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	<title>AMBULANTE PFLEGE &#8211; SanaVenture</title>
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	<title>AMBULANTE PFLEGE &#8211; SanaVenture</title>
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		<title>PFLEGE: VON HOCHLUKRATIV ZU HOCHRISKANT?</title>
		<link>https://www.sanaventure.de/pflege-von-hochlukrativ-zu-hochriskant/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[david]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 24 Oct 2022 13:30:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Sicherlich ist Ihnen schon aufgefallen, dass sich die Märkte insgesamt verändern. Kosten steigen, Materialien fehlen und Menschen, die für die Leistung notwendig sind, finden sich immer weniger. Ausgaben für Pflegeversicherung verdoppeln sich Die Pflege insgesamt hat im Jahr 2021 eine Bruttowertschöpfung in Höhe von 45,5 Milliarden Euro zu verbuchen gehabt. Davon fallen dann 21,5 Milliarden [&#8230;]]]></description>
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<p>Sicherlich ist Ihnen schon aufgefallen, dass sich die Märkte insgesamt verändern. Kosten steigen, Materialien fehlen und Menschen, die für die Leistung notwendig sind, finden sich immer weniger.</p>



<p><strong>Ausgaben für Pflegeversicherung verdoppeln sich</strong></p>



<p>Die Pflege insgesamt hat im Jahr 2021 eine Bruttowertschöpfung in Höhe von 45,5 Milliarden Euro zu verbuchen gehabt. Davon fallen dann 21,5 Milliarden Euro auf die ambulante Pflege und 24,0 Milliarden Euro auf die stationäre Pflege. Waren es noch 2012 ca. 28,3 Milliarden Euro für beide Pflegebereiche zusammen, so bewegen wir uns auf eine Verdopplung zu.&nbsp;<em>(Quelle: Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz)&nbsp;</em>So weit, so gut. Bis hierher sieht es nach steigender Wertschöpfung und somit auch steigenden möglichen Gewinnen aus. Aber Vorsicht, der Eindruck trügt. Größtenteils unbemerkt von der Masse der Menschen hat der Markt „Pflege“ sich radikal verändert. Die Auswirkungen sehen wir heute.</p>



<p><strong>1 Million mehr Pflegebedürftige bis 2030</strong></p>



<p>Bis 2030 wird es 1 Million Pflegebedürftige mehr geben als gedacht. Das sind dann ca. 6 Millionen. Im gleichen Atemzug klafft die Lücke der fehlenden Pflegekräfte mehr und mehr auf. Bis zu 500.000 könnten es 2030 sein. Wenn die Politik weiter weitreichend fatale Entscheidungen trifft (<strong>Stichwort</strong>&nbsp;Tariftreue,&nbsp;<strong>Stichwort</strong>&nbsp;einrichtungsbezogene Impfpflicht,&nbsp;<strong>Stichwort</strong>&nbsp;fehlende SGB XI Reform), dann werden noch mehr Pflegekräfte Ihren Beruf verlassen. Dann könnten es auch mehr werden. Mehr wertvolle Pflegekräfte, die der Pflege den Rücken kehren. Vor allem so unnötig!</p>



<p><strong>Liberalisierungsfall?</strong></p>



<p>Der Punkt ist, das wir in Deutschland nicht nur einen föderalistisch organisierten Pflegemarkt haben, sondern auch einen liberalisierten. Dem Föderalismus wenden wir uns in einem gesonderten Blogbeitrag zu. Die Auswirkungen des Liberalismus sehen wir an vielen Ecken, wo Pflege zur Ware und Menschlichkeit zu einem Kostenfaktor wird. Grundsätzlich und an sich ist an Privatisierung nichts einzuwenden. Nur die Interessen und die Art und Weise sollten geklärt werden. Privat geführte Einrichtungen und Unternehmen gab es schon immer. Nur an der Stelle, wo Aktionärsinteressen ins Spiel kommen, wird es kritisch. Warum das so ist, kann ich nicht sagen. Ich denke, wenn Geschäftsführung und Inhaber getrennt sind, wenn Aktienanteile echter Besitz nicht mehr übereinstimmen, dann kommt es zu reinem Renditedenken und das ist im Gesundheitswesen nicht uneingeschränkt am rechten Platz. Menschen, die nie gepflegt haben, Menschen die nie einen sterbenden begleitet haben, Menschen, die vollkommen Berufsfremd sind, sollten nicht in entscheidende Positionen kommen. Richtig ist, dass viele CEO´s und COO mittlerweile berufsfremd sind. Richtig ist auch, dass dies aus betriebswirtschaftlicher Sicht sinnvoll ist. Richtig ist aber auch, dass hier die besondere Anforderung an dieses Geschäftsfeld, nämlich der Umgang mit Menschen sowie Tod und Sterben, nicht so ausgeprägt sind. Ausnahmen bestätigen die Regel.</p>



<p><strong>Neue Managementstrukturen braucht die Welt</strong></p>



<p>Toll finde ich die Doppelspitzen im Management. Viele caritative und diakonische Träger handhaben dies mittlerweile so. Es gibt einen kaufmännische Vorstand und der für den sozialen Bereich einen zweiten. Hier ergänzen sich zwei Blickwinkel, zwei Ansichten und die Mitte trifft meist den Nagel auf den sprichwörtlichen Kopf.</p>



<p><strong>Risiko für Investoren</strong></p>



<p>Zurück zum Risiko. Im Grundsatz sind Investitionen nur dann möglich, wenn die strategischen Planungen von Investoren sicher und beherrschbar sind. So war es in der Vergangenheit und so sollte es in besonderem Maße auch heute sein. Stellen wir uns die Frage: Sind langfristige Investitionen heute überschaubar und vor allem beherrschbar?</p>



<p>Meine klare Antwort ist Nein!</p>



<p>Aus diesem Grund wundert mich der noch anhaltende Bauenthusiasmus für Pflegeeinrichtungen schon etwas. Wird keine Risikoanalyse gemacht? Ist man sich zu jedem Zeitpunkt der Gefahren bewusst?</p>



<p>Hintergründe:</p>



<p>2021 ist die Pflegeversicherung mit einem Defizit von 1,35 Milliarden Euro rausgegangen. 2022 werden wir ca. 2,5 Milliarden Euro Defizit erwarten. Das sind 2500 Millionen Euro. Eine gigantische Summe. Wir geben somit mehr aus, als wir einnehmen. Wie oben beschrieben haben wir zu wenige Menschen, die Pflegen wollen und können. Politik und Gesellschaft hat es bis heute nicht geschafft, verbindliche Regeln für die Arbeitsbedingungen in der Pflege zu schaffen. Traurig, aber wahr. (Mit diesem Thema wird sich zukünftig die Pflege-Denkfabrik beschäftigen:&nbsp; &nbsp;<a href="https://www.facebook.com/profile.php?id=100086409889940">Pflege-Denkfabrik Facebookseite:</a>)</p>



<p>Es besteht das akute Risiko, dass Refinanzierungen gekürzt werden oder gar vollständig wegbrechen. Siehe der Angriff seitens Herrn Spahn auf die Tagespflegerefinanzierung. Er hat sich nicht durchsetzen können, aber einmal in der Welt wird es so lange geköchelt, bis es kommt. Das ist ein Risiko für Tagespflegebetreiber. Die Personalbemessung ab Mitte 2023 ist ein weiteres Risiko für vollstationäre Betreiber mit kleineren Einrichtungen. Aber machen wir uns nichts vor. Der Bauboom für Pflegeeinrichtungen neigt sich dem Ende. Warum: weil aus einer lukrativen Geldanlage ein Hochrisikogeschäft wird. Meist sind die Immobilienbetreiber nicht identisch mit den Pflegebetreibern vor Ort. Die Miete für die Immobilien werden aus dem Pflegebetrieb erwirtschaftet. Wenn dieser aber durch Personalmangel und/oder zukünftige Refinanzierungslücken gefährdet ist, dann halte ich das für kein gutes Geschäft heute und für die nächsten 30 – 50 Jahre ebenfalls nicht. Wir erleben eine Zäsur am Pflegemarkt. Eine völlige Veränderung, die ein völliges Neudenken und Neuhandeln erfordert.</p>



<p><strong>Reform zur langfristigen Refinanzierung von Investitionen</strong></p>



<p>Sowohl die Finanzierung der Pflegeleistungen als auch die Refinanzierung der notwendigen Immobilien wird einer Reform bedürften. Fakt ist, neben explodierenden Bau- und Energiekosten sehe ich das größte Risiko in den fehlenden personellen Ressourcen. Kein Personal, kein Betrieb! Kein Betrieb, kein Umsatz,/Refinanzierung.</p>



<p><strong>Fazit:</strong></p>



<p>Marktanalyse, Umfeldanalyse, Mitarbeiterpotenzialanalyse, Risiko- und Zukunftsanalyse sind vor Neubau bzw. jeglicher Investition wichtiger den je. Kein Euro wird investiert, wenn nicht annährend 100 % klar ist, wie er wieder erwirtschaftet werden kann. Da dies heute aus meiner Sicht nicht mehr so klar ist, ist jede Investition kritisch zu hinterfragen.</p>



<p><strong>Empfehlung:</strong></p>



<p>Abwarten und beobachten. Der Markt wird sich in den nächsten 24-36 Monaten deutlich verändern und dann lassen sich ggf. auch wieder Prognosen/Investitionen realisieren.</p>



<p>Ihr David Thiele</p>



<p>Beachten Sie auch den Link zu meinem Blogbeitrag</p>



<p><a href="https://www.sanaventure.de/pflegepolitik-agenda-jetzt/embed/#?secret=oBQEY4WQh6#?secret=vu1GPukXDx">https://www.sanaventure.de/pflegepolitik-agenda-jetzt/embed/#?secret=oBQEY4WQh6#?secret=vu1GPukXDx</a></p>
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		<title>WOHNGEMEINSCHAFTEN – EIN WICHTIGES GLIED IN IHRER WERTSCHÖPFUNGSKETTE MODERNER PFLEGEUNTERNEHMEN!</title>
		<link>https://www.sanaventure.de/wohngemeinschaften-ein-wichtiges-glied-in-ihrer-wertschoepfungskette-moderner-pflegeunternehmen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[david]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 13 May 2022 13:24:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Teil 1 von 3 “Wie Menschen denken und leben, so bauen und wohnen sie.” Johann Gottfried von Herder An dem mehr als menschlichen Bedürfnis nach Wohnen und Sicherheit hat sich die Grundidee des ambulanten Wohnens im Alter etabliert. Wohnen im Alter ist eben nicht nur die letzte Station im Leben eines Menschen, wohnen im Alter [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading">Teil 1 von 3</h2>



<h2 class="wp-block-heading"><strong><em>“</em></strong><a href="https://www.aphorismen.de/zitat/115782"><strong><em>Wie Menschen denken und leben, so bauen und wohnen sie.”</em></strong></a></h2>



<p><a href="https://www.aphorismen.de/autoren/person/1714/Johann+Gottfried+von+Herder"><em>Johann Gottfried von Herder</em></a></p>



<p>An dem mehr als menschlichen Bedürfnis nach Wohnen und Sicherheit hat sich die Grundidee des ambulanten Wohnens im Alter etabliert. Wohnen im Alter ist eben nicht nur die letzte Station im Leben eines Menschen, wohnen im Alter ist auch ein neuer Abschnitt mit neuen Chancen und Möglichkeiten. Eine der Chancen ist die auf Würde im Alter. Die anderen sind Wohn- und Lebensqualität in Gemeinschaft. In meinem Buch “Wohngemeinschaften für Senioren und Menschen mit Behinderung” habe ich den Weg hin zu ambulanten Wohngemeinschaften als Alternative oder auch Ergänzung zu heimischem und vollstationärem Wohnen beschrieben.</p>



<p><strong>Buchtipp</strong>:</p>



<p><strong>„Wohngemeinschaften für Senioren und Menschen mit Behinderung“</strong></p>



<p>Klicken Sie auf den unteren Button, um den Inhalt von www.amazon.de zu laden.</p>



<p><a href="https://www.sanaventure.de/wohngemeinschaften-ein-wichtiges-glied-in-ihrer-wertschoepfungskette-moderner-pflegeunternehmen/#">Inhalt laden</a></p>



<p>Ganz konkret geht es in dieser Blogbeitragsreihe mit drei Folgen um die Planung, Risikobetrachtung und Umsetzung einer Wohngemeinschaft für Senioren. Die Zeiten haben sich verändert. Allein in den Jahren seit der Veröffentlichung des Buches (2016) bis heute hat sich viel getan. Vor allem jedoch in den letzten Monaten und in den noch kommenden Jahren wird sich der Markt mit allen seinen Vorgaben drastisch den Voraussetzungen anpassen!</p>



<p><strong>Aber ganz von Anfang an! WG Gründung und Planung</strong></p>



<p>Spielen Sie mit dem Gedanken, eine WG zu gründen? Dann herzlichen Glückwunsch zu diesem Entschluss. Einer wirklichen Entscheidung geht zumeist eine Markt- und Risikobetrachtung voran.</p>



<ol class="wp-block-list">
<li>Schritt zur WG- Marktbetrachtung-</li>
</ol>



<p>Eine Markt- und Umfeldanalyse ist stets der 1. Schritt. Wie viele Wohngemeinschaften gibt es in Ihrem Umfeld. Wie ist die Marktnachfrage (Informationen dazu bekommen Sie bei den Gemeinden und Ihren Kunden)</p>



<ol class="wp-block-list" start="2">
<li>Schritt zur WG – Machbarkeitsanalyse/Wirtschaftlichkeitsberechnung-</li>
</ol>



<p>Sie sollten sich Ihr Unternehmen genau anschauen. Haben Sie überhaupt die Voraussetzungen für eine Wohngemeinschaft. Dabei unterscheiden wir den “Kaltstart” und den “Warmstart”. Kaltstart würde bedeuten, Sie haben keinen Pflegedienst und keine Kunden. Dann müssen Sie zunächst einen Pflegedienst gründen oder einen Kooperationspartner suchen. Warmstart steht für einen laufenden Pflegedienst mit ausreichend Klienten. Das ist dann auch der Garant dafür, dass ein solches WG-Projekt von Anfang an mit Erfolg rechnen kann. Zumindest reduziert sich das Risiko. Zum Risiko mehr im dritten Teil dieser Serie. Ist des abgeschlossen, kommt an dieser Stelle die Wirtschaftlichkeitsberechnung. Diese sollte Sie selber durchführen. Wie viel Umsatz ist bei welcher Auslastung bei welchem Pflegegrad zu erwarten. Wie sieht die Kostenrechnung aus und welchen Gewinn können Sie am Ende des Jahres kalkulieren. Die Startkalkulation sollten Sie auf die Klienten beziehen, die potenziell infrage kommen. Dann können Sie mit realistischen Werten rechnen.</p>



<ol class="wp-block-list" start="3">
<li>Schritt zur WG- Risikobetrachtung-</li>
</ol>



<p>Sie kalkulieren die Einnahmen und Ausgaben. Sie betrachten den Markt und die anstehenden gesetzlichen Änderungen, Reformen und Vorgaben. Sie betrachten die personellen Situationen in Ihrem Einzugsgebiet und Sie rechnen die Art der Wohngemeinschaft durch. Art steht für das Konzept. Da können Sie eine WG konzipieren, die auch für “Sozialhilfebezugsberechtigte” geeignet ist. Sie können aber ebenfalls nur für Selbstzahler planen. Das sind fundamentale Entscheidungen, die etwas mit der Lage, dem Klientel den Ansprüchen zu tun hat. Sie entscheiden. Sie tragen die Konsequenzen.</p>



<ol class="wp-block-list" start="4">
<li>Schritt zur WG- Festlegung-</li>
</ol>



<p>Sie legen je nach Bundesland fest, ob Sie eine anbieterverantwortete oder selbstbestimmte WG ins Leben rufen wollen. Für beides gibt es gute Argumente. Sie entscheiden, ob Sie die WG für Menschen mit oder ohne Demenz konzipieren. Sie entscheiden, ob diese für Intensivpatienten ist oder eben nicht.</p>



<ol class="wp-block-list" start="5">
<li>Schritt zur WG – Planungsphase-</li>
</ol>



<p>Ab hier beginnt die eigentliche Arbeit!</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Geeignete Immobilie finden.</li>



<li>Zulassungsbehörden informieren und ins Boot holen (vom ersten Tag an!)</li>



<li>Den richtigen Architekten finden (nur mit einschlägigen Erfahrungen!)</li>



<li>Konzept und Planung erstellen.</li>



<li>Zulassungen und Genehmigungen einholen.</li>
</ul>



<p>Abschließend zu diesem 1. Teil meiner Blogbeitragsserie noch eine zeitliche Aussage. Wenn es Ihre erste WG ist, dann sollten Sie mindestens 12-18 Monate für die Planungsphase rechnen, mit Erfahrungen 6-12 Monate). Der Bau ist extra, da er vor allem heute nicht mehr zu kalkulieren ist.</p>



<p>Ihr David Thiele</p>
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		<item>
		<title>SPRINGERPOOLS JETZT IMPLEMENTIEREN UND GEWINNEN!</title>
		<link>https://www.sanaventure.de/springerpools-jetzt-implementieren-und-gewinnen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[david]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 25 Apr 2022 13:23:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mitarbeiterbindung]]></category>
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					<description><![CDATA[Springerpools als Kostensenkungsfaktor für soziale Wirtschaftsunternehmen Die hektische Suche nach Lösungen für die angespannte, ja zum Teil schon prekäre Lage in den Pflegeunternehmen ist mehr und mehr ein alles dominierendes Szenario. Jeder kennt es, jeder wird damit konfrontiert. So kommen Tag für Tag Ideen und vermeintliche Lösungsvorschläge auf den Tisch. Die meisten mittlerweile von Politik [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong><u>Springerpools als Kostensenkungsfaktor für soziale Wirtschaftsunternehmen</u></strong></p>



<p>Die hektische Suche nach Lösungen für die angespannte, ja zum Teil schon prekäre Lage in den Pflegeunternehmen ist mehr und mehr ein alles dominierendes Szenario.</p>



<p>Jeder kennt es, jeder wird damit konfrontiert. So kommen Tag für Tag Ideen und vermeintliche Lösungsvorschläge auf den Tisch. Die meisten mittlerweile von Politik und Forschung. Wirklich praktikabel und sofort umsetzbar ist davon nur das wenigste.</p>



<p>Fakt ist, Lösungen müssen heute geschaffen werden. Als Unternehmensberater, mit mehr als 30 Jahren Pflege- und Pflegemanagementerfahrung, kann ich ein Instrument erkennen, welches das Potenzial für eine solide Basis der Zusammenarbeit in Unternehmen hat.</p>



<p><strong>Springerpools, ein sinnvoller Weg</strong></p>



<p>Die sogenannten Springerpools sind eine Variante der Organisationsentwicklung, die sofort und spürbar Veränderung (Change) in dem Unternehmen sichtbar macht.</p>



<p>Lassen wir uns einmal auf diesen Gedanken und seine Potenziale intensiver ein.</p>



<p>Ein Springerpool ist eine Personalorganisationsinstanz, die zum einen innerhalb oder außerhalb der vorhandenen Stellenschlüssel, aber anderseits außerhalb der regulären Dienst- und Einsatzplanung läuft. Jetzt sagen Sie, das geht nicht, das kann keiner bezahlen. Stimmt aber nur zum Teil. Nämlich der Teil, dass Poollösungen entweder aus dem regulären Schlüssel herausgerechnet werden müssen oder es eine Möglichkeit eines Sonder- oder Entlastungsbudgets innerhalb der Wirtschaftsplanung gibt. Egal wie Sie sehen oder rechnen, die Kosten haben Sie in Ihrer Ist-Kostenrechnung für das laufende Jahr so oder so.</p>



<p><strong>Personalkostenrechnung ist gnadenlos</strong></p>



<p>Warum ist das so?</p>



<p>Nun, die Personalkostenplanung rechnet im regulären Soll mit ca. 5% Ausfall durch Krankheit. Dabei müssen Sie sehen, dass in vielen Unternehmen, vorallem den Großen, die Ausfallquote für Arbeitsunfähigkeit weit höher als 5% ist. Wir reden über bereinigte Zahlen von ca. 7-15 % (ohne Langzeitkrank). Damit kann festgehalten werden, dass die nicht refinanzierten Mehrkosten für Personalausfälle ein Vielfaches höher sein können als die zusätzlichen Personalkapazitäten für eine Poollösung. Und Sie ahnen es, das ist erst die eine Seite der betriebswirtschaftlichen Betrachtung.</p>



<p><strong>Die Opportunitätskostenfalle</strong></p>



<p>Die andere Seite ist die der Mitarbeiterfluktuation durch Unzufriedenheit,/Überlastung. Die Frage an Sie lautet: Wie hoch schätzen Sie den finanziellen Verlust für Ihr Unternehmen durch den Weggang einer examinierten Pflegefachkraft? Ich kann es Ihnen sagen, er liegt bei dem 1-1,5-fachen Jahresbruttogehalt. Somit kann verdeutlicht werden, der Verlust pro Fachkraft beläuft sich auf ca. 50.000-80.000€. Bei einer Überlegung innerhalb Ihres Unternehmens, wie viele Fachkräfte Sie verlassen haben, kann der Unternehmensverlust genau quantifiziert werden. Dabei summieren sich direkte Kosten durch Fluktuation (Personalersatzkosten, Ausfallkosten, Überstundenvergütung) und die indirekten Kosten (Personalabteilung, Führungskräften für Assessments u.s.w.) auf.</p>



<p>Es fällt jetzt leicht, die beiden Sichtweisen übereinanderzulegen und die Summe in der Personalkostenrechnung aufzusummieren. Einmal die Gesamtheit der nicht refinanzierten Arbeitsunfähigkeitskosten und die Kosten für verlorene Mitarbeiter. Ohne viel Aufwand kommen da sehr schnell kleine, mittlere oder auch hohe sechsstellige Beträge zusammen.</p>



<p><strong>Springerpools refinanzieren</strong></p>



<p>Damit haben Sie auch schon ein Refinanzierungsargument für die Mehrkosten eines Springerpools. Verbunden sind diese Rechnungen mit einer klaren Zielsetzung, um wie viel die Kosten durch AU und Fluktuation durch Einführung eines Springerpools geplant sind.</p>



<p><strong>Lösungen mit dem PDCA Kreislauf</strong></p>



<p>Also, wir reden über eine PDCA Projekt.</p>



<p>Plan – Datenanalyse über AU und Fluktuation. Zielformulierung über Senkungsquoten. Verantwortlichkeiten und Weg zur Umsetzung definieren und planen (SMART).</p>



<p>Do- Umsetzung durch Einführung eines Pools. Zum einen durch Herauslösen flexibler Mitarbeiter und Überführung in einen Pool (Flexibilität sollte sich auch auszahlen) und anderseits durch Einstellung neuer Mitarbeiter. Dazu ist das Marketingkonzept wichtig. Wie wollen Sie potenzielle Mitarbeiter erreichen, wenn keiner weiß, dass Sie sich durch eine Poollösung von den Mitbewerbern abheben.</p>



<p>Check –Nach einer definierten Projektlaufzeit wird evaluiert und ein Strich unter der Rechnung gemacht. Vorschlag, nicht unter 12 Monaten.</p>



<p>Act – hat sich das Projekt gerechnet und bewährt, kann es ggf. auf andere Bereich ausgedehnt werden.</p>



<p>Viel Erfolg!</p>



<p>Hier können Sie den zu diesem Thema erschienen CAREkonkret-Artikel in downloaden :</p>



<p><a href="https://www.sanaventure.de/wp-content/uploads/2022/04/Springerpool-Artikel.pdf">Springerpool Artikel</a></p>
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		<title>MITARBEITERBINDUNG – DAS BINDUNGSMODELL NACH THIELE: 3. TEIL</title>
		<link>https://www.sanaventure.de/mitarbeiterbindung-das-bindungsmodell-nach-thiele-3-teil/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[david]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Mar 2022 13:16:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mitarbeiterbindung]]></category>
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					<description><![CDATA[Mitarbeiterbindung – Der große Unternehmensumbauprozess hat begonnen!&#160; “Es wird immer gute Gründe geben, ein Risiko nicht einzugehen. Aber wenn man immer nur macht, was in der Vergangenheit funktionierte, wird man eines Tages aufwachen und feststellen, dass man überholt worden ist.”&#160; Clayton Christensen&#160; Sie erinnern sich, aus Führung wurde Leadership und Leadershipmanagement. Die Möglichkeiten, die mit [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Mitarbeiterbindung – Der große Unternehmensumbauprozess hat begonnen!&nbsp;</p>



<p><strong>“Es wird immer gute Gründe geben, ein Risiko nicht einzugehen. Aber wenn man immer nur macht, was in der Vergangenheit funktionierte, wird man eines Tages aufwachen und feststellen, dass man überholt worden ist.”&nbsp;</strong></p>



<p><strong>Clayton Christensen&nbsp;</strong></p>



<p>Sie erinnern sich, aus Führung wurde Leadership und Leadershipmanagement. Die Möglichkeiten, die mit diesem Begriff zum Tragen kommen, sind so vielfältig, dass es hier ausnahmsweise erlaubt ist, einen englischen Begriff zu verwenden. Die Komplexität von Führung ist in den letzten Jahren proportional zu Mitarbeitermangel gewachsen. Der Zeitpunkt an dem der Arbeitsmarkt in der Pflege gekippt ist und wir von einem Nachfragemarkt hin zu einem Angebotsmarkt. Somit kann gesagt werden, dass der Wandel in der Pflege seit vielen Jahren von statten geht, die meisten ihn nur so in seiner Dramatik nicht mitbekommen haben. Mindestens seit 10-12 Jahren befinden wir uns in diesem Wandel, der alles verändert und Stand heute und in Richtung 500.000 fehlende Stellen im Jahr 2030 führt. Aber Schluss mit dieser Art von Dramatisierung, hin zu den Lösungen, die mein Team und ich entwickelt haben.&nbsp;&nbsp;</p>



<p><strong>Bindungsmodell nach Thiele ein dynamischer Ansatz</strong></p>



<p>Das Bindungsmodell nach Thiele. Das dynamisch (agile) Führungsmodell, welches sich den Bedürfnissen des Unternehmens und des Marktes anpassen kann. Im zweiten Teil dieser Serie haben wir das Modell als Ganzes und die Charaktereigenschaften als ersten Bestandteil im speziellen vorgestellt.&nbsp;&nbsp;</p>



<p><strong>Bedürfnisse nicht befriedigt-Mitarbeiterleistung im Keller</strong></p>



<p>Im dritten Teil geht es um die Bedürfnisse Ihrer Mitarbeiter. Genau wie der Charakter eines Menschen so auch seine Bedürfnisse, sind sie nicht ausschließlich in der Person liegend. Bedürfnisse werden auch durch externe Einflüsse entscheidend mitbestimmt. Gesellschaft, Familie und Wünsche hinterlassen ihre Spuren. Egal wie, entscheidend ist, die Bedürfnisse der Mitarbeiter zu kennen. Zu wissen, wo sie stehen, was sie bewegt und wo konkret ich Sie als Leader abholen muss. Die Ergebnisse daraus haben direkten Einfluss auf die Motivation, mit der wir uns im nächsten Teil dieser Artikelserie näher befassen werden.&nbsp;&nbsp;</p>



<p><strong>Bedürfnispyramide nach Maslow</strong></p>



<p>Auch zur Bestimmung der Bedürfnisse eines Menschen gibt es unterschiedliche Modelle, wir haben uns in diesem Zusammenhang für die Maslowsche Bedürfnispyramide entschieden. Sie ist die bekannteste und mit am Besten erforschte. So befindet sich ein Mensch auf einer dieser Stufen. Das Besondere ist, dass es nach Maslow nicht möglich ist, eine der Stufen zu überspringen und gleich die nächsthöhere zu erreichen. Es muss stets die vorherige erfüllt sein, bevor die nächste möglich ist. So ist es an Ihnen sich mit diesem Modell näher zu befassen und herauszufinden, wo ein jeder Ihrer Mitarbeiter auf dieser Pyramide steht. Ein Familienvater von drei Kindern mit einer Frau, die sich zu Hause um das Wohl der Familie kümmert, wird andere Bedürfnisse haben, als ein Mitarbeiter, dessen Kinder groß sind und der in seinem Eigenheim ohne Miete wohnt.&nbsp;&nbsp;</p>



<p><strong>Leadershipmanagement die aktive Unterstützung für Ihre Mitarbeiter</strong></p>



<p>Das natürliche Bedürfnisse des Menschen liegt in der Erfüllung der Bedürfnisse hin zur Transzendenz (zumindest die meisten). Die Aufgabe des Leadershipmanagements Ihres Unternehmens besteht darin, den Mitarbeiter aktiv oder proaktiv dabei zu unterstützen, dass er die Stufen der Bedürfnispyramide durchläuft. Kurz helfen Sie Ihren Mitarbeitern ihre Bedürfnisse befriedigt zu bekommen. Helfen Sie ihnen sich wohlzufühlen, sicher und anerkannt. Helfen Sie möglichst allen Mitarbeitern, nicht nur um die Existenz zu kämpfen, sondern sich auch in seinem Wesen selbst zu verwirklichen.&nbsp;&nbsp;</p>



<p>So ergeben sich schon die ersten zwei Handlungsfelder:&nbsp;</p>



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<li>Erkennen und berücksichtigen Sie die Charaktere in Ihrem Team und setzen Sie die Mitarbeiter entsprechend richtig ein.&nbsp;</li>



<li>Finden Sie heraus, wo ein jeder Ihrer Mitarbeiter mit seinen Bedürfnissen seht, holen Sie ihn da ab und unterstützen Sie ihn gezielt und aktiv dabei, die Bedürfnisse von unten nach oben zu „befriedigen“ damit die Potentiale freigesetzt werden können, die ihn als fähigen Mitarbeiter ausmachen können.&nbsp;&nbsp;</li>
</ol>



<p><strong>Wir verlieren das Grundmuster des Bindungsmodells nach Thiele nicht aus den Augen:&nbsp;</strong></p>



<p>Um Mitarbeiter langfristig an das Unternehmen zu binden, braucht es einen Sinn (Sinnstiftung) in dem was man tut. Diesen Sinn erkennt der Mitarbeiter dann besonders gut, wenn seine wesentlichen Eigenheiten erkannt und richtig berücksichtigt werden. Die ersten beiden hatten wir bereits, jetzt folgen noch die Motivation und die Kompetenzen. Seien Sie gespannt auf die folgenden zwei Teile dieser Artikelserie.&nbsp;</p>



<p><strong>Fazit:</strong></p>



<p>Die Bedürfnisbefriedigung ist eine wesentliche Aufgabe für Führungskräfte. Jedoch ist diese nicht vergleichbar mit der Komplexität, die mit der Sinnstiftung einhergeht. Hier liegt die Aufgabe für Sie!</p>
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