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	<title>ThieleBeratung Aktuelles &#8211; SanaVenture</title>
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	<title>ThieleBeratung Aktuelles &#8211; SanaVenture</title>
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		<title>So holen Sie nahezu jedes Unternehmen aus der Insolvenzfalle -Teil 10-</title>
		<link>https://www.sanaventure.de/so-holen-sie-nahezu-jedes-unternehmen-aus-der-insolvenzfalle-teil-10/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[david]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 20 Jul 2025 04:00:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[ThieleBeratung Aktuelles]]></category>
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					<description><![CDATA[Egoismus – der Untergang von Wirtschaftlichkeit Ein Beitrag für alle Führungskräfte. Egal ob Teamleiter Bereichsverantwortlicher oder C-Level, kurz, dieser Text richtet sich an Sie. Wenn Egoismus die Wirtschaft untergräbt Egoismus war einst die Triebfeder der Wirtschaft. Die Idee: Wenn jeder an sich denkt, funktioniert das System von selbst. Und tatsächlich viele unternehmerische Entscheidungen basieren auf [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading"><strong>Egoismus – der Untergang von Wirtschaftlichkeit</strong></h2>



<p>Ein Beitrag für alle Führungskräfte. Egal ob Teamleiter Bereichsverantwortlicher oder C-Level, kurz, dieser Text richtet sich an Sie.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Wenn Egoismus die Wirtschaft untergräbt</h3>



<p>Egoismus war einst die Triebfeder der Wirtschaft. Die Idee: Wenn jeder an sich denkt, funktioniert das System von selbst. Und tatsächlich viele unternehmerische Entscheidungen basieren auf Eigennutz: Gewinn, Einfluss, Aufstieg.</p>



<p>Doch was, wenn Egoismus kippt? Wenn aus Eigenverantwortung Selbstverherrlichung wird? Wenn das eigene Ziel auf Kosten des Teams, des Unternehmens oder der Gesellschaft verfolgt wird? Genau dann beginnt der Zusammenbruch von Wirtschaftlichkeit langsam, aber sicher.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Der tägliche Mikro-Egoismus</h3>



<p>Er zeigt sich im Kleinen: Abteilungsgrenzen, die nicht überschritten werden wollen. Informationen, die bewusst zurückgehalten werden. Mitarbeiter, die sich nicht trauen, Fehler zuzugeben, weil sie Angst vor Repressalien haben. Vorgesetzte, die nicht delegieren, um Kontrolle zu behalten.</p>



<p>Was als Selbstschutz oder Karrierebeschleuniger beginnt, endet oft im Gegenteil: Blockierte Prozesse, frustrierte Teams, hohe Fluktuation, sinkende Innovationskraft.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Führung im Ego-Käfig</h3>



<p>In vielen Unternehmen werden Egoismen sogar belohnt: Wer laut ist, wird gehört. Wer sich durchsetzt, steigt auf. Wer Ergebnisse bringt egal wie, wird gefeiert. Doch diese Logik ist kurzsichtig.</p>



<p>Führungskräfte, die nur sich selbst im Blick haben, isolieren sich. Sie verlieren den Kontakt zum Team, übersehen Frühwarnzeichen und treffen Entscheidungen aus der Blase heraus. Das Unternehmen zahlt die Rechnung oft mit Stillstand, Fehlern oder Krisen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Wirtschaftlichkeit ist kein Einzelsport</h3>



<p>Ein funktionierendes Unternehmen ist kein Ego-Zirkus, sondern ein Zusammenspiel. Wirtschaftlichkeit entsteht durch Kooperation, durch geteiltes Wissen, durch Vertrauen. Wer glaubt, allein am schnellsten zu sein, hat Recht aber Teams kommen weiter.</p>



<p>Denn: Innovationskraft entsteht im Diskurs. Fehlerkultur braucht psychologische Sicherheit. Und nachhaltiger Erfolg basiert auf gegenseitiger Unterstützung nicht auf Ellenbogen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Der Mythos vom Einzelhelden</h3>



<p>Viele Karrieren werden als Heldengeschichten erzählt: Visionär kommt, sieht, siegt. In der Realität jedoch ist kein Erfolg das Werk eines Einzelnen. Jeder Durchbruch, jedes skalierende Produkt, jede Transformation war ein Gemeinschaftsprojekt selbst wenn nur eine Person im Rampenlicht steht.</p>



<p>Egoismus blendet diese Realität aus. Er verkürzt Geschichten auf &#8222;Ich&#8220;, wo eigentlich &#8222;Wir&#8220; gesagt werden müsste.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Die unsichtbaren Kosten des Ego</h3>



<p>Egoismus ist teuer – auch wenn er kurzfristig Ergebnisse liefert. Langfristig untergräbt er:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Vertrauen im Team</li>



<li>Zusammenarbeit über Abteilungsgrenzen hinweg</li>



<li>Motivation und Engagement</li>



<li>Innovationskraft</li>



<li>Loyalität von Mitarbeitenden</li>



<li>Glaubwürdigkeit der Führung</li>
</ul>



<p>Er führt zu Silodenken, Informationsverlust, Burnout, innerer Kündigung und – letztlich – wirtschaftlichem Schaden.</p>



<h3 class="wp-block-heading">So entsteht echte Wirtschaftlichkeit</h3>



<p>Was Unternehmen wirklich voranbringt:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Vertrauen statt Kontrolle:</strong> Menschen leisten mehr, wenn sie sich sicher fühlen.</li>



<li><strong>Teamerfolg statt Einzelglanz:</strong> Gemeinsame Ziele sind stärker als Einzelerfolge.</li>



<li><strong>Fehlerkultur statt Angst:</strong> Innovation braucht Mut. Mut braucht Sicherheit.</li>



<li><strong>Transparenz statt Taktik:</strong> Wer ehrlich kommuniziert, spart Konflikte.</li>



<li><strong>Verantwortung statt Schuldzuweisung:</strong> Führung bedeutet, voranzugehen – nicht andere vorzuschieben.</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Was Führungskräfte konkret tun können</h3>



<ol class="wp-block-list">
<li><strong>Reflektieren:</strong> Wo fördere ich unbeabsichtigt egoistisches Verhalten?</li>



<li><strong>Anreize prüfen:</strong> Werden Teamleistungen belohnt – oder nur individuelle Erfolge?</li>



<li><strong>Vertrauen schenken:</strong> Wie viel Kontrolle ist wirklich nötig?</li>



<li><strong>Fehler zulassen:</strong> Wie wird mit Scheitern umgegangen?</li>



<li><strong>Kooperation sichtbar machen:</strong> Welche Formate fördern echten Austausch?</li>
</ol>



<h3 class="wp-block-heading">Neue Führung – jenseits des Egos</h3>



<p>In der neuen Arbeitswelt wird Kooperation zum Wettbewerbsvorteil. Führungskräfte, die zuhören können, Räume öffnen und andere wachsen lassen, sind gefragt wie nie.</p>



<p>Sie verstehen: Wirtschaftlichkeit ist kein Zufallsprodukt, sondern das Ergebnis guter Beziehungen, klarer Werte und einer Kultur, die das „Wir“ ins Zentrum stellt.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Fazit</h3>



<p>Egoismus ist keine Führungsstärke sondern ein schleichendes Risiko. Wer Wirtschaftlichkeit sichern will, braucht mehr als Effizienzkennzahlen. Er braucht Menschen, die miteinander statt gegeneinander arbeiten.</p>



<p><strong>Führung beginnt dort, wo das Ego aufhört – und das Wir gewinnt.</strong></p>



<p></p>
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		<title>So holen Sie nahezu jedes Unternehmen aus der Insolvenzfalle! -Teil 9</title>
		<link>https://www.sanaventure.de/so-holen-sie-nahezu-jedes-unternehmen-aus-der-insolvenzfalle-teil-9/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[david]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 13 Jul 2025 15:00:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[ThieleBeratung Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[#Geschäftspartner #Pächter #Pflegeimmobilie]]></category>
		<category><![CDATA[#Insolvenz #Pflegepolitik; #Pflegereform; #Leader]]></category>
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					<description><![CDATA[Der richtige Partner macht den Unterschied Zusammenkommen ist ein Beginn, Zusammenbleiben ist ein Fortschritt, Zusammenarbeiten ist ein Erfolg.&#8220;&#160;– Henry Ford. Sie erleben es Tag für Tag, ich erlebe es Tag für Tag, dass Pflegeunternehmen Insolvenz anmelden müssen oder auch den Betrieb einstellen. Dies ist die 9. Folge einer Serien, die sich mit Insolvenzen bzw. drohenden [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading">Der richtige Partner macht den Unterschied</h2>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p><mark class="QVRyCf" style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0); color:#000000;">Zusammenkommen ist ein Beginn, Zusammenbleiben ist ein Fortschritt, Zusammenarbeiten ist ein Erfolg.&#8220;</mark>&nbsp;<mark class="QVRyCf" style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0); color:#000000;">– Henry Ford</mark>.</p>
</blockquote>



<p>Sie erleben es Tag für Tag, ich erlebe es Tag für Tag, dass Pflegeunternehmen Insolvenz anmelden müssen oder auch den Betrieb einstellen. </p>



<p>Dies ist die 9. Folge einer Serien, die sich mit Insolvenzen bzw. drohenden Insolvenzen von Pflegeunternehmen beschäftigt. So vielfältig wie mögliche Ursachen sein können, so vielschichtig sind diese auch wirklich. </p>



<p>Eine Ursache, die mir immer und immer wieder über den Weg läuft, ist die der nicht zusammen passenden Geschäftspartner.</p>



<p><strong>Grundsätzlich gibt es zwei Szenarien:</strong></p>



<ol class="wp-block-list">
<li>Sie sind Betreiber und Vermieter mehr oder weniger in einer &#8222;Person&#8220; oder</li>



<li>Sie sind Betreiber und der Vermieter/Verpächter ist ein unabhängiger Dritter. </li>
</ol>



<p>Insolvenzen entstehen oft aus einem Mißverhältnis oder auch Mißstimmung zwischen dem Vermieter und dem Mieter.&nbsp;Hier kommt es oft zu einer Situation, in der Immobilien völlig veraltet jund damit nicht mehr Zukunftsfähig sind. Der Bestandsschutz rettet zwar etwas, nicht aber das abnehmende Interesse der Kunden an diesen Immobilien. So kommt es, wie es kommen muss, die Immobilie ist unvermietbar und wird zu einer unternehmerischen Gefahr für beide Seiten. </p>



<p><strong>Vermieterintesse oft schlecht</strong></p>



<p>Der Vermieter hat ein zu kurzfristiges Interesse daran, Gewinn bzw. Rendite aus der Immobilie zu ziehen. Investitionen in Werterhaltung, Sanierung, Renovierung oder gar Wertsteigerung sind leider immer und immer wieder vernachlässigt worden. Zu Beginn merkt man das nicht sofort, jedoch entsteht über die Jahre hinweg ein Mangel, der irgendwann existenzielle Ausmaße annimmt und es dem Betreiber zunehmend schwerer macht, den Pflegebetrieb aufrechtzuerhalten. Langfristig denkende Vermieter erkennt man an zufriedenen Mietern, die gut leben und wirtschaften können.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-wp-embed is-provider-einbetten wp-block-embed-einbetten"><div class="wp-block-embed__wrapper">

</div></figure>



<p><strong>Hier ist die korrigierte Version deines Satzes:</strong></p>



<p><strong>Grundsatz: Miete darf nicht zum Damoklesschwert werden. Sie muss bezahlbar sein und dem Mieter ausreichend Geld übrig lassen, damit er auch seinen Renovierungsverpflichtungen nachkommen kann.</strong></p>



<p><strong>Darum prüfe wer sich ewig bindet&#8230;</strong></p>



<p>Die ewige Bindung ist im wahrsten Sinne des Wortes fast ewig. In der Pflege sind Langzeitmietverträge die Regel, und die Chance auf einen Ausstieg ist eher marginal. Unter einem Langzeitmietvertrag verstehen wir in dieser Branche Laufzeiten von mindestens zehn Jahren – oft sind es sogar 15, 20 oder 25 Jahre.</p>



<p>Die Probleme mit den Partnern entstehen häufig dann, wenn die Immobilien zum einen in die Jahre kommen und zum anderen ursprünglich nicht als Pflegeeinrichtungen gebaut oder konzipiert wurden. Der Bestandsschutz rettet zwar den einen oder anderen Mangel über die Zeit, fällt vielen Betreibern und Vermietern heute jedoch auf die Füße.</p>



<p><strong>Mieter/Vermieter=Eheähnliche Geschäftsbeziehung</strong></p>



<p>Es ist tatsächlich wichtig, den Vermieter genau zu prüfen, sein Verhandlungsgebaren zu beobachten und Mietforderungen sowie Laufzeiten kritisch zu bewerten. Zu hohe oder inakzeptable Mietzinsforderungen lassen nicht auf einen verlässlichen Partner schließen. Hier kann man sagen:</p>



<p>1 Die Kirche im Dorf lassen&#8230;</p>



<p>2. Leben und leben lassen&#8230;</p>



<p>Wer sich nicht an diese beiden einfachen Bauernregeln halten kann, der braucht auch keinen verlässlichen Geschäftspartner, zumindest dann nicht Sie!</p>



<p><strong>Kühle Kalkulation des Miet- oder Pachtzinses ist das Geheimnis</strong></p>



<p>Dass Geheimnis ist die Mathematik in Kombination mit strategischen Denken und Marktbeobachtung. </p>



<p>Mehr Miete zu bezahlen, als realistisch refinanziert werden kann, ist dumm, kommt jedoch öfterer vor, als man denkt. Immobilien zu kaufen, die nicht zukunftsfähig sind, leider ebenfalls. </p>



<p><strong>Fazit</strong>: </p>



<p>Ein gescheiter Mieter braucht einen gescheiten Vermieter. Jemanden, der in der Lage ist, Geschäft langfristig zu Vorteil aller Beteiligten zu betreiben. Deshalb prüfen Sie den Mietvertrag, den Mietzins und eventuelle Indexklauseln sehr genau.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-wp-embed is-provider-einbetten wp-block-embed-einbetten"><div class="wp-block-embed__wrapper">

</div></figure>



<p>Hier geht es zum aktuellen Spiegel-Artikel zum Thema #Insolvenzen in der Pflege: </p>



<p><a href="https://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/pflege-in-der-krise-ueber-1-200-einrichtungen-offenbar-insolvent-oder-geschlossen-a-0e46be5b-f14e-4586-8953-9dcfa4419fef">https://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/pflege-in-der-krise-ueber-1-200-einrichtungen-offenbar-insolvent-oder-geschlossen-a-0e46be5b-f14e-4586-8953-9dcfa4419fef</a></p>
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		<item>
		<title>Social Return on Investment (SROI) -Teil 2-</title>
		<link>https://www.sanaventure.de/social-return-on-investment/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[david]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 06 Jul 2025 04:00:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[ThieleBeratung Aktuelles]]></category>
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					<description><![CDATA[Von Outputs zu Outcomes – Warum Pflege mehr ist als Dienstleistung Ein sauber ausgefüllter Medikamentenplan ist ein Output. Ein alter Mensch, der plötzlich wieder angstfrei durchschläft, weil er sich sicher fühlt, ist ein Outcome. Genau hier schlägt das Herz des SROI: Wir schalten den Scheinwerfer vom &#8222;Was tun wir?&#8220; auf &#8222;Was bewirken wir?&#8222;. In der [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h3 class="wp-block-heading"><strong>Von Outputs zu Outcomes – Warum Pflege mehr ist als Dienstleistung</strong></h3>



<p>Ein sauber ausgefüllter Medikamentenplan ist ein Output. Ein alter Mensch, der plötzlich wieder angstfrei durchschläft, weil er sich sicher fühlt, ist ein Outcome. Genau hier schlägt das Herz des SROI: Wir schalten den Scheinwerfer vom &#8222;<strong>Was tun wir?</strong>&#8220; auf &#8222;<strong>Was bewirken wir?</strong>&#8222;. In der Pflege landet diese Frage unweigerlich bei uns, der Gesellschaft. Jede Stunde, die eine Pflegekraft fürs Mobilitätstraining statt für Bürokratie frei­spielt, spart langfristig Reha-Kosten, entlastet Hausärzte und bedeutet für die Nachbarschaft weniger Einsamkeit vor der Haustür. Jeden Monat, den zum Beispiel PeBeM umgesetzt werden kann, weil ausreichend Ressourcen zur Verfügung gestellt werden würden, wäre ein absoluter Gewinn für die Mitarbeiter und damit auch für die Bewohner. Jedoch, diese Ressourcen werden nicht zur verfügung gestellt. Die Mehrkosten für Digitalisierung müssen überwiegend von den Trägern, die ohnehin kaum Geld verdienen, getragen werden.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Monetarisierung der Wirkung – Euro für Empathie?</strong></h3>



<p>Klingt schräg, muss aber sein. Die Regel lautet: <strong>Keine Zahl = kein Argument</strong>. Also stapeln wir gepflegt:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Reduzierte Klinik­wieder­einweisungen → durchschnittliche Kosten × Statistischer Rückgang.</li>



<li>Entlastete Angehörige → geringerer Präsentismus im Job → Produktivitätsgewinn.</li>



<li>Längeres selbstbestimmtes Wohnen → spätere Heimaufnahme → Ersparnis für Kommunen.</li>
</ul>



<p>Natürlich bleibt Wertschätzung unbezahlbar. Doch solange Haushaltsausschüsse in Tabellen denken und unqualifizierte Politiker die Entscheidungen treffen, übersetzen wir Lebensqualität in Euro, um Budgets dorthin zu lenken, wo sie den vermeindlich höchsten Multiplikator zünden. Das dem nicht so ist, kann jeder echte Fachmann in der Pflege sehr schnell merken bzw. merkt es schon lange.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Impact festzurren – Opportunität, Attributio</strong>n, Drop-Off</h3>



<p>Jetzt wird’s detektivisch.</p>



<ol class="wp-block-list">
<li><strong>O</strong>pportunität: Wie viel wäre sowieso passiert? Beispiel: Die neue Sturzprophylaxe senkt Frakturen um 30 %. Statistiker sagen: 10 % Rückgang wäre der generelle Trend also bleiben 20 % echte Wirkung mit massiven (positiven) Auswirkungen auf das Krankenversicherungssystem.</li>



<li><strong>Attribution</strong>: Wer hat mitgeholfen? Die Physiopraxis um die Ecke? Dann teilen wir den Kuchen gerecht. Hier lautet das Stichwort effektive Prävention. </li>



<li><strong>Drop-Off</strong>: Hält der Effekt oder flacht er ab? Wir diskontieren jährlich, um nicht in Schönrechnerei zu verfallen.</li>
</ol>



<p>So wird aus einer anfänglichen Euphorie eine belastbare Zahl, die selbst kritische Controller überzeugt.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Der SROI-Quotient – Kassensturz mit Aha-Effekt</strong></h3>



<p>Der SROI-Quotient (Social Return on Investment) zeigt, welchen sozialen Mehrwert ein Projekt im Verhältnis zu den eingesetzten Mitteln erzielt. Er macht sichtbar, wie viel gesellschaftlicher Nutzen pro investiertem Euro entsteht. Dabei geht es nicht nur um finanzielle Gewinne, sondern auch um soziale, ökologische oder kulturelle Wirkungen. Besonders gemeinnützige Organisationen nutzen den SROI, um ihre Wirkung messbar und nachvollziehbar darzustellen. Ein SROI von 3:1 bedeutet zum Beispiel, dass jeder investierte Euro einen dreifachen gesellschaftlichen Nutzen erzeugt hat. Das sorgt häufig für einen echten Aha-Effekt bei Förderern und Entscheidungsträgern. Der Quotient fördert Transparenz, stärkt Vertrauen und hilft bei der strategischen Weiterentwicklung von Projekten. So wird der Kassensturz zur wertvollen Erkenntnisquelle weit über die Zahlen hinaus. Leider sitzt an dieser Stelle auch der Mißbrauch von Sozialleistungen mit im Boot. Das Schönrechnen und das erklären von unentbehlrichkeit sind genau diesen Dienstleistern, wie oben beschrieben, inhärent. Aus diesem Grund muss die Sachbezogenheit und der wirkliche Nutzen effizient gemessen und nachverfolgt werden. Das kann sehr gut in Zukunft KI übernehmen. Denn hier geht es nicht um Emotionalitäten, sondern um Steuergelder, die verantwortlich genutzt und nicht mißbraucht werden sollten. </p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Digitale Hebel – von der Datenwüste zur Wirkungs-Oase</strong></h3>



<p>Wer Wirkungen messen will, braucht Datenströme statt Datenstaub. Digitale Pflegeakte, Wearables, KI-gestützte Sturzsensorik, sie liefern Echtzeit­indikatoren, die den SROI lebendig halten. Wichtig: nicht Technik um der Technik willen, sondern <strong>Technik als Türöffner für Wirktransparenz</strong>. So wird aus jeder Pflegeminute ein Datumsstempel für zukünftige Argumente im Rathaus. Wichtigster Outcome aus der Digitalisierung ist für mich persönlich die echte Einbindung aller am Prozess beteiligten. Das sind für mich vor allem die Angehörigen. Sie müssen in Echtzeit in den Pflege- und Lebensprozess ihrer pflegebedürftigen Angehörigen eingebunden werden.&nbsp; </p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Stakeholder-Choreografie – Alle an einen Tisch</strong></h3>



<p>Pflegebedürftige moderieren vielleicht keinen Workshop, doch ihre Stimme zählt. Ein monatlicher „Rund-ums-Bett-Dialog“ offenbart, was in keiner Akte steht: die feinen Veränderungen im Wohlbefinden. Angehörige liefern Insights zu Stresslevel und Arbeitsausfall, Kommunen steuern Statistikpower bei, Krankenkassen Evidenz. <strong>SROI ist Team­sport</strong>, und je diverser das Team, desto robuster die Metrik. Das ganze kann duraus auch digital passieren.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Praxisbeispiel „Quartierspflege 4.0“</strong></h3>



<p><em>Setting</em>: Ein Stadtviertel mit hohem Altersdurchschnitt, viel Leerstand in Erdgeschoss­läden.<br /><em>Maßnahmen</em>: Pflegeberatungs-Pop-Up, Senioren-Café, digitales Nachbarschafts­netzwerk, mobiles Physio-Bike.<br /><em>Ergebnis nach 18 Monaten</em>:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>25 % weniger Notfall­einweisungen ➜ jährliche Gesundheits­system-Ersparnis: ≈ 260 000 €.</li>



<li>6 Leerstände umgewidmet ➜ Sicherheits­gefühl ↑, Immobilienwert ↑.</li>



<li>1400 zusätzliche Nachbarschafts­kontakte ➜ gemessene Einsamkeit halbiert.</li>



<li><strong>SROI: 4,2</strong>. Jeder Projekt-Euro generiert über vier Euro gesellschaftlichen Wert.</li>
</ul>



<p>Der Clou: Weil sich Ladenmieten stabilisierten, floss Gewerbe­steuer zurück ins Quartier der Kreislauf der Wertschöpfung schloss sich.</p>



<p>Der Fakt ist, es muss zunächst in das Konzept und die ehrliche Umnsetzung investiert werden, bevor ein Outcome zu messen ist. </p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Roadmap für Pflegeeinrichtungen</strong></h3>



<ol class="wp-block-list">
<li><strong>Mini-Pilot starten</strong>, lieber ein klar umrissenes Modul (z. B. Dekubitus­prävention) als gleich die ganze Einrichtung.</li>



<li><strong>Wirkungs­indikatoren definieren</strong>, klinisch (z. B. Wundheilung), persönlich (Lebenszufriedenheit), ökonomisch (Kostenträger-Sicht).</li>



<li><strong>Digitale Tools verankern</strong> von der App für Vitalzeichen bis zur automatisierten Befragung. Jedoch am wichtigsten, die digitale und physische Einbeziehung der Angehörigen in Echtzeit! (Erster kleiner Ansatz: Stambulant)</li>



<li><strong>SROI-Review nach 6 Monaten</strong> erste Ergebnisse veröffentlichen, Stakeholder einbinden, Kurs nachjustieren.</li>



<li><strong>Skalieren &amp; Story­telling</strong> – Zahlen sind das Fundament, Geschichten das Megafon. Je greifbarer die Wirkung, desto größer die gesellschaftliche Rückendeckung.</li>
</ol>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Warum die Gesellschaft profitiert</strong></h3>



<p>Pflege ist gesellschaftliche Daseinsvorsorge. Jeder SROI-Punkt demonstriert, dass Investitionen in Betreuung, Prävention und Teilhabe <strong>mehr Rendite abwerfen als jede Sparkonten-Zinsgutschrift</strong>, nur eben nicht allein in Euro, sondern auch in Würde, Gesundheit und Zusammenhalt. Je transparenter dieser Mehrwert, desto leichter lassen sich Ko-Finanzierungen erschließen: Impact-Investor, öffentliche Förder­töpfe, Sozialanleihen. Pflege wird zur <strong>Zukunftsdividende</strong> für alle.</p>



<p><strong>Wertschöpfung durch Sozialraumkonzepte</strong></p>



<p>Ich möchte nochmals auf die Bedeutung von Sozialraumentwicklung eingehen. Wenn pflegebedrüftige gut und sinnvoll versorgt sind, können die Angehörigen durch Arbeit ihren Beitrag an der Gesellschaft erhalten. So können Arbeitskräfte weiterhin ihrer Tätigkeit nachgehen. Das hat dann auch eine steuerliche Auswirkung auf die Einnahmen der Gesellschaft. </p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Fazit – Vom Kostentreiber zum Impact-Champion</strong></h3>



<p class="has-vivid-red-color has-text-color"><em>Überhaupt dieses Thema so ausführen zu müssen, beschämt mich sehr. Es sollte, wie in vergangenen Zeiten auch, eine Selbstverständlichkeit sein, dass Pflege, Kindererziehung und Gesundheitsversorgung Priorität 1 in der Gesellschaft haben. Vor Militär, Politik und u.a. Radwegen in Peru. Wir haben unseren sozialen und politischen Kompass verloren und zwar mit unserem Gewissen zusammen. Finden wir das nicht wieder und nehmen unsere Werte, Kultur und Identität als Gemeinschaft wieder ernst, dann ist es ohnehin egal. Wir werden es so nicht hinbekommen. </em></p>



<p>Wer Pflege ausschließlich als Kostenstelle sieht, fährt mit angezogener Handbremse in die demografische Kurve. Der Social Return on Investment löst diese Bremse: Er macht sichtbar, dass <strong>gute Pflege ein gesamt­gesellschaftlicher Gewinnbringer</strong> ist messbar, nachvollziehbar, skalierbar. Jede Einrichtung und jeder Träger, die den SROI ernst nimmt, knüpft damit ein Sicherheitsnetz, das weiter reicht als das eigene Budget, es trägt Familien, Nachbarschaften und letztlich die Wirtschaft.</p>



<p>Kurzum: <strong>SROI haucht der Pflege eine neue Währung ein: Wirkungskraft.</strong> Wer sie clever einsetzt, schreibt nicht nur schwarze Zahlen, sondern auch Zukunftsgeschichte.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-wp-embed is-provider-einbetten wp-block-embed-einbetten"><div class="wp-block-embed__wrapper">

</div><figcaption class="wp-element-caption">Lesen Sie den ersten Teil zu diesem spannenden Thema&#8230;</figcaption></figure>
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		<item>
		<title>Stagflation in Deutschland – und warum die Pflege jetzt auf der Kippe steht -Teil 2-</title>
		<link>https://www.sanaventure.de/stagflation-in-deutschland-und-warum-die-pflege-jetzt-auf-der-kippe-steht/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[david]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 29 Jun 2025 04:00:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[ThieleBeratung Aktuelles]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.sanaventure.de/?p=5163</guid>

					<description><![CDATA[Von David Thiele Stagflation. Ein sperriges Wort, das nach Fachchinesisch klingt, aber für Wirtschaft und Gesellschaft in Deutschland zunehmend zur realen Bedrohung wird. Keine Wachstumsperspektive, aber steigende Preise, das ist die gefährliche Mischung, mit der sich Unternehmen, Politik und nich nur soziale Einrichtungen derzeit herumschlagen müssen. Besonders dramatisch trifft es dabei einen Bereich, der ohnehin [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Von David Thiele</p>



<p>Stagflation. Ein sperriges Wort, das nach Fachchinesisch klingt, aber für Wirtschaft und Gesellschaft in Deutschland zunehmend zur realen Bedrohung wird. Keine Wachstumsperspektive, aber steigende Preise, das ist die gefährliche Mischung, mit der sich Unternehmen, Politik und nich nur soziale Einrichtungen derzeit herumschlagen müssen. Besonders dramatisch trifft es dabei einen Bereich, der ohnehin seit Jahren auf ruinösen Verschleiß fährt: die Pflege.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Was bedeutet Stagflation überhaupt?</h3>



<p>Normalerweise gilt: Wenn die Preise steigen (Inflation), brummt die Wirtschaft. Es gibt Aufträge, Investitionen, Jobs. Doch bei der Stagflation ist genau das Gegenteil der Fall: Die Konjunktur stagniert oder schrumpft sogar, während die Preise trotzdem weiter klettern. Für Unternehmen und Haushalte bedeutet das: Kosten rauf, Einnahmen runter. Eine hochgefährliche Situation auch, weil die klassischen Gegenmittel (z. B. Zinserhöhungen) das Wachstum zusätzlich dämpfen.</p>



<p>Seit 2022 befindet sich Deutschland in genau diesem Fahrwasser. Energie- und Rohstoffpreise sind explodiert, die Nachfrage geht zurück, das Konsumklima ist angespannt. Und mitten in diesem Sturm: die ohnehin schon überlastete Pflegebranche. Das dieses Drama bereits 2009 begonnen hat und nur mit dramatischer Geldmegenmehrung aufgeschoben worden ist, wollen wir hier und heute nicht vertiefen.</p>



<p><strong>Fakt ist, wir erleben, nach meiner Auffassung, eine echte Stagflation und nicht nur eine normale Rezession.</strong></p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="610" src="https://www.sanaventure.de/wp-content/uploads/2025/06/file-3ogz9sgttsb1811eswxfrf-105575033598884973546-1024x610.jpg" alt="" class="wp-image-5175" srcset="https://www.sanaventure.de/wp-content/uploads/2025/06/file-3ogz9sgttsb1811eswxfrf-105575033598884973546-1024x610.jpg 1024w, https://www.sanaventure.de/wp-content/uploads/2025/06/file-3ogz9sgttsb1811eswxfrf-105575033598884973546-300x179.jpg 300w, https://www.sanaventure.de/wp-content/uploads/2025/06/file-3ogz9sgttsb1811eswxfrf-105575033598884973546-768x458.jpg 768w, https://www.sanaventure.de/wp-content/uploads/2025/06/file-3ogz9sgttsb1811eswxfrf-105575033598884973546-1536x915.jpg 1536w, https://www.sanaventure.de/wp-content/uploads/2025/06/file-3ogz9sgttsb1811eswxfrf-105575033598884973546.jpg 1980w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Schaubild zur Stagflation</figcaption></figure>



<h3 class="wp-block-heading">Was bedeutet das konkret für die Pflege?</h3>



<h4 class="wp-block-heading">1. <strong>Steigende Betriebskosten – gedeckelte Einnahmen</strong></h4>



<p>Pflegeeinrichtungen sind keine klassischen Wirtschaftsunternehmen. Ihre Einnahmen sind weitgehend durch Pflegekassen und gesetzliche Vorgaben fixiert(Planwirtschaft). Gleichzeitig steigen die Ausgaben für Strom, Heizung, Lebensmittel, medizinische Produkte, Personal. Die Kalkulation vieler Einrichtungen gerät ins Wanken. Rücklagen? Meist nicht vorhanden. Überschüsse? Fehlanzeige. Kurzfristig bleibt oft nur ein Mittel: Sparen oft in der Vergangenheit bei Personal, Fortbildung oder Ausstattung.</p>



<h4 class="wp-block-heading">2. <strong>Reale Einkommensverluste beim Personal</strong></h4>



<p>Zwar wurden in den letzten Jahren die Gehälter im Pflegebereich schrittweise angepasst. Doch die Inflationsraten haben viele dieser Erhöhungen wieder aufgefressen. Pflegekräfte erleben, dass am Monatsende trotz Lohnerhöhung weniger übrig bleibt. Das frustriert – und verstärkt die Abwanderung aus dem Beruf. Wer kann, orientiert sich um. Der ohnehin dramatische Fachkräftemangel spitzt sich weiter zu.</p>



<h4 class="wp-block-heading">3. <strong>Nachwuchs bleibt aus</strong></h4>



<p>Pflege braucht Menschen aber die Branche verliert an Attraktivität. Die wirtschaftliche Unsicherheit, schlechte öffentliche Wahrnehmung und ein überlastetes System schrecken junge Menschen ab. Ausbildungszahlen stagnieren oder sinken. Ausbildungsbetriebe berichten von unbesetzten Stellen, obwohl die Nachfrage nach Pflegeleistungen stetig steigt.</p>



<h4 class="wp-block-heading">4. <strong>Investitionen bleiben aus</strong></h4>



<p>Gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten wird gespart und zwar zuerst bei den Dingen, die nicht sofort Ertrag bringen oder die in Ihrer Konsequenz nicht erfasst werden (Social Return on Investment). In der Pflege bedeutet das: weniger Investitionen in Digitalisierung, Infrastruktur, Fortbildung oder moderne Arbeitszeitmodelle. Dabei wären genau diese Dinge entscheidend, um den Beruf attraktiver zu machen und langfristig Personal zu halten.</p>



<p>Lesen Sie hier meinen ersten Blogbeitrag zum Social-Return-on-Investment:</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-wp-embed is-provider-einbetten wp-block-embed-einbetten"><div class="wp-block-embed__wrapper">

</div></figure>



<h4 class="wp-block-heading">5. <strong>Pflegelandschaft droht auseinanderzubrechen</strong></h4>



<p>Ambulante Dienste, kleinere stationäre Einrichtungen oder gemeinnützige Träger geraten zunehmend unter Druck. Insolvenzgefahr ist real. Gleichzeitig steigen die Anforderungen: Immer mehr Pflegebedürftige, immer höhere Erwartungen von Angehörigen, zunehmender Bürokratieaufwand. Wenn politisch nicht gegengesteuert wird, könnte die wohnortnahe Versorgung in vielen Regionen bald Geschichte sein.</p>



<p>6. Zahlungsunfähige Kommunen denen der völlige Kollaps droht. Dadurch verzögern sich Zahlungen der Sozialhilfeträger weiter oder bleiben im schlimmsten aller Fälle aus.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Was müssen Politik und Verantwortliche jetzt tun?</h3>



<p>Die Pflege ist systemrelevant, das hat die Pandemie deutlich gezeigt. Doch Worte reichen nicht mehr aus. Es braucht entschlossene und wirtschaftlich fundierte Maßnahmen, um das System zu stabilisieren und zukunftsfähig zu machen.</p>



<p><strong>1. Preisgleitklauseln in der Refinanzierung:</strong><br />Pflegeeinrichtungen müssen in der Lage sein, auf Preissteigerungen kurzfristig zu reagieren. Die Finanzierung durch Pflegekassen muss dynamischer werden mit regelmäßiger Anpassung an die Inflation.</p>



<p><strong>2. Steuerliche Entlastung für Pflegebetriebe:</strong><br />Pflege ist kein Geschäft im klassischen Sinn. Bürokratische und steuerliche Hürden gehören auf den Prüfstand. Eine temporäre Reduzierung der Umsatzsteuer auf Pflegeleistungen oder gezielte Investitionsanreize könnten helfen.</p>



<p><strong>3. Investitionsoffensive Pflegeinfrastruktur:</strong><br />Der Staat muss mit einem gezielten Programm in die Modernisierung von Pflegeeinrichtungen investieren insbesondere in Digitalisierung, Personalentwicklung und Energieeffizienz.</p>



<p><strong>4. Stärkung der Ausbildung:</strong><br />Ausbildungskapazitäten müssen ausgebaut und finanziell abgesichert werden. Gleichzeitig braucht es eine bundesweite Informationskampagne, um das Berufsbild Pflege neu zu positionieren weg vom Notfall, hin zum Beruf mit Zukunft.</p>



<p><strong>5. Flexibilisierung der Arbeitsmodelle:</strong><br />Pflegekräfte brauchen familienfreundliche Arbeitszeiten, verlässliche Dienstpläne und echte Mitbestimmung. Nur so lassen sich Fachkräfte binden und neue gewinnen. Dafür muss auch die Personalstärke überdacht werden.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Fazit: Pflege braucht jetzt wirtschaftspolitische Priorität</h3>



<p>Stagflation ist mehr als ein konjunktureller Ausreißer sie gefährdet ganze Versorgungsbereiche. Die Pflegebranche kann sich keine weiteren Krisen mehr leisten. Wer heute nicht investiert, riskiert morgen einen Systemkollaps mit verheerenden Folgen: für Patienten, für Angehörige und für die gesamte Gesundheitsversorgung in Deutschland.</p>



<p>Für Geschäftsführer in der Pflegebranche und politische Entscheider bedeutet das: Jetzt ist Führung gefragt. Wer jetzt handelt, stabilisiert nicht nur die Branche, sondern schützt auch ein zentrales gesellschaftliches Gut.</p>



<p>Anmerkung:</p>



<p>Leider sehe ich in dem &#8222;Sondervermögen&#8220; kein solches Konjunkturpacket wie für die Rüstugsindustrie, die nicht wie die Pflege mit dem Rücken an der Wand steht.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Nicht der Mensch entwickelt sich höher, sondern die Maschinen</title>
		<link>https://www.sanaventure.de/nicht-der-mensch-entwickelt-sich-hoeher-sondern-die-maschinen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[david]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 16 Feb 2025 05:00:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[ThieleBeratung Aktuelles]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Evolution der Technologie überholt die menschliche Entwicklung Ich bin davon überzeugt, dass wir zu blauäugig an KI und automatisierte Prozesse herangehen. Die Vorstellung, dass der Mensch sich stetig weiterentwickelt und an die Spitze der Evolution steht, ist ein grundlegendes Prinzip der westlichen Zivilisation. Doch ein genauerer Blick auf die Realität zeigt, dass es nicht [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading">Die Evolution der Technologie überholt die menschliche Entwicklung</h2>



<p>Ich bin davon überzeugt, dass wir zu blauäugig an KI und automatisierte Prozesse herangehen.</p>



<p>Die Vorstellung, dass der Mensch sich stetig weiterentwickelt und an die Spitze der Evolution steht, ist ein grundlegendes Prinzip der westlichen Zivilisation. Doch ein genauerer Blick auf die Realität zeigt, dass es nicht der Mensch ist, der sich in rasantem Tempo weiterentwickelt – es sind die Maschinen. Die technologische Entwicklung vollzieht sich in einer Geschwindigkeit, die die biologische Evolution des Menschen weit hinter sich lässt.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>Dabei bleibt die Frage im Raum stehen: Welchen Platz werden wir in Zukunft in einer transformierten Welt spielen?</p>
</blockquote>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Die langsame Evolution des Menschen</strong></h3>



<p>Die Evolution des Menschen ist ein biologischer Prozess, der über Jahrtausende hinweg abläuft. Seit der Entstehung der modernen Homo-Sapiens-Spezies vor etwa 300.000 Jahren hat sich unser genetisches Material nur geringfügig verändert. Anpassungen an Umweltbedingungen, wie z. B. die Veränderung der Hautfarbe oder der Laktosetoleranz, haben Jahrtausende benötigt, um sich durchzusetzen. Kognitive und physische Veränderungen erfolgen in evolutionären Zeiträumen, die für das menschliche Leben kaum wahrnehmbar sind.</p>



<p>Unsere Gesellschaft mag sich sozial, kulturell und technologisch weiterentwickeln, doch die biologischen Grundlagen bleiben weitgehend gleich. Der Mensch ist nach wie vor anfällig für Krankheiten, hat eine begrenzte kognitive Kapazität und ist durch seine physischen Bedürfnisse eingeschränkt. Da können wir machen was wir wollen. Es ist, wie es ist. </p>



<p>Aber nicht nur, dass er stehen bleibt, ich bin der Auffassung, dass der Mensch sich kognitiv und intellektuell eher zurück entwickelt als sich weiter zu entwickeln. Der ungefilterte und vor allem stetige Einsatz von Maschinenintelligenz hinterlässt durchaus&nbsp;weniger als mehr anwendbares Wissen. Es genügt dazu ein Blick auf die Generationen Z und Alpha. </p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Die exponentielle Entwicklung der Maschinen</strong></h3>



<p>Im Gegensatz zur langsamen biologischen Evolution des Menschen unterliegen Maschinen einer exponentiellen rasanten Entwicklung. Ein bekanntes Beispiel ist das „Mooresche Gesetz“, das besagt, dass sich die Rechenleistung von Computerchips etwa alle zwei Jahre verdoppelt. Diese exponentielle Wachstumsrate führte dazu, dass Maschinen, die vor wenigen Jahrzehnten noch einfache Rechenaufgaben erledigten, heute künstliche Intelligenz (KI) besitzen, die komplexe Probleme löst, Krankheiten diagnostiziert oder autonom Fahrzeuge steuert.</p>



<p>Während der Mensch in einer biologischen Entwicklungsphase verharrt, werden Maschinen immer leistungsfähiger. Maschinen unterliegen, meiner Ansicht nach, einer exponentiellen Evolution:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Künstliche Intelligenz (KI)</strong>: KI-Systeme wie Chatbots, neuronale Netze und maschinelles Lernen haben sich in den letzten Jahrzehnten sprunghaft weiterentwickelt. Programme wie GPT oder Bildgenerierungs-KIs haben das Potenzial, ganze Berufsfelder zu transformieren.</li>



<li><strong>Automatisierung</strong>: Roboter und KI ersetzen zunehmend menschliche Arbeitskraft in vielen Branchen, sei es in der Produktion, der Logistik oder sogar im Dienstleistungssektor. Die Frage ist, welchen Sinn schaffen wir für die viele freiwerdende Zeit und Ressourcen?</li>



<li><strong>Quantencomputer</strong>: Während herkömmliche Computer noch binäre Rechenoperationen durchführen, arbeiten Quantencomputer mit Quantenbits (Qubits), die es ermöglichen, Berechnungen um ein Vielfaches schneller durchzuführen. Auch hier ist kein Ende an potenzierter Geschwindigkeit in Sicht. </li>



<li><strong>Humanoide Roboter</strong>: Unternehmen wie Boston Dynamics entwickeln Roboter, die in ihrer Beweglichkeit und Intelligenz dem Menschen zunehmend näherkommen.</li>
</ul>



<p>Diese rasante Entwicklung führt dazu, dass Maschinen Aufgaben übernehmen, für die Menschen jahrhundertelanges Training oder Spezialisierung benötigten, einfach so. Ohne das die meisten von uns sich&nbsp; der rasanten Brisanz bewusst sind. </p>



<p>An dieser Stelle liegt die Chance für uns. Die Zeit, die dann wirklich frei wird, kann(muss) sinnvoll genutzt werden, für Mitarbeiterentwicklung, Bewußtsein, emotionale und wirkliche intellektuelle Evolution. Verschwenden wir diese unglaubliche Ressource, dann wird sie uns überholen ohne uns einzuholen!</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Technologische Singularität: Wann überholen Maschinen den Menschen?</strong></h3>



<p>Einige Zukunftsforscher sprechen von der „technologischen Singularität“ – dem Punkt, an dem Maschinen intelligenter werden als Menschen und sich selbst weiterentwickeln können, ohne menschliches Zutun. Während diese Idee noch spekulativ ist, gibt es bereits Anzeichen dafür, dass KI-Systeme in vielen Bereichen die menschliche Intelligenz übertreffen können.</p>



<p>In Bereichen wie Mustererkennung, Datenanalyse und logischem Schlussfolgern sind Maschinen dem Menschen bereits überlegen. Es gibt Szenarien, in denen KI in Zukunft selbstständig wissenschaftliche Durchbrüche erzielen, neue Technologien erfinden oder sich autonom optimieren könnte.</p>



<p>Für die Menschheit kritische wird der Zeitpunkt, an dem die KI ein Bewußtsein erlangt. Dann wird aus dem Softwarprogramm mit begrenzter &#8222;Intelligenz&#8220; ein völlig neue Spezies. Etwas, was nicht einfach mehr abzuschalten geht. Dann beginnt entweder die Koexistenz oder der Kampf um Ressourcen und Macht. Noch ist es wahrscheinlich Spekulationen aber in wenigen Jahren kann es Realität werden.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Ist der Mensch noch relevant?</strong></h3>



<p>Wenn Maschinen intelligenter, effizienter und leistungsfähiger werden als Menschen, stellt sich die Frage nach der zukünftigen Rolle des Menschen. Einige Theorien gehen davon aus, dass Menschen mit Maschinen verschmelzen müssen, um relevant zu bleiben.</p>



<p>Transhumanistische Ansätze wie Gehirn-Computer-Schnittstellen oder kybernetische Erweiterungen könnten eine Möglichkeit sein, die Grenzen der menschlichen Evolution zu überwinden. Unternehmen wie Neuralink arbeiten an Schnittstellen, die das menschliche Gehirn direkt mit Computern verbinden.</p>



<p>Doch diese Entwicklung birgt auch Gefahren: Wenn Maschinen immer leistungsfähiger werden und den Menschen in kognitiven Aufgaben übertreffen, könnte es zu einer Situation kommen, in der Menschen für viele Aufgaben nicht mehr benötigt werden. Die Konsequenzen wären tiefgreifende gesellschaftliche Umwälzungen.</p>



<p><strong>Bewußtwerdung</strong></p>



<p>Hier liegt die eigentliche Gefahr, die völlig unterschätzt wird. </p>



<p><strong>Genau hier höre ich Roger Willemsen laut mahnen:</strong></p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p><strong><em>„Wir waren jene, die wussten, aber nicht verstanden, voller Informationen, aber ohne Erkenntnis, randvoll mit Wissen, aber mager an Erfahrung.&nbsp; So gingen wir von uns selbst nicht gehalten.“</em></strong></p>
</blockquote>



<p>Jedoch, Bewußtsein ist nicht alles, Emotionen und vor allem emotionale Intelligenz sind entscheidend für das Mensch sein an sich. Hier wird sicher noch lange der entscheidend Unterschied liegen. Ob uns das als Menschheit wird retten, bleibt offen.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="982" height="1024" src="https://www.sanaventure.de/wp-content/uploads/2025/02/screenshot_20250213_153644_chrome2026901730760768600-982x1024.jpg" alt="" class="wp-image-4925" srcset="https://www.sanaventure.de/wp-content/uploads/2025/02/screenshot_20250213_153644_chrome2026901730760768600-982x1024.jpg 982w, https://www.sanaventure.de/wp-content/uploads/2025/02/screenshot_20250213_153644_chrome2026901730760768600-288x300.jpg 288w, https://www.sanaventure.de/wp-content/uploads/2025/02/screenshot_20250213_153644_chrome2026901730760768600-768x801.jpg 768w, https://www.sanaventure.de/wp-content/uploads/2025/02/screenshot_20250213_153644_chrome2026901730760768600.jpg 1440w" sizes="(max-width: 982px) 100vw, 982px" /></figure>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Fazit: Wer ist der wahre Gewinner der Evolution?</strong></h3>



<p>Die Evolution des Menschen mag biologisch begrenzt sein, doch die Evolution der Maschinen scheint grenzenlos. Während der Mensch in seiner biologischen Entwicklung kaum Fortschritte macht, beschleunigt sich die technologische Entwicklung exponentiell.</p>



<p>Die entscheidende Frage bleibt: Wird der Mensch es schaffen, mit den Maschinen Schritt zu halten, oder wird er eines Tages von seiner eigenen Schöpfung übertroffen? Die Zukunft wird zeigen, ob der Mensch sich mit der Technik weiterentwickeln kann – oder ob Maschinen die neue dominante Spezies auf unserem Planeten werden.</p>



<p>Lassen wir uns überraschen! </p>



<p>Ihr David Thiele</p>



<p>#GenerationZ #Generationalpha #Generation #KI #Maschinenintelligenz #Zukunft #Technik #Leader #Leadershipmanagement #Bewußtsein #AI #Entwicklung </p>
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		<title>2025 wird unser Jahr!</title>
		<link>https://www.sanaventure.de/2025-wird-unser-jahr/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[david]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 31 Dec 2024 16:45:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[ThieleBeratung Aktuelles]]></category>
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					<description><![CDATA[✨ Jeden Tag ein Stück näher an meinem Traum! ✨ Das neue Jahr 2025 bringt frische Chancen und unzählige Möglichkeiten. Ich bin bereit, meine Ziele zu verfolgen und meinen Weg zu gehen. ???????? Lasst uns gemeinsam an unseren Träumen arbeiten und jeden Moment schätzen! Frohes neues Jahr! ???????? Ihr David Thiele und Team]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><img src="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/2728.png" alt="✨" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> Jeden Tag ein Stück näher an meinem Traum! <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/2728.png" alt="✨" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>



<p>Das neue Jahr 2025 bringt frische Chancen und unzählige Möglichkeiten. Ich bin bereit, meine Ziele zu verfolgen und meinen Weg zu gehen. ????????</p>



<p>Lasst uns gemeinsam an unseren Träumen arbeiten und jeden Moment schätzen!</p>



<p>Frohes neues Jahr! ????????</p>



<p>Ihr David Thiele und Team</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>29. DVLAB Kongress in Berlin</title>
		<link>https://www.sanaventure.de/29-dvlab-kongress-in-berlin/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[david]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 Nov 2024 06:13:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[ThieleBeratung Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[#Rothgang #PeBeM #Schöllkopf #bmg #DVLAB]]></category>
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					<description><![CDATA[Oder wie Erfolg, Zusammenhalt und Kommunikation gelingen können 28.November 2024 1. Tage im Lifeblock: Es öffnen die Pforten zu diesem wunderbaren Kongress. Allein die Vielzahl der Themen und die Vielzahl der Akteure lässt mich mehr als neugierig werden. 450 interessierte Teilnehmer aus ganz Deutschland haben den Weg nach Berlin gefunden! Gespannt bin ich auf die [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading">Oder wie Erfolg, Zusammenhalt und Kommunikation gelingen können</h2>



<p>28.November 2024 1. Tage im Lifeblock:</p>



<p>Es öffnen die Pforten zu diesem wunderbaren Kongress. Allein die Vielzahl der Themen und die Vielzahl der Akteure lässt mich mehr als neugierig werden.</p>



<p>450 interessierte Teilnehmer aus ganz Deutschland haben den Weg nach Berlin gefunden!</p>



<p>Gespannt bin ich auf die Eröffnung. Die Themen, die Pflege bewegen haben sich in den letzten Jahren zu existenziellen Fragestellungen gewandelt. Pflege wird nicht nur teurer und teurer, sondern auch nicht besser. Trotz guter Gehälter wenden sich mehr und mehr Menschen von Pflege ab. Nahezu alle Betriebe kämpfen mit dem Problem der Qualität. Qualität in der Arbeit aber auch in dem Mindset der Menschen, die in der Pflege arbeiten. Gerade im Mindset verändert sich viel. Idealismus weicht einer gewissen Gleichgültigkeit. Die Menschen, die bereit waren auch die Extrameile zu laufen werden weniger und vor allem schwächer. Sie werden in ihrer Gutmüdigkeit oft ausgenutzt. </p>



<p>Kurz: Wir brauchen Antworten. Wir wollen einmal sehen, ob es diese Antworten auf dem 29. DVLAB Kongress in Berlin zu finden sind.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="220" height="1024" src="https://www.sanaventure.de/wp-content/uploads/2024/11/b76133aa-04d0-48b5-b7ff-2e14845088ff-1_all_364075508796131863319055-220x1024.jpg" alt="" class="wp-image-4697"/><figcaption class="wp-element-caption">Reformansätze des DVLAB</figcaption></figure>



<p><strong>Ich werde hier fortlaufend berichten:</strong></p>



<p>Herr Beine von der Cultus gGmbH getroffen. Ein spannender Austausch zum Thema PeBeM entfaltete sich. </p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="768" height="1024" src="https://www.sanaventure.de/wp-content/uploads/2024/11/20241128_0954165710315071087770117-768x1024.jpg" alt="" class="wp-image-4673" srcset="https://www.sanaventure.de/wp-content/uploads/2024/11/20241128_0954165710315071087770117-768x1024.jpg 768w, https://www.sanaventure.de/wp-content/uploads/2024/11/20241128_0954165710315071087770117-225x300.jpg 225w, https://www.sanaventure.de/wp-content/uploads/2024/11/20241128_0954165710315071087770117-1152x1536.jpg 1152w, https://www.sanaventure.de/wp-content/uploads/2024/11/20241128_0954165710315071087770117-1536x2048.jpg 1536w, https://www.sanaventure.de/wp-content/uploads/2024/11/20241128_0954165710315071087770117-scaled.jpg 1920w" sizes="(max-width: 768px) 100vw, 768px" /><figcaption class="wp-element-caption">David Thiele beim Check-In</figcaption></figure>



<p>10:30 Uhr: Herr Peter Dürrmann als Vorsitzender eröffnet den Kongress!</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="768" height="1024" src="https://www.sanaventure.de/wp-content/uploads/2024/11/20241128_1042194267691127102835644-768x1024.jpg" alt="" class="wp-image-4679" srcset="https://www.sanaventure.de/wp-content/uploads/2024/11/20241128_1042194267691127102835644-768x1024.jpg 768w, https://www.sanaventure.de/wp-content/uploads/2024/11/20241128_1042194267691127102835644-225x300.jpg 225w, https://www.sanaventure.de/wp-content/uploads/2024/11/20241128_1042194267691127102835644-1152x1536.jpg 1152w, https://www.sanaventure.de/wp-content/uploads/2024/11/20241128_1042194267691127102835644.jpg 1500w" sizes="(max-width: 768px) 100vw, 768px" /><figcaption class="wp-element-caption">Peter Dürrmann -Eröffnungsrede-</figcaption></figure>



<p>Bis 2035 gehen 7,5 Millionen Menschen in Rente. Hier spitzt sich eine Situation zu, die existenziell ist.</p>



<p>20% aller Stellen wurden mit Zuwanderern besetzt, mit steigender Tendenz.</p>



<p>Alle Experten sind sich einig, dass die Sektorengrenzen wegfallen müssen.</p>



<p>Altenhilfeplanung muss wieder gestärkt werden. Quartiersentwicklung muss weiter ausgebaut werden.</p>



<p>Zentrale Frage ist, welche Versorgungsqualität können wir in Zukunft sicherstellen? Was müssen wir in Zukunft akzeptieren.</p>



<p>Was ist Versorgungsqualität? </p>



<p>11 Uhr Herr Schneider von der evangelischen Heimstiftung:</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="943" height="1024" src="https://www.sanaventure.de/wp-content/uploads/2024/11/20241128_1052387440710110026456204-943x1024.jpg" alt="" class="wp-image-4685" srcset="https://www.sanaventure.de/wp-content/uploads/2024/11/20241128_1052387440710110026456204-943x1024.jpg 943w, https://www.sanaventure.de/wp-content/uploads/2024/11/20241128_1052387440710110026456204-276x300.jpg 276w, https://www.sanaventure.de/wp-content/uploads/2024/11/20241128_1052387440710110026456204-768x834.jpg 768w, https://www.sanaventure.de/wp-content/uploads/2024/11/20241128_1052387440710110026456204-1415x1536.jpg 1415w, https://www.sanaventure.de/wp-content/uploads/2024/11/20241128_1052387440710110026456204.jpg 1842w" sizes="(max-width: 943px) 100vw, 943px" /></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1000" height="566" src="https://www.sanaventure.de/wp-content/uploads/2024/11/b76133aa-04d0-48b5-b7ff-2e14845088ff-1_all_364045874875046030010336.jpg" alt="" class="wp-image-4690" srcset="https://www.sanaventure.de/wp-content/uploads/2024/11/b76133aa-04d0-48b5-b7ff-2e14845088ff-1_all_364045874875046030010336.jpg 1000w, https://www.sanaventure.de/wp-content/uploads/2024/11/b76133aa-04d0-48b5-b7ff-2e14845088ff-1_all_364045874875046030010336-300x170.jpg 300w, https://www.sanaventure.de/wp-content/uploads/2024/11/b76133aa-04d0-48b5-b7ff-2e14845088ff-1_all_364045874875046030010336-768x435.jpg 768w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1000" height="572" src="https://www.sanaventure.de/wp-content/uploads/2024/11/b76133aa-04d0-48b5-b7ff-2e14845088ff-1_all_364036696707908710193547.jpg" alt="" class="wp-image-4691" srcset="https://www.sanaventure.de/wp-content/uploads/2024/11/b76133aa-04d0-48b5-b7ff-2e14845088ff-1_all_364036696707908710193547.jpg 1000w, https://www.sanaventure.de/wp-content/uploads/2024/11/b76133aa-04d0-48b5-b7ff-2e14845088ff-1_all_364036696707908710193547-300x172.jpg 300w, https://www.sanaventure.de/wp-content/uploads/2024/11/b76133aa-04d0-48b5-b7ff-2e14845088ff-1_all_364036696707908710193547-768x439.jpg 768w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /></figure>



<p>11:16 Uhr Prof. Rothgang:</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="768" height="1024" src="https://www.sanaventure.de/wp-content/uploads/2024/11/20241128_1116561380774197665298792-768x1024.jpg" alt="" class="wp-image-4686" srcset="https://www.sanaventure.de/wp-content/uploads/2024/11/20241128_1116561380774197665298792-768x1024.jpg 768w, https://www.sanaventure.de/wp-content/uploads/2024/11/20241128_1116561380774197665298792-225x300.jpg 225w, https://www.sanaventure.de/wp-content/uploads/2024/11/20241128_1116561380774197665298792-1152x1536.jpg 1152w, https://www.sanaventure.de/wp-content/uploads/2024/11/20241128_1116561380774197665298792.jpg 1500w" sizes="(max-width: 768px) 100vw, 768px" /></figure>



<p>Warum ist es nicht möglich, dass mehr Menschen in der Pflege arbeiten.</p>



<p>Die Investitionen für Pflege in Deutschland im Verhältnis zum BiP sind nur halb so hoch wie in Holland oder Schweden. Kurz: Wir investieren zu wenig in Pflege.</p>



<p>Die jungen alten müssen mehr in (ambulante)Pflege einbezogen werden. </p>



<p>Es wird deutlich festgestellt, dass die 5% Steigerung des Pflegegeldes die 23% Kostensteigerung in keinster Weise decken können.</p>



<p>Pausenzeiten sind Netzwerkzeiten!</p>



<p>13 Uhr: Herr Dzulko spricht über die Situation und Zukunft der Pflege</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1000" height="775" src="https://www.sanaventure.de/wp-content/uploads/2024/11/b76133aa-04d0-48b5-b7ff-2e14845088ff-1_all_364065369949490402049093.jpg" alt="" class="wp-image-4694" srcset="https://www.sanaventure.de/wp-content/uploads/2024/11/b76133aa-04d0-48b5-b7ff-2e14845088ff-1_all_364065369949490402049093.jpg 1000w, https://www.sanaventure.de/wp-content/uploads/2024/11/b76133aa-04d0-48b5-b7ff-2e14845088ff-1_all_364065369949490402049093-300x233.jpg 300w, https://www.sanaventure.de/wp-content/uploads/2024/11/b76133aa-04d0-48b5-b7ff-2e14845088ff-1_all_364065369949490402049093-768x595.jpg 768w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /><figcaption class="wp-element-caption">Eigenanteile explodieren</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1000" height="773" src="https://www.sanaventure.de/wp-content/uploads/2024/11/b76133aa-04d0-48b5-b7ff-2e14845088ff-1_all_364118868844836454492343.jpg" alt="" class="wp-image-4696" srcset="https://www.sanaventure.de/wp-content/uploads/2024/11/b76133aa-04d0-48b5-b7ff-2e14845088ff-1_all_364118868844836454492343.jpg 1000w, https://www.sanaventure.de/wp-content/uploads/2024/11/b76133aa-04d0-48b5-b7ff-2e14845088ff-1_all_364118868844836454492343-300x232.jpg 300w, https://www.sanaventure.de/wp-content/uploads/2024/11/b76133aa-04d0-48b5-b7ff-2e14845088ff-1_all_364118868844836454492343-768x594.jpg 768w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /><figcaption class="wp-element-caption">Wie füllen wir das gelbe Feld?</figcaption></figure>



<p><strong>Dr. Schöllkopf hält ebenfalls einen Vortrag</strong></p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="768" height="1024" src="https://www.sanaventure.de/wp-content/uploads/2024/11/20241128_1500323441162658527755540-768x1024.jpg" alt="" class="wp-image-4700" srcset="https://www.sanaventure.de/wp-content/uploads/2024/11/20241128_1500323441162658527755540-768x1024.jpg 768w, https://www.sanaventure.de/wp-content/uploads/2024/11/20241128_1500323441162658527755540-225x300.jpg 225w, https://www.sanaventure.de/wp-content/uploads/2024/11/20241128_1500323441162658527755540-1152x1536.jpg 1152w, https://www.sanaventure.de/wp-content/uploads/2024/11/20241128_1500323441162658527755540.jpg 1500w" sizes="(max-width: 768px) 100vw, 768px" /><figcaption class="wp-element-caption">Dr. Schöllkopf</figcaption></figure>



<p>Es ist offen, ob das Pflegeassistentengesetz noch in dieser Legislaturperiode kommt</p>



<p>Das Pflegekompetenzgesetz ist nicht soweit in Kraft zu treten. Dieses Gesetz, so Herr Schöllkopf, wird schnell in der nächsten Legislaturperiode wieder aufgenommen.</p>



<p>Sicherstellung der Pflegerischen Versorgung ist ein weiterer wichtiger Weg.</p>



<p>Es ist bekannt, dass die hohen Zahlen von Insolvenzen schnell gesenkt werden muss. Dafür sollen die Kostenträger besser und effizienter geregelt werden.</p>



<p>Pflegekassen sind nicht in der Lage, sich mit regionalen Pflegethemen zu beschäftigen. Die Pflegekassen sollen gezwungen werden, dass sie die aktuelle Versorgungssituation in Form von Daten zur Verfügung zu stellen.</p>



<p>Das Pflegegeld in seiner bisherigen Form wird laut Dr. Schöllkopf, in Frage gestellt werden. Da werden Verpflichtungen und Regelungen daran geknüpft werden. (Persönliche Meinung des Dr. Schöllkopf)</p>



<p>Pflegefachkräfte sind in der Lage die Pflegebedürftigkeit selber festzustellen. Stichwort Einstufung der Pflegegrade.</p>



<p>Laut Herr Dürmann, könne&nbsp; die Pflegefachkräfte die Pflegebegutachtung, sofort.</p>



<p>Wie gewohnt, hat er keine Präsentation dabei!</p>



<p><strong>Prof. Emunds legt seinen Fokus auf Sozialethische Schwerpunkte</strong></p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="500" height="1024" src="https://www.sanaventure.de/wp-content/uploads/2024/11/20241128_1637407868343175850570195-500x1024.jpg" alt="" class="wp-image-4707" srcset="https://www.sanaventure.de/wp-content/uploads/2024/11/20241128_1637407868343175850570195-500x1024.jpg 500w, https://www.sanaventure.de/wp-content/uploads/2024/11/20241128_1637407868343175850570195-146x300.jpg 146w, https://www.sanaventure.de/wp-content/uploads/2024/11/20241128_1637407868343175850570195-768x1574.jpg 768w, https://www.sanaventure.de/wp-content/uploads/2024/11/20241128_1637407868343175850570195-750x1536.jpg 750w, https://www.sanaventure.de/wp-content/uploads/2024/11/20241128_1637407868343175850570195.jpg 976w" sizes="(max-width: 500px) 100vw, 500px" /><figcaption class="wp-element-caption">Prof. Emunds</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="826" src="https://www.sanaventure.de/wp-content/uploads/2024/11/20241128_164121313251902374773591-1024x826.jpg" alt="" class="wp-image-4709" srcset="https://www.sanaventure.de/wp-content/uploads/2024/11/20241128_164121313251902374773591-1024x826.jpg 1024w, https://www.sanaventure.de/wp-content/uploads/2024/11/20241128_164121313251902374773591-300x242.jpg 300w, https://www.sanaventure.de/wp-content/uploads/2024/11/20241128_164121313251902374773591-768x619.jpg 768w, https://www.sanaventure.de/wp-content/uploads/2024/11/20241128_164121313251902374773591-1536x1239.jpg 1536w, https://www.sanaventure.de/wp-content/uploads/2024/11/20241128_164121313251902374773591.jpg 1999w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p>Pflege wird nicht als gleichwertige Arbeit, als gleichwertiger Beruf in der Gesellschaft angesehen, so Prof. Emunds.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1000" height="769" src="https://www.sanaventure.de/wp-content/uploads/2024/11/b76133aa-04d0-48b5-b7ff-2e14845088ff-1_all_36422330379052639851442.jpg" alt="" class="wp-image-4710" srcset="https://www.sanaventure.de/wp-content/uploads/2024/11/b76133aa-04d0-48b5-b7ff-2e14845088ff-1_all_36422330379052639851442.jpg 1000w, https://www.sanaventure.de/wp-content/uploads/2024/11/b76133aa-04d0-48b5-b7ff-2e14845088ff-1_all_36422330379052639851442-300x231.jpg 300w, https://www.sanaventure.de/wp-content/uploads/2024/11/b76133aa-04d0-48b5-b7ff-2e14845088ff-1_all_36422330379052639851442-768x591.jpg 768w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /><figcaption class="wp-element-caption">So sind die Gehälter in der Pflege gestiegen!</figcaption></figure>



<p>Endlich ist es soweit, die Podiumsdiskussion:</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="768" src="https://www.sanaventure.de/wp-content/uploads/2024/11/20241128_1744578297165658935674185-1024x768.jpg" alt="" class="wp-image-4712" srcset="https://www.sanaventure.de/wp-content/uploads/2024/11/20241128_1744578297165658935674185-1024x768.jpg 1024w, https://www.sanaventure.de/wp-content/uploads/2024/11/20241128_1744578297165658935674185-300x225.jpg 300w, https://www.sanaventure.de/wp-content/uploads/2024/11/20241128_1744578297165658935674185-768x576.jpg 768w, https://www.sanaventure.de/wp-content/uploads/2024/11/20241128_1744578297165658935674185-1536x1152.jpg 1536w, https://www.sanaventure.de/wp-content/uploads/2024/11/20241128_1744578297165658935674185.jpg 2000w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p>Dürrmann, Klein-Schmeink(MbB Grüne), Prof. Rothgang, Simone Borchert (MdB CDU)</p>



<p>Eine Vollversicherung wird nicht finanziert werden können, so Frau Borchert.</p>



<p>Stambulant läuft an die Wand, so Prof. Rothgang. Das ist mehr als bedauerlich!</p>



<p>Föderalismus muss wieder eingefangen werden. Herr Laumann(NRW) geht momentan sehr systematisch an die Thematik Heimgesetz heran.</p>



<p>Hier ein Link zu einem Blogbeitrag Föderalismus:</p>



<p></p>



<p>Ende des 1. Tages!</p>



<p>‐&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;‐&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;</p>



<p>2. Tag des 29. DVLAB Bundeskongresses in Berlin</p>



<p>Heute weniger Politik, mehr Fachthemen. Es geht um Leistungsthemen Alternativen Wohnformen. Generation Z und Springerpools. Aber auch moderne Führungsmethoden referiert von Karla Kämmer.</p>



<p>Prof. Druyen referiert zu GenZ:</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="919" height="1024" src="https://www.sanaventure.de/wp-content/uploads/2024/11/20241129_1022591896768737592694328-919x1024.jpg" alt="" class="wp-image-4722" srcset="https://www.sanaventure.de/wp-content/uploads/2024/11/20241129_1022591896768737592694328-919x1024.jpg 919w, https://www.sanaventure.de/wp-content/uploads/2024/11/20241129_1022591896768737592694328-269x300.jpg 269w, https://www.sanaventure.de/wp-content/uploads/2024/11/20241129_1022591896768737592694328-768x856.jpg 768w, https://www.sanaventure.de/wp-content/uploads/2024/11/20241129_1022591896768737592694328-1379x1536.jpg 1379w, https://www.sanaventure.de/wp-content/uploads/2024/11/20241129_1022591896768737592694328.jpg 1795w" sizes="(max-width: 919px) 100vw, 919px" /></figure>



<p>Ihr Job, Ihr Berufung hat eine unfassbare Zukunft! So Prof. Druyen</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1000" height="565" src="https://www.sanaventure.de/wp-content/uploads/2024/11/b76133aa-04d0-48b5-b7ff-2e14845088ff-1_all_364367496980313133343486.jpg" alt="" class="wp-image-4725" srcset="https://www.sanaventure.de/wp-content/uploads/2024/11/b76133aa-04d0-48b5-b7ff-2e14845088ff-1_all_364367496980313133343486.jpg 1000w, https://www.sanaventure.de/wp-content/uploads/2024/11/b76133aa-04d0-48b5-b7ff-2e14845088ff-1_all_364367496980313133343486-300x170.jpg 300w, https://www.sanaventure.de/wp-content/uploads/2024/11/b76133aa-04d0-48b5-b7ff-2e14845088ff-1_all_364367496980313133343486-768x434.jpg 768w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1000" height="563" src="https://www.sanaventure.de/wp-content/uploads/2024/11/b76133aa-04d0-48b5-b7ff-2e14845088ff-1_all_36437929996431704467142.jpg" alt="" class="wp-image-4727" srcset="https://www.sanaventure.de/wp-content/uploads/2024/11/b76133aa-04d0-48b5-b7ff-2e14845088ff-1_all_36437929996431704467142.jpg 1000w, https://www.sanaventure.de/wp-content/uploads/2024/11/b76133aa-04d0-48b5-b7ff-2e14845088ff-1_all_36437929996431704467142-300x169.jpg 300w, https://www.sanaventure.de/wp-content/uploads/2024/11/b76133aa-04d0-48b5-b7ff-2e14845088ff-1_all_36437929996431704467142-768x432.jpg 768w, https://www.sanaventure.de/wp-content/uploads/2024/11/b76133aa-04d0-48b5-b7ff-2e14845088ff-1_all_36437929996431704467142-800x450.jpg 800w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /></figure>



<p>Jetzt kam mein Vortrag zum Thema Springerpool.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="768" height="1024" src="https://www.sanaventure.de/wp-content/uploads/2024/12/img-20241129-wa00314379771479072139536-768x1024.jpg" alt="" class="wp-image-4731" srcset="https://www.sanaventure.de/wp-content/uploads/2024/12/img-20241129-wa00314379771479072139536-768x1024.jpg 768w, https://www.sanaventure.de/wp-content/uploads/2024/12/img-20241129-wa00314379771479072139536-225x300.jpg 225w, https://www.sanaventure.de/wp-content/uploads/2024/12/img-20241129-wa00314379771479072139536-1152x1536.jpg 1152w, https://www.sanaventure.de/wp-content/uploads/2024/12/img-20241129-wa00314379771479072139536.jpg 1200w" sizes="(max-width: 768px) 100vw, 768px" /></figure>



<p>Nach mir hat Karla Kämmer einen tollen Vortrag zum Thema Dienstplangestaltung gehalten.</p>



<p>Fazit:</p>



<p>Der DVLAB Kongress ist eine perfekte Gelegenheit sich zu vernetzen und Pflege nach vorn zu bringen. Danke, dass ich dabei sein durfte!</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="768" height="1024" src="https://www.sanaventure.de/wp-content/uploads/2024/12/img-20241130-wa00045277176674725293837-768x1024.jpg" alt="" class="wp-image-4730" srcset="https://www.sanaventure.de/wp-content/uploads/2024/12/img-20241130-wa00045277176674725293837-768x1024.jpg 768w, https://www.sanaventure.de/wp-content/uploads/2024/12/img-20241130-wa00045277176674725293837-225x300.jpg 225w, https://www.sanaventure.de/wp-content/uploads/2024/12/img-20241130-wa00045277176674725293837-1152x1536.jpg 1152w, https://www.sanaventure.de/wp-content/uploads/2024/12/img-20241130-wa00045277176674725293837.jpg 1200w" sizes="(max-width: 768px) 100vw, 768px" /></figure>
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		<item>
		<title>Rendite mit Pflegeheimimmobilien?</title>
		<link>https://www.sanaventure.de/rendite-mit-pflegeheimimmobilien/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[david]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 24 Nov 2024 05:00:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[ThieleBeratung Aktuelles]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.sanaventure.de/?p=4646</guid>

					<description><![CDATA[Insolvenzen drohen obwohl Rendite gemacht werden Die Investition in Pflegeheime hat sich in den letzten Jahren als attraktive Möglichkeit für Anleger erwiesen, stabile und langfristige Renditen zu erzielen. Doch wie bei jeder Anlageklasse gibt es auch hier Risiken und Herausforderungen, die die Rendite gefährden könnten. Hier sind einige der wichtigsten Faktoren, die die Rentabilität von [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading">Insolvenzen drohen obwohl Rendite gemacht werden</h2>



<p>Die Investition in Pflegeheime hat sich in den letzten Jahren als attraktive Möglichkeit für Anleger erwiesen, stabile und langfristige Renditen zu erzielen. Doch wie bei jeder Anlageklasse gibt es auch hier Risiken und Herausforderungen, die die Rendite gefährden könnten. Hier sind einige der wichtigsten Faktoren, die die Rentabilität von Pflegeheimen beeinflussen können.</p>



<p>So schreibt Frau Eva Lettenmeier in Ihrem wunderbarem Beitrag vom 21.11.2024 in der Altenheim; </p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>Spitzenrenditen von über 5 Prozent meldeten in diesem Herbst ziemlich gleichlautend die weltweit agierenden Immobiliendienstleister CBRE Group und Cushman &amp; Wakefield. Gleichzeitig ist die Welle an Insolvenzen wohl noch nicht komplett abgeebbt, wenn die Wirtschaftsprüfer in der Branche mahnen, dass fast die Hälfte der Betreiber ein negatives Jahresergebnis 2023 ausweisen müssen. Sie sprechen im Durchschnitt von Null-Rendite.</p>



<p>Altenheim</p>
</blockquote>



<p>Recht hat die Kollegin. Immobilien müssen ein Stück weit von der Betreibung von Pflegeeinrichtungen getrennt werden. Auf der anderen Seite hat ein Immobilieninhaber auch kein Interesse an ständig wechselnden Betreibern oder gar einem Imageschaden durch Skandale. Kontinuität und seriöse Unternehmer auf beiden Seiten sind hier wesentlich.</p>



<p><strong>Anmerkung</strong>: Auch wenn die Insolvenzen zurück zu gehen scheinen, so nimmt die Anzahl der zur Verfügung stehenden Pflegebetten in Deutschland ab. Allein in 2023 sind 18.000 Pflegeplätze und 4000 teilstationäre Plätze verschwunden (2%). </p>



<p>Das liegt auch daran, dass nicht jedes Pflegeheim Insolvenz anmeldet, sondern der eine oder andere den Betrieb einstellt. Er gibt den Geschäftsbetrieb auf. Das fällt u.a. nicht in die Statistik. Die vermeindliche Positivstimmung ist aus meiner Sicht falsch und hoch bedenklich. Wir sind nicht am Ende des Tunnels sondern am Anfang. Investitionen in Tagespflegen wären so nötig, sind jedoch als hochriskamt einzuschätzen. </p>



<p>Mit der neuen Lohnrunde in der Pflege 2025 (10% mehr Gehalt z.B. in NRW), verschärft sich das ambulante Risiko, vor allem für die kleinen Betreiber unter 1000.000€/Monat Umsatz.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Demografischer Wandel und Nachfrage</h3>



<p>Der demografische Wandel sorgt für eine steigende Nachfrage nach Pflegeeinrichtungen, da die Bevölkerung in vielen Ländern altert. Dies könnte theoretisch stabile Einnahmen garantieren. Allerdings werden nach wie vor zuwenig Neubauprojekte initiiert und das aus gutem Grund. </p>



<h3 class="wp-block-heading">Regulatorische Rahmenbedingungen</h3>



<p>Pflegeheime unterliegen strengen gesetzlichen Vorschriften und Standards, die sich (schnell/häufig) ändern können. Neue gesetzliche Anforderungen, wie erhöhte Einzelzimmerquoten oder strengere Qualitätsstandards, können zu höheren Betriebskosten führen und somit die Rentabilität beeinträchtigen.</p>



<p>Vor allem in den letzten 10 Jahren haben wir alle eine verdichtet Menge an Änderungen erlebt. Reformen und Reförmchen geben sich die berühmte Klinke in die Hand. Oft so schnell, dass kaum jemand folgen kann. Diese Geschwindigkeit zwingt auch zu einer gewissen Oberflächigkeit. Die Konsequenz, Berechtigte Unsicherheit bei Investoren.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Betreiberqualität</h3>



<p>Die Qualität des Betreibers spielt eine entscheidende Rolle für den Erfolg eines Pflegeheims. Ein erfahrener und zuverlässiger Betreiber kann den Betrieb effizient führen und die Zufriedenheit der Bewohner sicherstellen. Umgekehrt kann ein schlechter Betreiber zu hohen Leerstandsquoten und erhöhten Betriebskosten führen, was die Rendite gefährdet. Hier muss ich immer wieder sagen, Betreiber, die ihre Hausaufgaben konsequent gemacht und sowohl Prozesse als auch ihr Portfolio modifiziert haben, sind weniger schlimm betroffen als die, die es eben nicht getan haben. Hier findet gerade eine Konsequente Marktbereinigung statt&nbsp; </p>



<p>So sieht es offenbar auch Frau Eva Lettenmeier:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>Genauso aufmerksam sollte die Nachricht aus den Abschlussprüfungen 2023 analysiert werden. Wenn die Hälfte aller Einrichtungen der stationären Langzeitpflege defizitär ist, ist es die andere Hälfte eben nicht. Eine durchschnittliche Nullrendite bedeutet auch, dass es immer noch Träger gibt, die ihre Einrichtungen wirtschaftlich führen konnten.</p>



<p>Altenheim</p>
</blockquote>



<h3 class="wp-block-heading">Wirtschaftliche Rahmenbedingungen</h3>



<p>Obwohl Pflegeheime als relativ konjunkturunabhängig gelten, können wirtschaftliche Schwankungen dennoch Auswirkungen haben. Steigende Zinsen und Finanzierungskosten können die Rentabilität von Pflegeheimen beeinträchtigen. Zudem können wirtschaftliche Krisen die Zahlungsfähigkeit der Bewohner oder deren Familien beeinflussen. Weniger Steuerzahlungen erzwingen in der Folge auch weniger Leistungen. Der Sozialstaat wird sich auch hier verändern.</p>



<p>Dazu kommen die Kreditgebaren der Banken. Die Banken geben immer weniger und vor allem zögerlich Kredite in Sozial- und Pflegeprojekte. Sie erkennen das stetig steigende Risiko. </p>



<p><strong>Hier geht es zu einem schon etwas älterem Blogbeitrag von mir zu diesem Thema:</strong></p>



<figure class="wp-block-embed is-type-wp-embed is-provider-einbetten wp-block-embed-einbetten"><div class="wp-block-embed__wrapper">

</div></figure>



<h3 class="wp-block-heading">Markttrends und Wettbewerb</h3>



<p>Der Markt für Pflegeimmobilien ist hart umkämpft. Neue Marktteilnehmer und steigender Wettbewerb können den Druck auf die Renditen erhöhen. Zudem können sich Markttrends ändern, beispielsweise durch eine verstärkte Nachfrage nach alternativen Wohnformen wie betreutem Wohnen oder ambulanten Pflegediensten.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Nachhaltigkeit und Innovation</h3>



<p>Investitionen in nachhaltige und innovative Pflegekonzepte können zwar langfristig die Attraktivität und Rentabilität eines Pflegeheims erhöhen, erfordern jedoch zunächst hohe Investitionen. Diese können die kurzfristige Rendite belasten, bevor sie sich langfristig auszahlen. </p>



<p>Und ist es dann noch interessant? Nun ja liebe Leser, ich sehe weit und breit kaum noch Neubauprojekte.</p>



<p>Ein weiterer Aspekt ist der, dass nachhaltige Investitionen (Immobilie, Mitarbeiter, Technologie etc.) oft zu Gunsten der Rendite vernachlässigt worden sind. Das ist aus meiner Sicht ein Fehler. Nur da wo stabil investiert wird, lässt sich auch in den nächsten Jahren noch eine gute Rendite erzielen. Denn ohne Mitarbeiter, kein Umsatz, ohne Umsatz, keine Rendite.  </p>



<p>Ähnlich sieht das Frau Lettenmeier in Ihrem Artikel auch:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>Immer noch wirtschaftlich erfolgreich sind letztlich diejenigen, die in den „guten“ Jahren vorgesorgt haben und in Mitarbeitenden-Kultur, Digitalisierung, Ausstattung und Immobilien investiert haben. Es gibt auch Träger, die die Situation antizipiert und ihre Konzepte angepasst und modernisiert haben. Hier geht es im Schwerpunkt darum, die verringerte Verfügbarkeit von Mitarbeitenden bei strategischen Planungen zu berücksichtigen.</p>
</blockquote>



<h3 class="wp-block-heading">Fazit</h3>



<p>Die Rendite von Pflegeheimen ist nicht automatisch in Gefahr, aber sie hängt von einer Vielzahl von Faktoren ab. Investoren sollten sich der potenziellen Risiken bewusst sein und sorgfältig prüfen, in welche Objekte, Geschäftsmodelle und vor allem Betreiber sie investieren. Eine fundierte Marktanalyse, die Berücksichtigung regulatorischer Entwicklungen und die Auswahl erfahrener Betreiber sind entscheidend, um langfristig erfolgreiche Investitionen in Pflegeheime zu tätigen.</p>



<p>Und nein, die Rezession ist noch nicht vorbei, sie ist am Anfang. Somit bleibt es meiner Meinung nach stürmisch.</p>



<p>Wenn Sie weitere Fragen haben oder tiefer in ein bestimmtes Thema eintauchen möchten, lassen Sie es mich wissen!</p>



<p>Info@thieleberatung.de</p>



<p><strong>Hier geht es zu einem weiteren Blogbeitrag von mir:</strong></p>



<figure class="wp-block-embed is-type-wp-embed is-provider-einbetten wp-block-embed-einbetten"><div class="wp-block-embed__wrapper">

</div></figure>



<p>:</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
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		<item>
		<title>Ambulante Intensivpflege unter massivem Druck</title>
		<link>https://www.sanaventure.de/ambulante-intensivpflege-unter-massivem-druck/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[david]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 17 Nov 2024 05:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[ThieleBeratung Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[#ambulantepflege #Pflege]]></category>
		<category><![CDATA[#Ambulantisierung]]></category>
		<category><![CDATA[#Beratung]]></category>
		<category><![CDATA[#Erfolg]]></category>
		<category><![CDATA[#Intensivpflege]]></category>
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					<description><![CDATA[Interview mit Jonas Katthage von der ETL Advision Unternehmensberatung zum Thema Kostendruckentwicklung in der ambulanten 1 zu 1 Intensivpflege. Dunkle Wolken ziehen am Himmel der ambulanten Intensivpflege auf. Vor allem die 1zu1 Intensivpflege ist besonders davon betroffen. Es stellen sich mir Fragen nach dem Warum. Ist diese Form der Pflege noch mit einer Zukunft versehen? [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading">Interview mit Jonas Katthage von der ETL Advision Unternehmensberatung zum Thema Kostendruckentwicklung in der ambulanten 1 zu 1 Intensivpflege.</h2>



<p>Dunkle Wolken ziehen am Himmel der ambulanten Intensivpflege auf. Vor allem die 1zu1 Intensivpflege ist besonders davon betroffen. Es stellen sich mir Fragen nach dem Warum. Ist diese Form der Pflege noch mit einer Zukunft versehen? Ist sie gewollt? Kann sie in Zukunft noch finanziert werden?</p>



<p>So berichtet Herr Katthage von von drohenden Zahlungsunfähigkeiten. Akut sind zwei Fälle in NRW. Eine 1zu1 Intensivpflege ist bereits insolvent und die andere steht unmittelbar davor. Das ist noch kein Trend aber eine deutlich zu erkennende Tendenz. </p>



<p><strong>Zahlen/Daten/Fakten:</strong></p>



<p>Die Zahl der Intensivpflegedienste ist sehr stark gestiegen. Zur Zeit gibt es ca. 1700 Pflegedienste, 1200 Intensiv-WG´s und ca. 230 Heime mit Intensivplätzen.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="960" height="720" src="https://www.sanaventure.de/wp-content/uploads/2024/11/image-2.png" alt="" class="wp-image-4639" srcset="https://www.sanaventure.de/wp-content/uploads/2024/11/image-2.png 960w, https://www.sanaventure.de/wp-content/uploads/2024/11/image-2-300x225.png 300w, https://www.sanaventure.de/wp-content/uploads/2024/11/image-2-768x576.png 768w" sizes="(max-width: 960px) 100vw, 960px" /></figure>



<p>Spannend ist die Verteilung der Wohngemeinschaften in der deutschen Pflegelandschaft Quelle: Pflegemarkt.com:</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="682" height="614" src="https://www.sanaventure.de/wp-content/uploads/2024/11/image-3.png" alt="" class="wp-image-4640" srcset="https://www.sanaventure.de/wp-content/uploads/2024/11/image-3.png 682w, https://www.sanaventure.de/wp-content/uploads/2024/11/image-3-300x270.png 300w" sizes="(max-width: 682px) 100vw, 682px" /></figure>



<p>Nach meiner persönlichen Einschätzung liegt in den WG´s auch die Zukunft, nicht nur in der Intensivpflege. Kleine Einheiten ambulanter Versorgung lassen sich besser in die jeweiligen Sozialräume integrieren. </p>



<p><strong>Feststellung</strong>:</p>



<p>Die Pflegesatzverhandlungen werden immer weiter und weiter hinausgezögert. Unmengen von Daten werden angefordert und damit wahrscheinlich eine Insolvenz billigend in Kauf genommen. Absicht oder nicht, lässt sich zu derzeitigen Zeitpunkt nicht sagen.</p>



<p><strong>Argument</strong>:</p>



<p>1zu1 Pflege ist sehr teuer und bindet sehr viele Pflegefachkraft Ressourcen. </p>



<p>Bei intensiv-WG&#8217;s sieht das anders aus. Da werden bei den 4-8 Patienten auch nur 4,5-6 VK Pflegefachkräfte benötigt. Der Personalbedarf ist bei einer 1zu1 Pflege genauso hoch oder unwesentlich niedriger.</p>



<p><strong>Hier geht&#8217;s zum Interview mit Jonas Katthage:</strong></p>



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</div></figure>



<p>Ihr David Thiele</p>
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		<item>
		<title>Finanzsituation der ambulanten Pflegedienste verschlechtert sich dramatisch!</title>
		<link>https://www.sanaventure.de/finanzsituation-der-ambulanten-pflegedienste-verschlechtert-sich-dramatisch/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[david]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 08 Nov 2024 10:52:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[ThieleBeratung Aktuelles]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.sanaventure.de/?p=4594</guid>

					<description><![CDATA[Der aktuelle ETL-Wirtschaftsmonitor ambulante Pflege lässt wenig Interpretationsspielraum Zu den ambivalenten Gefühlen auf dem Deutschen Pflegetag 2024, die zum einen die greifbare Angst, Frustration und Hoffnungslosigkeit zeigt und zum anderen eine Aufbruchstimmung zu spüren ist, kommt jetzt ein ernüchternder Bericht der ETL Advision zur Finanzlage der ambulanten Pflege in Deutschland. Die ThieleBeratung informiert Sie zu [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading">Der aktuelle ETL-Wirtschaftsmonitor ambulante Pflege lässt wenig Interpretationsspielraum</h2>



<p>Zu den ambivalenten Gefühlen auf dem Deutschen Pflegetag 2024, die zum einen die greifbare Angst, Frustration und Hoffnungslosigkeit zeigt und zum anderen eine Aufbruchstimmung zu spüren ist, kommt jetzt ein ernüchternder Bericht der ETL Advision zur Finanzlage der ambulanten Pflege in Deutschland.</p>



<p>Die ThieleBeratung informiert Sie zu diesem Bericht fundiert und wie gewohnt schnell!</p>



<p><strong>Personalkosten explodieren</strong></p>



<p>Die für mich alarmierende Zahl ist die Steigerung der Personalkosten von 2020 67,44% auf 2023 72,03%. Für 2024 sind Werte deutlich über diesen 72,03% zu erwarten. Wahrscheinlich ca. 75% (subjektive Schätzung ThieleBeratung). Ähnlich sieht es Jonas Katthage Leiter der Unternehmensberatung ETL Advison Unternehmensberatung. Herr Katthage tendiert sogar zu 75%+ Personalkosten.</p>



<figure class="wp-block-image size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="399" height="377" src="https://www.sanaventure.de/wp-content/uploads/2024/11/image.png" alt="" class="wp-image-4598" style="width:325px;height:auto" srcset="https://www.sanaventure.de/wp-content/uploads/2024/11/image.png 399w, https://www.sanaventure.de/wp-content/uploads/2024/11/image-300x283.png 300w" sizes="(max-width: 399px) 100vw, 399px" /></figure>



<p>Jedem Unternehmer wird damit klar, dass es an die nackte Existenz geht. Jedem verantwortungsbewussten Politiker, Pflege- und Krankenkassenmitarbeiter muss klar sein, dass auf diesem Wege die Versorgung der Pflegebedürftigen in Deutschland wissentlich und akut gefährdet ist. Nicht 20240 oder 2050, nein 2026, 2027, 2030 und die nächsten Jahre. Also heute und morgen!</p>



<p><strong>Gewinne brechen dramatisch</strong></p>



<p>Die Gewinnmargen brechen für nahezu alle Pflegedienst massiv ein. Ein Unternehmerlohn ist so niedrig, dass es kaum noch Freude macht Unternehmer zu sein. Nach meinen persönlichen Erkenntnissen laufen die privaten Betreiber bei 3-10% Gewinn (Unternehmerlohn), die gemeinnützigen bei -5 bis +3%. Kaum noch ein gemeinnütziger Dienst, der Überschüsse erwirtschaftet, die dann reinvestiert werden könnten. Kaum noch ein kleiner privater Pflegedienst, der über 3-5% Gewinn kommt. Eher gut sieht es bei großen Pflegediensten aus. Sie können Synergieeffekte konsequent nutzen und dadurch die Sachkosten aber auch Personalkosten reduzieren.</p>



<p><strong>Sollen die kleinen ambulanten Pflegedienste sterben?</strong></p>



<p>Meine weitere erschreckende Erkenntnis aus dem ETL-Wirtschaftsmonitor ist, dass es offensichtlich einen Trend weg von kleinen und regionalen Versorgungsstrukturen, hin zu großen u.a. überregionalen Versorgungen geht. Große Pflegedienste stehen wirtschaftlich stabiler da als die kleinen und kleinsten Pflegedienste. Ob das gut oder schlecht ist, kann ich heute noch nicht mit Bestimmtheit sagen. Fakt ist, die &#8222;Gemeindeschwester&#8220; vor Ort, kennt die Menschen und hat den Zugang zu den Familien. Hier lassen sich auch in der Zukunft Punkte finden, die Versorgung zumindest etwas sichern lassen. Große Unternehmensstrukturen nutzen den Besitzern und den Pflege- und Krankenkassen. Weniger Verhandlungen bedeuten weniger Streit, weniger Zeitaufwand. Das ist die eine Seite. Die andere ist die persönliche Ebene. Schaffen wir es, wie in den Niederlanden, Strukturen aufzubauen, die durch kleine und vor allem individuelle Organisationseinheiten (Buurtzorg), die Versorgung, Begleitung und Beratung gestemmt bekommen, haben wir eine reale Chance, Pflege in guter Qualität zu sichern. Aber Achtung: Sicherung von Pflege wird wahrscheinlich nicht mehr das gleiche bedeuten, was es bis dato bedeutet hat. Hier müssen wir alle Abstriche machen. </p>



<p>Laut Herr Katthage werden Pflegedienste, die weniger als ca. 100.000€ Umsatz pro Monat generieren, zunehmend in Liquiditätsprobleme geraten. Viele leben und arbeiten mit der aktuellen Liquidität, die sie in den vergangenen Jahren als Rücklagen gebildet haben.</p>



<p><strong>Dekarbonisierung hat auch eine gute Seite</strong></p>



<p>Der, meiner Meinung nach, ruinöse politische Wille, die Wirtschaft aus Deutschland zu vertreiben um das Klima zu retten, hat aus meiner Sicht auch etwas Gutes. Durch die stetig steigenden Arbeitslosenzahlen werden wieder mehr Angehörige die Zeit finden, sich um ihre pflegebedürftigen Angehörigen zu kümmern. Dieser Effekt hält nur so lange an, wie nicht auch die Auswanderungszahlen dramatisch steigen und das tun sie und die Wirtschaft es nicht schafft, mit einer dann klugen Regierung, das Ruder wieder herum zu reißen.</p>



<p>Herr Grote vom bpa sieht in der zunehmenden Bindung von Angehörigen in der Pflege Ihrer Angehörigen eine Gefahr für die Wirtschaft, weil ja Arbeits- und Leistungskräfte dadurch gebunden sind. Er hat damit auch weitestgehend recht. Er verkennt jedoch, dass eine schlechte Nachricht aus der Wirtschaft die andere jagt. VW, Mercedes, BMW und auch Audi haben dramatische Gewinneinbrüche und somit Umsatzsenkungen. Hier stehen tausende ja hunderttausende Jobs auf dem Prüfstand und werden wegfallen. In der restlichen Industrie sieht es nicht anders aus, Stichwort BASF. Unser Land wurde nachhaltig geschädigt und die Folgen werden wir in den nächsten Jahren spüren. Was die Politik nicht schafft, erledigt die hochgelobte Digitalisierung. Wir alle rennen, ohne auf die Konsequenzen zu schauen, dem Trend hinterher. Die Digitalisierung ist zweifellos wichtig und richtig, jedoch ohne ein gesamtgesellschaftliches Konzept führt auch die Digitalisierung zu Massenentlassungen. Jeder zweite oder auch dritte Job könnte wegfallen. Die Studien schwanken dazu. Keine jedoch gibt Anlass zur Hoffnung, dass es nicht schlimm wird. Ambulante Pflege ist natürlich nur bedingt betroffen aber die freiwerden Angehörigen kümmern sich eben zunehmend selber.</p>



<p>Den Rest erledigt die Teuerungsrate. Durch die stetig steigenden Kosten, steigt auch der Zwang der Menschen, Leistungen selber zu übernehmen. Das passt dann auch gut mit der eventuellen Arbeitslosigkeit. Somit werden die SGB XI Budgets zunehmend von der Familie genutzt. </p>



<p><strong>Was ist jetzt zu tun?</strong></p>



<ol class="wp-block-list">
<li>Sofortige IST-Analyse des Pflegedienstes durchführen. Ggf. Controllingsystem einführen und auswerten. </li>



<li>Produktivität prüfen und ggf. deutlich anheben.</li>



<li>Jeder Pflegedienst ohne Ausnahme sofort Einzelverhandeln (Heute noch loslegen!); Wichtig an dieser Stelle, nehmen Sie sich die Hilfe und Unterstützung, die Sie benötigen. Das betrifft die meisten der Pflegedienste!</li>



<li>Pulver trocken halten (Keine Schulden, keine Kredite, keine Ausgaben, die nicht notwendig sind.)</li>



<li>Management schulen auf Lean- und Leadershipmanagement. </li>



<li>(Verbände): Politik drängen, die Pflegegeldansprüche der Pflegebedürftigen deutlich anzuheben. (Pflegegeld an Löhne der Mitarbeiter anlehnen)</li>



<li> (Politik): Pflegesachleistungen erhöhen, die nur von professionellen Anbietern erbracht werden können. (Bsp.: Pflege als professionelle Leistung, Entlastungsleistungen). Herr Katthage meint, dass auch Entlastungsleistungen mit steigenden Engagement der Angehörigen angehoben werden sollte. Es ist dann auch mehr Entlastung notwendig.</li>
</ol>



<p><strong>Hier geht&#8217;s zum Wirtschaftsmonitor (Download):</strong></p>



<p><a href="https://www.etl-advision.de/aktuelles/wirtschaftsmonitor-ambulante-pflege2024">https://www.etl-advision.de/aktuelles/wirtschaftsmonitor-ambulante-pflege2024</a></p>



<p>Ihr David Thiele</p>



<p>#Pflege #bpa #grote #ambulantePflege #Wirtschaftsmonitor #ETL #Steuerberatung #Pflegereform #Pflegerevolution #Pflegeinnot </p>



<p></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
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