag zur Inflation:</strong></p>



<figure class="wp-block-embed is-type-wp-embed is-provider-einbetten wp-block-embed-einbetten"><div class="wp-block-embed__wrapper">

</div></figure>



<p>Aus diesem Grund bleibt für viele nur ein Weg, die Ambulantisierung. </p>



<p><strong>Um diesen Schritt sinnvoll gehen zu können, sind die folgenden Fragen von Ihnen zu beantworten:</strong></p>



<ol class="wp-block-list">
<li>Wie sieht es mit meiner wirtschaftlichen Lage aus?</li>



<li>Wie ist der Stand der Liquidität?</li>



<li>Kann die Eigenkapitalquote aufgestockt werden? Stichwort hohe Bankzinsen für Darlehen&#8230;</li>



<li>Gibt die Immobilie sinnvoll Möglichkeiten für eine Teilung in Wohngemeinschaften?</li>



<li>Wie viele Wohngemeinschaften lassen sich realistisch gestalten?</li>



<li>Ist das fachliche Knowhow für einen solchen Schritt vorhanden?</li>



<li>Gibt es einen ambulanten Pflegedienst?</li>
</ol>



<p>Sie merken, einiges an essenziellen Fragen, die vorher geklärt werden müssen.</p>



<p><strong>Pflegedienst als wertvolles Bindeglied</strong></p>



<p>Vom Grundsatz her benötigen Sie dann einen eigenen ambulanten Pflegedienst, wenn Sie die Wertschöpfungskette vollständig selbst abdecken wollen und ein Stück weit auch müssen. </p>



<p>Das meiste Geld wird im ambulanten Pflegedienst verdient. Haben Sie keinen, dann würde auch die Möglichkeit des Outsourcings bestehen. Sie nehmen sich einen Kooperationspartner in Ihr Boot. Sie würden dann nur die Betreuungsleistungen übernehmen und über ein zweites Unternehmen die Vermietung der Räumlichkeiten. </p>



<p>Wollen Sie alles selber übernehmen, dann gibt es ein paar Dinge zu beachten. Die Gründung eines solchen Pflegedienstes ist in Regel an Hürden gebunden. Sie benötigen Pflegefachkräfte, eine Pflegedienstleitung usw&#8230; Das ist für Sie meist kein Problem, denn im Rahmen der Ambulantisierung Ihrer vollstationären Pflegeeinrichtungen werden Mitarbeiter frei, die dann in den ambulanten Pflegedienst übergeleitet werden können. </p>



<p><strong>Ohne Eigenkapital kann es schwierig werden</strong></p>



<p>Wichtig ist die Eigenkapitalquote Ihres Unternehmens. Darlehen für Umbau und Sanierung sind momentan recht teuer und müssen genau überlegt werden. Der aktuelle Leitzins liegt bei hohen 4,5%. Der Darlehenzins liegt, abhängig von der Bank, bei ca. 3-8%. Wobei die 3% eher unwahrscheinlich sind. Pflege gehört für Banken momentan zum Risikokapital. Die Zeiten der sicheren Geldanlage in Pflegebereichen ist längst vorbei und wird auch in den nächsten Jahren so nicht wieder kommen. </p>



<p>Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Geschwindigkeit. Zögern und abwarten auf bessere Zeiten kann gefährlich werden. Sie sind noch unsicher?</p>



<p><strong>Folgendes ist zu tun:</strong></p>



<ol class="wp-block-list">
<li>Sofort eine Klausur- und Strategietagung auf Geschäftsführerebene (ggf. extern moderiert durch ThieleBeratung)</li>



<li>Dateline für Entscheidung setzen.</li>



<li>Wirtschaftlichkeitsanalyse erstellen lassen (übernimmt für Sie die ThieleBeratung)</li>



<li>Entscheidung treffen</li>



<li>Umsetzung</li>
</ol>



<p>Nicht zögern, nicht wanken, nicht zaudern. Erfolgreich sind die mutigen, die schnellen und die beherzten. Was bis heute richtig und bewährt ist und war, muss nicht zwingend morgen noch sinnvoll und überlebensrelevant sein. </p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p><strong>„Wenn Sie nur Dinge machen, von denen Sie im Voraus wissen, wie sie laufen, wird Ihr Unternehmen untergehen.“</strong></p>
<cite>Jeff Bezos</cite></blockquote>



<p>Ein paar ergänzende Gedanken können Sie in meinem 8.Teil des Insolvenzgeflüsters zur Ambulantisierung in der Pflege lesen:</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-wp-embed is-provider-einbetten wp-block-embed-einbetten"><div class="wp-block-embed__wrapper">

</div></figure>



<figure class="wp-block-embed is-provider-amazon-kindle wp-block-embed-amazon-kindle"><div class="wp-block-embed__wrapper">

</div><figcaption class="wp-element-caption">Mein Buch über Wohngemeinschaften zum Kauf!</figcaption></figure>



<p>Also, um die Frage in der Überschrift zu beantworten; ja  ambulante Wohngemeinschaft können Insolvenzen vermeiden helfen. Nicht allein aber wesentlich.</p>



<p>Ihr David Thiele</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
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		<item>
		<title>Insolvenzgeflüster -Ambulantisierung als neuer Fluchtinstinkt- Teil 8</title>
		<link>https://www.sanaventure.de/insolvenzgefluester-ambulantisierung-als-fluchtinstinkt-teil-7/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[david]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 24 Sep 2023 05:00:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[ThieleBeratung Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[#Ambulantisierung]]></category>
		<category><![CDATA[#Beratung]]></category>
		<category><![CDATA[#Erfolg]]></category>
		<category><![CDATA[#Insolvenz #Pflegepolitik; #Pflegereform; #Leader]]></category>
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					<description><![CDATA[Sich vor einer drohenden Insolvenz zu schützen löst so manches an willkührlichen Reaktionen in den Menschen aus. Im besten Fall die Flucht nach vorn. Das ist bei Unternehmern nicht anders als bei allen anderen Menschen. &#8222;Ruin und Wiederaufbau liegen dicht beieinander.&#8220; Epiktet Denn wie ich es als Sanierungsberater all zu oft erlebe, ist, dass das [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Sich vor einer drohenden Insolvenz zu schützen löst so manches an willkührlichen Reaktionen in den Menschen aus. Im besten Fall die Flucht nach vorn. Das ist bei Unternehmern nicht anders als bei allen anderen Menschen. </p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>&#8222;Ruin und Wiederaufbau liegen dicht beieinander.&#8220; </p>
<cite>Epiktet</cite></blockquote>



<p>Denn wie ich es als Sanierungsberater all zu oft erlebe, ist, dass das nicht mehr Pflegen von Menschen,  zwingend in die Insolvenz führt, genau wie bei dem Bäcker, der aufhört zu backen. </p>



<p>Mittlerweile gibt es die eine oder andere Alternative am Markt, die es einer Einrichtung möglich macht unter bestimmten Bedingungen weiter zu arbeiten und eben nicht insolvent zu gehen. Vorausgesetzt die Wirtschaftlichkeit des Unternehmens ist noch nicht so prekär, dass nichts mehr zu machen ist. </p>



<p><strong>Blogbeitrag-Link</strong></p>



<p>An dieser Stelle möchte ich auf meinen Blogbeitrag und gleichlautenden Artikel in der CareInvest zu diesem Thema verweisen:</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-wp-embed is-provider-einbetten wp-block-embed-einbetten"><div class="wp-block-embed__wrapper">

</div><figcaption class="wp-element-caption">Hier geht es zum Artikel!</figcaption></figure>



<p><strong>Ambulantisierung als Lösung </strong></p>



<p>Ambulantisierung ist der neue geflügelte Begriff. Die Entwicklung zeigt hingegen, dass viele Akteure etwas unterschiedliches unter Ambulantisierung verstehen. Klar muss sein, auch die Ambulantisierung ist keine Kompensation für schlechtes Management oder mangelhaftes wirtschaften. Jedoch, mit den richtigen Akteuren ist eine Ambulantisierung durchaus eine sinnvolle Alternative, die näher beleuchtet werden sollte.</p>



<p>Ambulantisierung ist die Abkopplung vom vollstationären Modell basierend auf den Leistungen eines ambulanten Pflegedienstes oder reiner Privatleistungen.</p>



<p><strong>Modelle im Angebot</strong></p>



<p>1. Eine Pflegeeinrichtung ohne Versorgungsvertrag betreiben</p>



<p>2. Pflegehotel mit ambulanter Versorgung verantworten</p>



<p>3. Ambulante Wohngemeinschaftskonzepte umsetzen </p>



<p>All das ist möglich und ggf. eine sinnvolle Alternative zur Insolvenz oder Schließung. </p>



<p>Bewusst muss allen Beteiligten sein, dass eine Ambulantisierung nicht die Systemfehler korrigiert. Sie ist lediglich eine Möglichkeit sich so lange über Wasser zu halten, bis hoffentlich dann kluge und fähige Köpfe Gesundheit und Pflege neu denken und realisieren.</p>



<p> <strong>Stichwort für Lösungsansatz</strong>: </p>



<p><strong>SGB V+SGB XI = SGB XIII</strong></p>



<p><strong>Systemfehler wie:</strong></p>



<p class="has-text-align-center">Mitarbeitermangel</p>



<p class="has-text-align-center">Fehlende Umsatzrendite</p>



<p class="has-text-align-center">Zu niedrige Vergütungen allgemein und speziell</p>



<p class="has-text-align-center">Steigende und nichtrefinanzierte Kosten</p>



<p class="has-text-align-center">Reformunwilligkeit und -Unfähigkeit der Entscheider</p>



<p class="has-text-align-center">Gesellschaftlicher Stellenwert von Pflege</p>



<p class="has-text-align-center">Gescheiterte Generalistik</p>



<p>So könnte und müsste ich die Liste fast unendlich fortsetzen um die Situation treffen zu beschreiben.</p>



<p>Die Ambulantisierung ist, wie ich schon schrieb, aber auch keine Lösung für Fehlmanagement und falsches wirtschaften. Sie ist ein Weg zur frühzeitigen Vermeidung von Unternehmensschließungen.</p>



<p><strong>Denn nie vergessen: </strong></p>



<p>&#8222;<em>Wenn du merkst, dass du ein totes Pferd reitest – steige ab!</em>&#8222;</p>



<p>Wenn Sie mit all diesen Unwägbarkeiten leben können oder müssen, dann sollten Sie lieber heute als morgen über eine der oben genannten Alternativen nachdenken.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-wp-embed is-provider-einbetten wp-block-embed-einbetten"><div class="wp-block-embed__wrapper">

</div><figcaption class="wp-element-caption">Ambulantisierungsexperte</figcaption></figure>



<p>Ihr David Thiele</p>
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